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Gegnerin der Ehe für alle

Sarah Palin: Scheidung nach 31 Jahren

Die ehemalige Spitzenpolitikerin wollte das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben in der US-Verfassung verankern, um die traditionelle Ehe zu "schützen". Ihre eigene Ehe konnte sie nicht schützen.


Sarah Palin 2013 bei CPAC, einer Konferenz von Erzkonservativen, die jährlich vor den Toren der Hauptstadt Washington stattfindet (Bild: Gage Skidmore / flickr)

Der Ehemann der erbitterten LGBTI-Gegnerin Sarah Palin hat Ende August die Scheidung eingereicht. Todd Palin nannte laut "Anchorage Daily News" die "charakterliche Unvereinbarkeit" als Grund. Beide Ehepartner würden es "unmöglich finden, weiter miteinander zu leben".

Palin, ein Mitglied der Republikanischen Partei, war zwischen 2006 und 2009 Gouverneurin des Bundesstaates Alaska und wurde insbesondere als Vizepräsidentschaftskandidatin von John McCain bekannt. Das Duo verlor im November 2008 gegen Barack Obama und Joe Biden.

Als Kandidatin setzte Palin wiederholt auf Homophobie: Anders als McCain forderte sie etwa, ein Ehe-Verbot für Schwule und Lesben in der US-Verfassung zu verankern (queer.de berichtete). Außerdem kämpfte sie dafür, dass Homo-Paare keinerlei Rechte erhalten. So wurden während ihrer Regierungszeit in Alaska Partner von schwulen Landesbeamten oder lesbischen Landesbeamtinnen nicht anerkannt, während Hetero-Paare "Spousal Benefits" erhielten, also beispielsweise eine Krankenmitversicherung oder Rentenzahlungen im Todesfall.

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Glühender Fan von Donald Trump

Nach ihrem Rückzug aus der Politik ließ Palin eine Realityshow über ihr Leben drehen und arbeitete als konservative Kommentatorin unter anderem für den konservativen Meinungskanal "Fox News Channel". Sie unterstützte jahrelang Kandidaten der rechtspopulistischen Tea Party und outete sich im letzten Präsidentschaftswahlkampf schon früh als Unterstützer von Donald Trump. Damals wurde spekuliert, dass sie wegen ihrer Treue zu Trump einen Posten im Kabinett erhalten könnte. Bislang wartet sie aber noch einen Anruf aus dem Weißen Haus.

Die Palins haben zusammen fünf Kinder auf die Welt gebracht. Diese sorgten wie die Eltern ebenfalls immer wieder für Schlagzeilen – so hatte Tochter Bristol bereits während der Vizepräsidentschaftskandidatur ihrer Mutter für Unmut unter Evangelikalen gesorgt, weil sie schwanger wurde, ohne verheiratet zu sein. Später trennte sie sich von ihrem Freund, der sich dann für "Playgirl" auszog (queer.de berichtete).

Auch die anderen Kinder sorgten für Aufregung. Tochter Willow geriet etwa 2010 in die Schlagzeilen, weil sie auf Facebook einen Kritiker ihrer Mutter als "Schwuchtel" beschimpfte (queer.de berichtete). Zuletzt geriet der älteste Sohn Track ins Fadenkreuz der Justiz: Er musste Ende 2018 für ein Jahr ins Gefängnis, weil er eine Frau geschlagen hatte. (dk)



#1 GerritAnonym
  • 10.09.2019, 15:56h
  • Sie lässt sich scheiden?

    Das ist aber gegen Gottes Gebote und gegen die heilige Institution der traditionellen Ehe.

    Die Ehe muss dringend gegen solche Menschen verteidigt werden, die sie entwerten...

    (Na Sarah, wie schmeckt die eigene Medizin? Würde sie aber vermutlich nicht mal kapieren...)
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#2 Julian SAnonym
  • 10.09.2019, 17:04h
  • Antwort auf #1 von Gerrit
  • Ob die wohl die Ironie Deines Beitrags schnallen würde?

    Wir reden hier über die Frau, die sich in ihrem eigenen Wahlkampf die 3 wichtigsten Punkte ihres eigenen Programms nicht merken konnte und sich diese 3 Wörter in die Handinnenfläche schreiben musste...

    Was mich nur immer wundert: dass solche Leute auch noch meinen, sie seien für wichtige Ämter geschaffen.
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#3 daVinci6667
#4 Alexander_FAnonym
  • 10.09.2019, 18:41h
  • Es gereicht zwar noch keinem Ted Haggard zur Ehre, was sie da gerissen hat, aber es zeigt sich eben doch, dass die großen moralischen Saubermänner- und auch -frauen doch nur genauso fehlbar und sterblich sind, wie die Unmoralisch-Gottlosen auch.
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#5 Ana NymAnonym
  • 10.09.2019, 19:09h
  • Es ist nunmal so wenn man etwa LGBTQIA+ bekämpft kann es auch einen selbst treffen.
    Was wohl passiert wenn eines der 5 "von uns" ist?
    Wenn LGBTIQA+ ungleichberechtigt werden sollen, was dann auch noch?
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#6 ZenkimausAnonym
#7 Homonklin44Profil
  • 11.09.2019, 03:37hTauroa Point
  • Die olle Teaparty-Tante hat genug schlechtes Licht über Alaska gebracht. Falls sie in ihrer Ehe auch so eine Fuchtel an den Tag legte, gönnt man ihr das zerborstene Eheglück aus simpler Schadenfreude.

    Und ihrem future Ex-Mann einen leisen Trost - Andere Titten braucht der Mann. :)
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#8 DramaQueen24Profil
  • 11.09.2019, 05:29hBerlin
  • Mal ehrlich, wer möchte mit so einer Frau verheiratet sein, die um der Karriere willen über Leichen geht? Die sich allen anbiedert (Waffenlobby, Fundichristen, etc.) die ihr dazu verhelfen sollen, ins Weiße Haus zu kommen. Ich beglückwünsche ihren Mann für so viel Leidensfähigkeit!
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#9 DramaQueen24Profil
  • 11.09.2019, 05:32hBerlin
  • Antwort auf #1 von Gerrit
  • (Na Sarah, wie schmeckt die eigene Medizin? Würde sie aber vermutlich nicht mal kapieren...)"

    Kapieren schon, nur öffentlich zugeben würde sie es nie! Denn in ihren Augen haben immer die anderen Schuld, vornehmlich wir queer people.
    Schade, dass ihr Mann sie nicht wegen einem Mann verlassen hat! Das hätte sie so richtig getroffen in ihrem aufgeblasenem Ego.
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#10 TheDadProfil
  • 11.09.2019, 09:30hHannover
  • Antwort auf #8 von DramaQueen24
  • ""Mal ehrlich, wer möchte mit so einer Frau verheiratet sein, die um der Karriere willen über Leichen geht? Die sich allen anbiedert (Waffenlobby, Fundichristen, etc.)""..

    Wieso wird denn jetzt der Ehemann, der es mit ihr 30 Jahre ausgehalten hat, und der ebenso für seine Karriere über die gleichen Leichen ging, sich den gleichen Waffenlobbyisten angebiedert hat, über die "Ver-bösung" der Frau einfach mal so "freigesprochen" ?

    "Ach, der arme"
    ist hier vollständig Fehl am Platz..
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