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Drag-Idol

Conchita Wurst: "Ich entscheide mich jeden Tag neu, wer ich sein möchte"

Die ESC-Siegerin verrät in einem MDR-Interview, warum sie ihren Drag-Namen ausgesucht hat und was ihr großer Traum ist.


Conchita Wurst beim diesjährigen CSD in Amsterdam (Bild: Instagram / conchitawurst)

Auf der Bühne ist sie Dragqueen Conchita Wurst, Eurovisiongewinnerin; privat ist sie Tom Neuwirth. Doch auch Conchita ist mal etwas weiblicher, zuletzt etwas männlicher – etwa mit Glatze – zu sehen. Das sei ihr Wurst, erklärte die 1988 in Oberösterreich geborene Künstlerin nun im Interview mit dem ARD/MDR-Boulevardmagazin "Brisant". Aus diesem Grund habe sie auch ihren Drag-Namen gewählt.

"Ich entscheide mich jeden Tag neu, wer ich sein möchte. Ob das mehr feminin oder maskulin ist, ist mir relativ egal", so Conchita in dem Interview, das in der "Brisant"-Sendung am Dienstagnachmittag (ab 17.15 Uhr) im Ersten ausgestrahlt wird. "Je nachdem, wie ich mich fühle, so drücke ich mich aus. Ich habe das schon seit dem Kindergarten gemacht. Wahrscheinlich wird das nie aufhören."

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Conchitas Traum: Eine Rolle im James-Bond-Film

Dementsprechend vielfältig seien ihre Ambitionen im Filmgeschäft, erzählte Conchita weiter. Und sie verriet einen großen Traum, den sie habe – nämlich das Filmgeschäft: "Ich würde wahnsinnig gerne in einem James-Bond-Film mitspielen. Ich sehe mich da in fast allen Rollen, um ehrlich zu sein. Aber ich bin auch daran sehr interessiert, mein eigenes Leben zu verfilmen, so exzentrisch wie ich bin, was denn sonst." Ein solches Projekt würde sie auch gern als Regisseurin umsetzen.

Direktlink | Conchitas Auftritt bei ihrem vor wenigen Wochen beim Life Ball in Wien

Zunächst wird Conchita zum Jahreswechsel als Jurorin in der neuen ProSieben-Realityshow "Queen of Drags" neben Heidi Klum und Bill Kaulitz in der Jury sitzen (queer.de berichtete). Die Show ist eine inoffizielle deutsche Version von "RuPaul's Drag Race", das in den USA seit 2009 zu sehen ist. Bei "Queen of Drags" sollen zehn Dragqueens in eine Luxusvilla einziehen und dort über mehrere Wochen zusammenleben. Wöchentlich müssen sie neue Aufgaben erfüllen, um im Rennen bleiben zu können.

Die Drag-Show wurde von deutschen Drag-Künstlerinnen insbesondere wegen der Personalie Heidi Klum kritisiert, der ein schlechter Umgang mit Kandidatinnen in ihrer Realityserie "Germany's Next Topmodel" und fehlende Verbindungen zur Drag-Community vorgeworfen werden (queer.de berichtete). (pm/cw)



#1 jochenProfil
  • 03.09.2019, 20:07hmünchen
  • Auf mich macht Conchita Wurst, gerade in letzter Zeit, den Eindruck, dass sie/er sich manchmal ein wenig zu ernst und zu wichtig nimmt. (Mal vom grandiosen ESC - Sieg ausgenommen)

    Nicht jedes neue Outfit ist ne politische Aussage, und nicht jeder neue Fetzen , oder eine neue Perücke verbessert damit gleich die Welt , in dem es ein Mann trägt.

    Aber vielleicht täusch ich mich ja, und ich schätze sie/ihn da falsch ein.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Ana NymAnonym
  • 04.09.2019, 02:07h
  • Ich denke er, der Tom, probiert sich aus doch, weil man (Meiden und Co) in ihm die "frühere" Conchita vor Augen hat, gibt es viel Aufregung, wenn sich Conchita deutlich ändert.
    Conchita ist, wenn ich Toms Aussagen dazu richtig deute, seine Kunstfigur, die zwar auch viel von ihm enthält und mit der er sich zu einem gewissen Teil auch ausdrückt.
    Ich finde es gut, dass er Conchite verändert, auch was sein/ihr scheinbares Geschlecht angeht.
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#3 maaartinAnonym