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Debatte in Thüringen

AfD: Schule soll "Kernfamilien-Leitbild" aus Vater, Mutter und Kindern unterrichten

Im Wahlkampf setzt die Partei noch einmal auf Homo- und Transphobie – mit einem Schaufensterantrag gegen vermeintliche "Frühsexualisierung" und "Lobbygruppen" an Schulen.


Björn Höcke forderte einen Sexualkundeunterricht durch "starke Lehrer mit einer positiven Autorität" statt durch "Lobbygruppen"

Rund sechs Wochen vor der Landtagswahl in Thüringen am 27. Oktober hat sich die AfD-Fraktion in Thüringen noch einmal mit Homo- und Transphobie profiliert. In einem klar chancenlosen Antrag (PDF), der am Freitag in erster und zweier Lesung im Plenum behandelt und von allen anderen Parteien abgelehnt wurde, fordert sie, die Schule müsse "den Versuch einer Indoktrinierung der Schüler mit dem Ziel unterlassen, ein bestimmtes Sexualverhalten zu befürworten oder abzulehnen".

Wie in anderen Bundesländern hatte die AfD in Thüringen in den letzten Jahren die Aufnahme von Aufklärung über LGBTI im Bildungsplan und einen verabschiedeten Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie mit einer Menge Fehlinformationen und Hetze bekämpft. Von "Relativierung der natürlichen Vereinigung von Mann und Frau" und "ideologischen Experimenten an unseren Kindern" sprach etwa der Fraktionschef Björn Höcke 2016 (queer.de berichtete). Im letzten Jahr beklagte er, in Schulen werde "Homosexualität nicht nur als etwas Tolerierbares oder Notwendiges vermittelt", sondern "sogar als exklusiv, als erstrebenswert suggeriert" (queer.de berichtete).


Motiv von Björn Höcke und AfD aus dem Jahr 2016: Ein einzelner Workshop zum Thema Analsex im Rahmen der damaligen Hirschfeld-Tage wurde für tagelange Stimmungsmache genutzt (queer.de berichtete)

Laut AfD-Gesetzentwurf sollte es im Schulgesetz künftig heißen, Sexualerziehung solle sich "an der Kernfamilie" – in der Begründung definiert als "Gemeinschaft von Vater, Mutter und ihren Kindern" – "als Leitbild des privaten Zusammenlebens" orientieren und "das natürliche Schamgefühl und die individuelle Intimsphäre der Kinder" berücksichtigen. Eine aktuelle Gesetzespassage über "Offenheit und Toleranz gegenüber den verschiedenen Wertvorstellungen in diesem Bereich" entfiele zugleich. Eltern sollten ein Recht auf Einblick in Inhalte und verwendete Materialien für die Erziehung haben, die nur "als Teil des Biologieunterrichts (…) durch den Fachlehrer" erteilt werde, so der Antrag.

Mit der letzten Passage werde der "Indoktrination durch schulexterne Experten beziehungsweise Lobbyisten entgegengewirkt", heißt es zur Begründung – eine Aufklärung über LGBTI durch queere Aufklärungsprojekte oder Teams wie Pro Familia würde damit verboten. Mit der Gesetzesänderung wolle man einer "Früh- und Zwangssexualisierung" von Kindern entgegenwirken, so die AfD. Eine andere neue Passage, Schüler sollten "Gefahrensituationen sexueller Belästigung und Gewalt erkennen und präventive Verhaltensweisen und Handlungsstrategien erlernen", erklärt die Partei unter anderem rassistisch: "Zum Zweck der Aufklärung und der Prävention sollen Probleme und Gefährdungen, wie beispielsweise durch 'Grooming', 'Loverboys' oder solche, die aus interkulturellen Beziehungen erwachsen können, im Rahmen der Familien- und Sexualerziehung vermittelt werden."

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Wahlkampf-Debatte auf Kosten von Minderheiten

Die AfD-Abgeordnete Wiebke Muhsal betonte in der Debatte, man sehe "Handlungsbedarf", wenn die rot-rot-grüne Landesregierung "das Geschlecht als soziales Konstrukt behandelt und nicht als biologische Tatsache", wenn es "Angriffe" auf die Familie gebe, eine "Pornografisierung unserer Kinder" oder einen Aufklärungsunterricht durch "interessierte Lobbygruppen". Selbstverständlich sollte Toleranz an der Schule vermittelt werden. "Aber Akzeptanz, das geht zu weit!" Es sei "keine Diskriminierung", wenn man ein Leitbild habe.

