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Kommentare zu:
Jürgen Trovato: "Ich habe viele Freunde, die schwul sind"


#1 Dont_talk_aboutProfil
  • 22.08.2019, 12:03hFrankfurt
  • Was ist an dem Viele-schwule-Freunde-Argument eigentlich so schlimm ? Ihr seit also gerne mit Homophoben befreundet oder was kann man aus der Ablehnung des Argumentes folgern ?

    Welche einigermaßen NACHPRÜFBARE Entlastung gegen den Vorwurf wäre besser ?
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#2 Still_IthProfil
  • 22.08.2019, 12:16hHessen
  • Ja, offenkundig, Menschenhass bleiben lassen, bloß weil man dazu aufgefordert wurde, ist halt schon auffallend und unmachbar schwer, wenn man da so gar nicht dran gewöhnt ist.
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#3 DramaQueen24Profil
  • 22.08.2019, 12:49hBerlin
  • Klar! Um die eigene Homophobie zu verdecken, werden "schwule Freunde" genannt, die vermutlich nicht wirklich existieren.
    Wie erbärmlich!
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#4 LotiAnonym
#5 AFD-WatchAnonym
#6 Homonklin44Profil
  • 22.08.2019, 15:06hTauroa Point
  • ""Außerdem verbreitete er das Gerücht, dass Mitkandidat Zlatko Trpkovski schwul sei unter anderem mit der klischeehaften Begründung, dass er Ohrlöcher habe und seinen Körper rasiere""

    Aha. Wenn man davon nix hat/das nicht macht, kann man also gar nicht schwul sein. Toll, mit welchem Intellekt diese Leute so um sich werfen...brech Bohne.

    Na gut, ich wollte eh bloß lesen, wer das eigentlich ist oder wofür der prominent sein soll. Erst dachte ich, das ist dieser Kannibale. Der von Rothenburg. Aber die Ähnlichkeit ist ja doch nicht sooo.

    Ich hab ne Menge Freunde, die Kannibalen ...äh...hetero sind. Ja irgendwie ist der Spruch langsam mal lahm, auch für die One-Show-Prominenz.
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#7 OlliAnonym
  • 22.08.2019, 16:17h
  • Ist das wirklich die Energie wert? Ein drittklassiger Pseudoschauspieler in einer Fake Doku, der sich zusammen mit anderen unbedeutenden Vollidioten in einem Container zum Affen macht?

    Diese Art von TV -Unterhaltung könnte man auch einfach ignorieren, anstatt diesen Z-Promis durch Berichterstattung auf Queer.de auch noch ein Forum zu bieten.
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#8 Alexander_FAnonym
  • 22.08.2019, 21:20h
  • Antwort auf #1 von Dont_talk_about
  • Das Schwule-Freunde-Argument ist nicht im eigentlichen Sinne schlimm bzw. empörend, sondern vor allem einfach nur ziemlich vorhersehrbar und abgedroschen, ebenso wie das Schwarze-, Jüdische-, oder Türkische-Freund-Argument.
    Das Prinzip ist dabei immer gleich: man sagt, man habe Freunde aus einer bestimmten Minderheit, um dann etwas Böses über diese Minderheit zu sagen, sich gleichzeitig aber gegen den Vorwurf abzusichern, man habe etwas gegen diese Minderheit.
    Nicht umsonst ist dieses "Argument" schon lange zu einem Witz geworden, auch deshalb, weil Herr Trovato mit diesem Argument in bester Gesellschaft ist. Selbst Putin hat es schon einmal angeführt.

    Wir können uns natürlich natürlich irren, und Herr Trovato hat tatsächlich schwule Freunde. Solange das aber nicht näher bewiesen ist, ist davon auszugehen, dass er hier nur eine allzu bekannte, schon lange entlarvte Phrase wiedergibt.
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#9 SixtiniusAnonym
#10 OlliAnonym
  • 23.08.2019, 07:47h
  • Antwort auf #9 von Sixtinius
  • ... nur dumm, dass genau diese Konsumenten Queer.de sicher nicht konsumieren werden. Zudem werden viele Zuschauer hinter dem stehen, was dieser unbedeutende Affe von sich gibt. Normalen Menschen mit einer halbwegs gelungenen Allgemeinbildung werden so oder so kein Privatfernsehen schauen, da das nur noch unterirdischen und perversen Müll produziert. Und das von morgens bis spätnachts.

    Sowas gehört von den Medienanstalten abgestraft. Wobei ich mich so oder so frage, warum diese Formate, in denen Menschen sich entweder selber lächerlich machen oder, wie im Falle von "Schwiegertochter gesucht", "Hartz aber glücklich" und wie sie alleheißen, vorgeführt werden, damit irgendwelche Gelüste unserer verdorbenen Spaßgesellschaft befriedigt werden.

    Nur werden auch diese Medienanstalten oder der Rundfunkrat auch nicht aktiv werden, weil Queer.de darüber berichtet. Dafür ist die Seite einfach zu unbedeutend, auch wenn ich mich selber wie viele andere Homosexuelle gerne hier informiere.
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#11 LotiAnonym
#12 SixtiniusAnonym
  • 23.08.2019, 08:56h
  • Antwort auf #10 von Olli
  • Es gibt eine Reihe von Gründen, darüber zu schreiben:
    - Wenn nicht mal wir es erwähnen, warum sollten es dann andere Medien tun?
    - Es gibt tatsächlich Medien, welche die Meldungen hier aufgreifen.
    - Es gibt schwule Journalisten in Mainstream Medien, die sich auch hier informieren.
    - Es gibt Menschen, die das hier lesen, in social Media aktiv sind und das verbreiten.
    - Es gibt Menschen, die das hier lesen und mehr zur Alltagshomophobie sensibilisiert werden.
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#13 GruezefixAnonym
#14 LotiAnonym
#15 LotiAnonym
#16 JarJarProfil
  • 24.08.2019, 10:39hKiel
  • Das alte Lied, Dreck erzählen und anschließend verkünden: 'Ich bin nicht homophob, ich habe schließlich viele schwule Freunde.'.
    A.) Schwule Freunde haben schließt nicht aus homophob zu sein.
    B.) Man sollte hier mal die Worte 'Freunde' und 'Viele' definieren.
    C.) Wenn jemand zu negativen Dingen sagt die seien schwul, soll er in Zukunft das Wort schwul mal gegen Wörter wie Neger oder Jude austauschen. Es würde da einen ziemlichen Aufschrei geben wenn er solche Worte in Verbindung bringt mit 'scheiße'. Oftmals kapieren Leute dann warum man das nicht macht.
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#17 TheDadProfil
  • 24.08.2019, 10:49hHannover
  • Antwort auf #1 von Dont_talk_about
  • ""Was ist an dem Viele-schwule-Freunde-Argument eigentlich so schlimm ?""..

    Du möchtest also mit einem solchem Menschen "befreundet" sein, oder über die Behauptung mit einem solchem Menschen "befreundet" zu sein in Mithaftung für seinen geäußerten Unsinn genommen werden ?

    Kuck an..
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#18 Miguel53deProfil
#19 Miguel53deProfil

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