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Nach homophoben Äußerungen

SPD-Fraktion beschließt Ausschlussverfahren gegen Beekhuis

Jochen Beekhuis soll sich in internen Facebook-Chats verächtlich über Frauen, Homosexuelle und Dicke geäußert haben. Seine Landtagsfraktion will ihn jetzt loswerden.


Jochen Beekhuis soll nach dem Willen seiner Parteifreunde bald fraktionslos sein (Bild: SPD Niedersachsen)

Die niedersächsische SPD-Landtagsfraktion will den aus Ostfriesland stammenden Sozialdemokraten Jochen Beekhuis wegen angeblicher Chats mit abfälligen Äußerungen über Frauen, Homosexuelle und dicke Menschen rauswerfen. Auf einer Fraktionssitzung am Dienstag stimmte eine große Mehrheit der Mitglieder für das Einleiten eines entsprechenden Ausschlussverfahrens, wie der Fraktionssprecher in Hannover mitteilte. Beekhuis selber habe an der Sitzung teilgenommen und angekündigt, sich zu den Vorwürfen erklären zu wollen.

Bislang hatte der 42-Jährige noch nicht eindeutig zu den angeblichen Chats Position bezogen. Seine Anwältin hatte von gehackten privaten Facebook-Chats gesprochen, die möglicherweise verfälscht und als Textzusammenschnitt in Umlauf gebracht worden seien. Die Chats seien unter Missachtung des Datenschutzes rechtswidrig veröffentlicht worden.

SPD hält Chats für echt

In einem Bericht war die SPD bereits zu dem Schluss gekommen, dass der Inhalt der in die Öffentlichkeit geratenen Chats echt ist (queer.de berichtete).

Über einen Ausschluss wird die SPD-Landtagsfraktion auf einer noch nicht terminierten Sondersitzung abstimmen. Erforderlich ist die einfache Mehrheit. Für die Große Koalition hätte der Ausschluss keine Konsequenzen, da SPD und CDU im Landtag vier Fünftel der Abgeordneten stellen.

Gegen Beekhuis läuft bereits ein Parteiausschlussverfahren, das sich aber noch in die Länge ziehen wird. (dpa/cw)



#1 MariposaAnonym
  • 03.09.2019, 17:05h
  • In diesem Fall werden bei den Genossen mal Nägel mit Köpfen gemacht und das vollkommen zurecht. In der SPD ist kein Platz für menschenverachtende Äußerungen. Er sollte sich besser der AfD anschließen und Sarrazin gleich mitnehmen.
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#2 Dont_talk_aboutProfil
#3 Ana NymAnonym
  • 04.09.2019, 02:20h
  • Antwort auf #2 von Dont_talk_about
  • Janz jenau dat frag ich mir och.
    Was hat der Mann denn genau und in welchem Umfeld/Zusammenhang geschrieben?
    Und sind die Daten widerrechtlich beschafft worden?
    Und könnte der Account gehackt worden sein?
    So, wie es hier im Artikel steht, wirkt es nicht koscher. Ich war vor Kurzem wieder sehr ernüchtert, was Intrigen angeht, als über (lang ist's her) die Kießling-Affäre berichtet wurde.
    Wer da so alles intrigiert hat. Wörner und Co, und wie schnell man sich einig war jemand unbequemes fertigzumachen und ihn dann loszuwerden.
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#4 TheDadProfil
#5 Dont_talk_aboutProfil
  • 05.09.2019, 00:20hFrankfurt
  • Antwort auf #4 von TheDad
  • @Kollege TheDad

    Danke für den Link.

    Wir reden hier ja über eine Partei, die heute in Saarbrücken ihre Regionalkonferenzen begonnen hat. Mit ausschließlich verschiedengeschlechtlichen Paaren und einem männlichen Einzelbewerber. Der Einzelbewerber Brunner war froh, dass er mitmachen durfte, wurde nett behandelt, aber nicht wirklich ernst genommen (keine der Zuschauerfragen ging an ihn). Ich fühlte mich sofort an meine Jugend erinnert. So war das damals bevor unserer Community ihre Arbeit aufgenommen hat. Der nette alleinstehende Herr neben den Paaren, die aus Frau und Mann bestehen, weil sich das so gut ergänzt. Auch die gute alte SPD. Nur dass Du lieber Kollege das Verfahren ok findest, wundert mich immer mehr.
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#6 TheDadProfil
  • 05.09.2019, 11:22hHannover
  • Antwort auf #5 von Dont_talk_about
  • Und Du bist auch so vergeßlich, was die eigenen Kommentare angeht, die Du dazu dort schon abgelassen hast..

    ""Ich fühlte mich sofort an meine Jugend erinnert. So war das damals bevor unserer Community ihre Arbeit aufgenommen hat.""..

    Äh ?
    Eine solche Zeit hat es zu Deinen Lebzeiten gar nicht gegeben..
    Denn du bist ganz sicher zu Jung dafür schon vor 1969 als "bewußt homosexueller Mensch" existiert zu haben, geschweigedenn darüber dann auch noch gesprochen zu haben..
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