Video (20 MB) | Die Schule als Horror-Szenario: Ausschnitte aus den Reden der AfD-Abgeordneten Wiebke Muhsal und Björn Höcke

Christian Tischner von der CDU betonte, dass das "Ansinnen nachvollziehbar" sei, "dass man sagt, bei der Sexualerziehung habe die Familie Vorrang". Das bestehende Gesetz sei diesbezüglich bereits ausreichend und beziehe auch die Eltern angemessen ein. "Was passiert, wenn Sexualerziehung über die Köpfe der Eltern hinweg geschehen soll, konnte man ja eindrücklicherweise bei den Diskussionen um den Bildungsplan in Baden-Württemberg vor einigen Jahren erleben", so Tischner – damals hatte die Union die erste Stimmungsmache ihrer Art gegen LGBTI-Schulaufklärung Seite an Seite mit "Demo für alle" und AfD mit angefeuert (queer.de berichtete).

Der SPD-Abgeordnete Dr. Thomas Hartung kritisierte, die AfD habe sich in die lange Diskussion um den Lehrplan nie eingebracht. Und sei das "Leitbild" einer "Kernfamilie" nicht "ein Schlag ins Gesicht jeder Patwork-Familie, jeder allein erziehenden Mutter, jedes allein erziehenden Vaters, homosexueller Paare – warum soll das denn diskriminiert werden?" Bei all der "zwanghaften" Fixierung der AfD auf negative Darstellungen und Begriffe wie "Frühsexualisierung" frage er sich, "was Sigmund Freud dazu gesagt hätte".

"Uns unterscheidet von der AfD ganz zentral, dass wir sagen: Es ist normal, verschieden zu sein" – meinte die Grünen-Politikerin Astrid Rothe-Beinlich. Die Partei betreibe zudem eine "Phantomdebatte" und "ideologische Schaufensterpolitik auf den Rücken der Lehrer", indem sie mit indirekten Vorwürfen, etwa, dass das Schamgefühl der Kinder bewahrt werden müsse, Pädagogen das Misstrauen ausspreche.

Video (23 MB) | Ausschnitte aus den Reden der demokratischen Abgeordneten

Der Linken-Abgeordnete Torsten Wolf betonte, im Gegensatz zu einem von der AfD zitierten Urteil des Bundesverfassungsgerichts enthalte deren Gesetzentwurf eine "deutliche Überdehnung der Rechte der Eltern". Diese müssten nicht bei jedem Schulbuch-Satz einbezogen werden. Die geforderte Beteiligung der – vielfältigen – Eltern sollte in Wirklichkeit eine einseitige Indoktrinierung der Schüler vermeiden, wie sie etwa ein reiner Bezug auf eine "AfD-Kernfamilie" darstelle, so Wolf – der auch angesichts der AfD-Passage zu "interkulturellen Beziehungen" fragte, "ob Herr Globke bei Ihnen in der Fraktion sitzt und mittlerweile Gesetze wieder schreibt".

Bildungsminister Helmut Holter (Linke) verteidigte das Schulgesetz mit dem Ziel der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu "autonomen, handlungs-, verantwortungs- und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten", die die "Facetten sexueller und geschlechtlicher Vielfalt kennen und verstehen lernen und die Fähigkeit erlangen, mit Verschiedenheit wertschätzend umzugehen", wie es im Bildungsplan heiße. Holter beklagte, dass die AfD Lehrer zu diskreditieren versuche. Der AfD-Politiker Björn Höcke wies das zurück: Man stärke diese, wolle "starke Lehrer mit einer positiven Autorität, um einen gelingenden Erziehungsprozess in unseren Schulen initiieren zu können". Holter konterte, den "autoritären Staat", für den Höcke plädiere, wolle man nicht.

Die letzten Wahlumfragen zum 27. Oktober sehen die AfD als zweit- bis drittstärkste Kraft (21 bis 24 Prozent), nach Linken (25 bis 26) und CDU (21 bis 24). Die SPD käme auf knapp unter zehn Prozent, die Grünen knapp drüber. Die FDP wackelt an der Fünf-Prozent-Hürde. CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring schließt eine Koalition mit der AfD aus.



#1 TimonAnonym
  • 15.09.2019, 16:25h
  • Wieso soll Schule nur einen Ausschnitt der Realität lehren, statt den Schülerinnen und Schülern die gesamte Realität zu zeigen?

    Schule soll nicht irgendein Weltbild vermitteln (weder heterosexuell noch homosexuell), sondern neutral Bildung vermitteln und auf das reale Leben vorbereiten.

