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Das Marvel-Universum wird vielfältiger

Schwuler Superheld in Blockbuster "The Eternals"

In der lang erwarteten Realverfilmung der Comicserie "The Eternals" wird auch ein schwuler Superheld mitkämpfen.


Die "Eternals"-Superhelden begeistern seit über 40 Jahre Comicleser – nächstes Jahr sollen mit der Story Millionen von Menschen weltweit in die Kinosäle gelockt werden (Bild: Marvel)

Nach monatelangen Gerüchten hat Filmproduzent Kevin Feige, der Chef der zu Disney gehörenden Marvel Studios, am Wochenende beim Fanevent "D23 Expo" im kalifornischen Anaheim bestätigt, dass ein Superheld im geplanten Blockbuster "The Eternals" schwul sein wird. In der Frühstückssendung "Good Morning America" ergänzte der 46-Jährige am Montag: "Er ist verheiratet, er hat eine Familie, und das ist einfach Teil seines Ichs." Feige wollte aber noch nicht sagen, welche Figur homosexuell sein wird.

"The Eternals" handelt von einer Gruppe Unsterblicher, die die Welt vor den "Deviants" (Abweichlern) beschützen. Die Geschichten werden bereits seit 1976 in einer Comicserie erzählt. Die Realfilm-Version soll im November 2020 in die Kinos kommen. Sie ist mit vielen Hollywoodstars besetzt, darunter Angelina Jolie, Richard Madden, Salma Hayek, Kumail Nanjiani und Kit Harrington. Dreharbeiten in England haben bereits im Juli begonnen.

Twitter / MarvelStudios | Vorstellung des Filmprojekts bei der D23 Expo

Immer mehr queere Figuren bei Disney/Marvel

Mit neuen queeren Figuren ändert sich das bislang rein heterosexuelle Marvel-Filmuniversum gegenwärtig rasant: Im erst im Frühjahr veröffentlichten Blockbuster "Avengers – Endgame" tauchte erstmals eine schwule Nebenfigur auf (queer.de berichtete). Der Film spielte bislang bei Produktionskosten von 350 Millionen Dollar fast drei Milliarden an den Kinokassen ein und ist damit der erfolgreichste Film aller Zeiten.

Vor wenigen Wochen wurde außerdem verkündet, dass im vierten Thor-Film "Love and Thunder" die von Schauspielerin Tessa Thompson gespielte Figur Valkyrie als offen bisexuell dargestellt werden wird (queer.de berichtete). Im vorhergehenden Film "Thor: Tag der Entscheidung" aus dem Jahr 2017 war diese Entwicklung bereits geplant – eine entsprechende Szene wurde auch gefilmt, aber am Ende aus unbekannten Gründen aus der Kinoversion geschnitten. (dk)