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  • 16. September 2005 37 1 Min.

New York Der Vatikan überprüft nach einem Bericht der "New York Times" alle 229 katholischen Priesterseminare in den USA auf homosexuelle Mitglieder. Die Zeitung zitierte Bischof Edwin O'Brien, der die Untersuchung leitet, mit den Worten, "alle, die in homosexuelle Aktivitäten verwickelt sind oder starke homosexuelle Neigungen haben", sollten nicht in die Seminare aufgenommen werden. Der Vatikan sieht das Vorgehen als Antwort auf die Fälle von Kindesmissbrauch durch Priester in den USA. Zugleich sollen die Ermittler auch Priester aufspüren, die von der Lehre der Kirche abweichen. In einem der Zeitung zugespielten Dokument wird berichtet, dass die Ermittler nicht nur mit allen Seminaristen über ihre eigene sexuelle Orientierung reden sollen sondern auch über die der Mitseminaristen. Die Befragung soll zudem auch Priester umfassen, die innerhalb der letzten drei Jahre in ihr Amt eingeführt wurden. Die Human Rights Campaign bezeichnete die Aktion als Hexenjagd und den Versuch, Schwule zum Sündenbock für Pädophilie zu machen. In diesem Monat will der Vatikan eine Richtlinie vorlegen, in denen Schwule generell als nicht fähig zum Priesteramt erklärt werden sollen. (nb)

-w-

#1 BjörnHHAnonym
  • 16.09.2005, 15:00h
  • Richtig. "hexenjagd" ist der richtige ausdruck. Es geht nicht um das Aufspüren Schwuler, sondern um den Rauswurf derjenigen, bei denen ihr Schwulsein sowieso schon bekannt sein dürfte. Daß Homosexualität überhaupt in die inhaltliche Nähe zur päderastie gestellt ist, ist nur ein weiterer Beweis für die unsägliche Ignoranz des Klerus. Setzt die katholische Kirche also offiziell auf Denunziation, sollte sich wirklich jeder Schwule ernsthaft überlegen, ob er diesem kriminelle Institution weiterhin mit Steuergeld unterstützen will oder ob er nicht überlegt, jetzt zu konvertieren, beispielsweise zur Altkatholischen Kirche. (www.altkatholisch.de)

    Mit herzlichen Grüßen,
    Björn (selber nicht altkatholisch)
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#2 Stefan K.Anonym
  • 16.09.2005, 15:18h
  • Wenn man mal den Zeilen nachfolgt: Die wollen auch Geistliche rausschmeißen die nicht den Lehren der Kirche und wahrscheinlich auch nicht den Lehren des Papstes folgen, also liberal eingestellt sind. Wenn se das tun sollten, dann werden se erst mal merken, das dieser erheblich große Personalverlust nicht mehr wett gemacht werden kann. Die Kirche bootet sich selber aus der Gemeinschaft aus, das war schon seit Jahrhunderten so. In den nächsten vierzig bzw. fünfzig Jahren wird es evtl. soweit kommen, dass es katholische Kirchen á la Vatikan, bezogen auf Deutschland, nur noch im Eichsfeld geben wird. Die 117 Kardinäle werden sich angesichts dessen wahrscheinlich in fünf Jahren überlegt haben, ob sie ihre im vergangenen April getroffene Entscheidung für Ratzinger nicht doch revidieren sollten. Aber dann wird es zu spät sein. Die Menschen, die heute noch nicht 18 sind, lassen es sich größtenteils nicht gefallen, was Ratzinger für Ansichten hat. Die Evangelische Kirche in Mittel- und Westeuropa hat sich schon seit Jahren der modernen Zeit angepasst. Bei Ratzinger bin ich mir allerdings sicher, dass er seine Kirche ins Abseits führen wird. Das sollte jetzt mal langsam vielen, am besten, allen Menschen bewusst werden. Ich will es natürlich den sozialen Stiftungen wie Kindergärten etc. die durch die kath. Kirche entstanden sind, nicht gönnen, dass sie geschlossen werden müssen, weil der Vatikan nicht mehr genügend Einnahmen durch die Kirchensteuer macht, weil die Menschen endgültig die Schnauze voll haben. Aber es wird nix bringen. Schon Martin Luther sah in dem damaligen Papst den Antichristen; ich sehe fast schon bei Ratzinger.
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#3 Pütz GilbertAnonym
  • 16.09.2005, 15:36h
  • Upps dann müssen sie den Betrieb ganz schliessen.Mit dem prozenzsatz (lol)
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