    Und dazu gehören eben auch GLBTI, ob es der AFD passt oder nicht.
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#2 GerritAnonym
  • 15.09.2019, 16:45h
  • Es gibt homo-, bi-, trans- und intersexuelle Menschen. Punkt. Das ist ein Fakt.

    Und es gibt auch Kinder, die bei diesen Menschen aufwachsen (z.B. aus früheren Beziehungen) und das war auch schon lange vor Eheöffnung und Volldadption so, nur dass diese Kinder jetzt endlich mehr Sicherheit haben, was doch im Interese all jener sein sollte, denen es angeblich um Kinder geht. Auch diese gleichgeschlechtlichen Familien sind Fakt.

    Wieso will die AfD Schülern eine Scheinwirklichkeit vorspiegeln und ihnen die Wahrheit verwehren?

    Will die AfD Schüler absichtlich dumm halten, nur damit diese nicht die Positionen der AfD kritisch hinterfragen und durchschauen?
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#3 Carsten ACAnonym
  • 15.09.2019, 17:36h
  • Schule soll keine Leitbilder unterrichten, sondern Wissen und Bildung vermitteln.

    Und wenn es schon ein Leitbild für Schule gibt, dann dass die Schüler zu freien, unabhängigen, kritischen, mündigen Bürgern gemacht werden, die nicht alles glauben müssen und nachbeten, was andere ihnen vorsetzen, sondern die sich selbst aufgrund ihrer Bildung aus den Fakten ein eigenes Urteil bilden können.
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#4 Carsten ACAnonym
  • 15.09.2019, 17:43h
  • Was hat Frau Muhsal gegen Kondomwerbung?

    Dank Kondomwerbung konnte die Ansteckungsrate mit HIV (und übrigens auch ungewollte Schwangerschaften und Abtreibungen) um ein Vielfaches gesenkt werden.

    Oder wollen wir in Deutschland afrikanische Verhältnisse, wo sich Massen mit HIV infizieren, weil sie schlichtweg ahnungslos sind und dumm gehalten werden?

    Und übrigens Frau Muhsal:
    niemand greift Familien an. Es ist nur eben in der Realität so, dass es mehr Familien gibt als sie das in ihrem Weltbild zulassen.

    Das ist weder ein Angriff auf Familien, noch wird irgendeiner Familie irgendwas weggenommen.
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#5 TomDarkProfil
  • 15.09.2019, 17:45hHamburg
  • "Selbstverständlich sollte Toleranz an der Schule vermittelt werden. "Aber Akzeptanz, das geht zu weit!""

    Im Klartext:

    Dass es LGBTI gibt, müssen wir leider hinnehmen, jedoch nicht als vollwertige Bürger mit gleichen Rechten.

    Oder einen Schritt weitergedacht:

    Wenn wir an der Regierung sind, sollt
    ihr eh nicht mehr lange sichtbar sein, darauf muss der Schulunterricht
    schon heute vorbereitet werden.
    =)
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#6 lindener1966Profil
  • 15.09.2019, 18:24hHannover
  • Dieser Idiot widerspricht sich selbst: "Versuch einer "Indoktrinierung" der Schüler mit dem Ziel ...., ein bestimmtes Sexualverhalten zu befürworten oder abzulehnen".
    Wenn er das Familienbild von Vater, Mutter Kind befürworten will, tut er doch genau DAS...
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#7 Harmloser BoyAnonym
  • 15.09.2019, 19:58h
  • Die nach ihrem eigenen Bekunden "Ostdeutsche Regionalpartei" AfD hat offenbar noch immer nicht nachvollzogen, dass schulische Bildung natürlich auch den Sinn und Zweck hat, menschliche Werte für ein sinnvolles Zusammenleben in der Gesellschaft zu vermitteln!
    Und dazu gehört eben auch, dass man die Persönlichkeit und die Sexualität des anderen akzeptiert - und eben gerade "befürwortet", dass jeder sein kann, wie er ist und dass jeder seine persönlichkeitsgemässe Sexualität leben kann!
    Diese natürliche, selbstverständliche "Befürwortung" der Persönlichkeit des anderen und der Identität des anderen ist ein grundlegender freiheitlicher Wert, den Schule natürlich vermitteln soll und muss!!!

    ... damit die junge Generation nicht so rückständig ist wie die AfD-Opas!

    Schade, dass sich ein Teil der Bevölkerung der ostdeutschen Bundesländer so verblöden lässt von dieser ältlichen AfD!
    Ist so sehr "die Luft raus" in Ostdeutschland?!?
    Hat Ostdeutschland wirklich nicht mehr drauf als diesen AfD-Schwachsinn???

