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Szenepreis

"Open For Business" erhält deutschen Tolerantia Award

Der 14. Tolerantia Award geht an ein Netzwerk aus großen Unternehmen, die sich für die Gleichberechtigung sexueller und geschlechtlicher Minderheiten einsetzen.


Das Netzwerk wurde 2015 mit Hilfe der Clinton Foundation des amerikanischen Ex-Präsidenten gegründet

Der deutsche Tolerantia Award wird in diesem Jahr an das 2015 gegründete Netzwerk "Open For Business" verliehen, in dem sich internationale Konzerne gemeinsam für LGBTI-Akzeptanz engagieren. Das gab der Berliner Verein Maneo am Freitag bekannt. Auch die anderen vier Preisträger aus vier anderen Ländern wurden veröffentlicht. Die Preise sollen am 5. Oktober in Bern vergeben werden.

Maneo begründete die Auszeichnung des mit Hilfe der Clinton Foundation 2015 gegründeten Netzwerks mit den Worten: "Open For Business setzt sich ein für LSBTI*-Rechte: International durch den Konsens der beteiligten Unternehmen, dass jede Politik gegen die Gleichberechtigung von LSBTI* immer auch den Interessen der Wirtschaft und der wirtschaftlichen Entwicklung zuwider läuft. Regional durch die Aufklärungs- und Unterstützungsarbeit der Firmen vor Ort." Dem Bündnis gehören Großunternehmen wie die Deutsche Bank, American Express, Google oder Microsoft an.

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Vier weitere Preisträger

Die europäischen Tolerantia Awards werden als Gemeinschaftspreis der Organisationen Maneo (Deutschland), SOS Homophobie (Frankreich), Lambda-Warszawa (Polen), The Rainbow Project (Nordirland) und Pink Cross (Schweiz) vergeben. Die weiteren Gewinner 2019: Den französischen Preis erhält Collective des Intersexes et Alliés (CIA), der polnische Preis geht an den Dokumentarfilmer Bartosz Staszewski, den nordirischen Preis erhält posthum die im April von der Terrororganisation "Neue IRA" getötete lesbische Journalistin Lyra McKee und die Schweizer ehren den Trans-Aktivisten Henry Hohmann mit dem Tolerantia Award.

Im vergangenen Jahr hatte der Blogger Johannes Kram den deutschen Tolerantia Award gewonnen (queer.de berichtete). Der Preis wird hierzulande seit 2006 vergeben – die ersten Preisträger waren der Grünenpolitiker Volker Beck und der LGBTI-Aktivist Günther Dworek. Danach folgten die Gruppe "Menschenrechte und sexuelle Identität (MERSI)" von Amnesty International (2007), Philipp Lahm, Theo Zwanziger und Tanja Walther (2008), Hans-Wolfram Stein (2009), Wieland Speck und Mabel Aschenneller (2010), Lala Süsskind (2011), Elfi Scho-Antwerpes (2012), Maria Sabine Augstein (2013), Corny Littmann (2014), Klaus Wowereit (2015), die drei evangelischen Landeskirchen Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Hessen-Nassau und Rheinland (2016) und Heiko Maas (2017). (dk)