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Staatsschutz ermittelt

Berliner Polizei meldet Beleidigung mit homophobem Hintergrund

Erneut berichtet die Hauptstadtpolizei von einem verbalen Übergriff aus Homo-Hass.


Der Vorfall ereignete sich auf der zentral gelegenen Wilhelmstraße (Bild: Alte Wilde Korkmännchen / flickr)

  • 6. September 2019, 14:02h, noch kein Kommentar

In Berlin-Mitte kam es nach Polizeiangaben am Donnerstagabend zu einem Zwischenfall mit homophobem Hintergrund. Bisherigen Erkenntnissen zufolge waren zwei Männer, 36 und 49 Jahre alt, gegen 21.30 Uhr zu Fuß in der Wilhelmstraße unterwegs. Von der Zimmerstraße kommend fuhr ein Lieferfahrzeug neben den Passanten her, aus dem heraus zwei Männer den 36-Jährigen und seinen Begleiter mehrfach homophob beschimpft hätten. Anschließend fuhr der Lieferwagen weg.

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen. Die Ermittlungen durch den Staatsschutz sind in der Bundeshauptstadt bei Verdacht auf Hasskriminalität üblich.

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Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in Polizeimeldungen publik und meldet diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Außerdem hat die Polizei, ebenso wie Berliner Staatsanwaltschaft, eigene Ansprechpartner für LGBTI, damit Angehörige sexueller und geschlechtlicher Minderheiten bei homo- oder transphoben Übergriffen eher die Behörden einschalten.

Das queere Antigewaltprojekt Maneo meldete im Mai, dass sich die Zahl der gemeldeten Übergriffe aus Hass auf LGBTI in der Bundeshauptstadt binnen eines Jahres um 18 Prozent erhöht habe (queer.de berichtete). (pm/dk)