    ... Und ich bin schwul, und ich bin sehr stolz auf meine schwule Identität!
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#8 TheDadProfil
  • 15.09.2019, 21:19hHannover
  • ""die Schule müsse "den Versuch einer Indoktrinierung der Schüler mit dem Ziel unterlassen, ein bestimmtes Sexualverhalten zu befürworten oder abzulehnen" ""..

    ""AfD: Schule soll "Kernfamilien-Leitbild" aus Vater, Mutter und Kindern unterrichten""..

    Finde den Fehler..
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#9 djf19Anonym
  • 15.09.2019, 23:02h
  • 1.Nur dieselbe Familienkonstellation, also Mann +Frau+Kind/er,darf immer als Leitbild Familie zählen
    Also um als Leitbild Familie zu gelten , darf man nur Mann+Frau+Kind/er Familie sein.
    Also es muss immer die gleiche Familienkonstellation /Menschengruppe sein die die Leitbild Familie ist.
    Also das ist ganz klar Gleichschaltung AfD. Und nochwas liebe AfD ! Jede Familienkonstellation
    hat Vor und Nachteile , auch die Mann+Frau+Kind/er Familie.Es ist daher nicht angebracht die Mann und Frau +Kind/er Familie
    als einziges Leitbild anzuerkennen.Nein . Es ist sogar Diskriminierung.Sie wollen Mann +Frau+Kind/er Familien
    mehr Rechte und Anerkennung zugestehen ,als anderen Familienkonstellationen.

    2. Wenn in dr Schule nicht mehr über Homosexualität und Bisexualität gesprochen wird , dann gibt es halt Aufklärung in der Öffentlichkeit , nämlich dadurch ,dass sich Homosexuelle und Bisexuellepaare sich überall küssen und Hand in Hand gehen. So oder so müssen sie einem Kind erklären was Homosexualität /Bisexualität ist.
    Dann haben Sie halt Homosexualität/Bisexualität als Thema aus der Schule verbannt? Und weiter AfD?

    In der Öffentlichkeit und auf der Straße , beim Einkaufen usw. findet man uns Homosexuelle ,Bisexuelle , Homosexuellepaare /Bisexuellepaare trotzdem , ob Hand in Hand oder küssend .

    a) Wollen Sie nun verbieten das sich Homosexuelle /Bisexuelle in der Öffentlichkeit küssen ? Hand in Hand gehen ?Ich darf Sie daran erinnern liebe AfD wir in Deutschland leben nicht in Russland(Für mich ein Regime , das Homosexuellesverhalten usw. küssen in der Öffentlichkeit durch Homosexuelle , Hand in Hand gehen als gleichgeschlechtliches Paar , zeigen der Regenbogenflagge ,CSD's als Homo-Propaganda /Werbung verunglimpfen tut .) Das Bundesverfassungsgericht hat schon lange entschieden das Homosexualität/Bisexualität legal ist in Deutschland. Auch wenn man Homosexuelle/Bisexuelle verbietet in der Öffentlichkeit zu küssen oder Hand in Hand zu gehen ist das eine Einschränkung der Legalität von Homosexualität und Bisexualität und somit sehr wahrscheinlich in Deutschland illegal und verfassungswidrig. Außerdem schädigt Gleichberechtigung von Homosexuellen /Bisexuellen und Heterosexuellen nicht dem Anliegen "Die Familie steht unter besonderen Schutz". Siehe auch unter Deutschland....
    Urteile des Bundesverfassungsgerichts:

    t1p.de/95nm

    b) Wollen Sie auch Männer und Frauen das küssen in der Öffentlichkeiit und das Hand in Hand gehen
    verbieten , dann frage ich mich schon warum ...wird dadurch Frühsexualisiert , wenn zwei Menschen sich lieben und sich in der Öffentlichkeit küssen oder Hand in Hand gehen und sich küssen usw.?
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#10 DramaQueen24Profil
  • 16.09.2019, 00:55hBerlin
  • So, der Unterricht soll sich also auf die "Kernfamilie" aus Vater, Mutter und Kind(er) konzentrieren. Interessant, da die meisten Familien in der BRD aus alleinerziehenden Eltern, Patchworkfamilien, oder dysfunktionalen Familien bestehen. Das "alte" Model ist überholt. Familie ist da, wo Kinder von einem oder mehreren Erwachsenen unterschiedlichen oder gleichen Geschlechts betreut und unterstützt werden.
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