Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://www.queer.de/detail.php?article_id=34538
Home > Kommentare

Kommentare zu:
CDU-Kommunalpolitiker tritt nach homophober und sexistischer Tirade zurück


#1 PetterAnonym
  • 23.09.2019, 16:16h
  • Seine Aussagen sind nicht nur homophob, sondern beleidigen auch ganz konkret Frau Künast.

    Wie will man die Verrohung der Gesellschaft beklagen, wenn selbst die Politik mit schlechtem Beispiel vorangeht?!

    Da sieht man wieder mal, wie CDU'ler ticken, wenn sie nicht gerade Kreide gefressen haben. Da kommen dann solche homohoben, beleidigenden und menschenverachtenden Stammtisch-Parolen.
  • Antworten » | Direktlink »
#2 heteraquerEhemaliges Profil
  • 23.09.2019, 16:22h
  • Komisch , wie kann man als Politiker denn so blöde Fehler machen. War er besoffen als er das geschrieben hatte ?
  • Antworten » | Direktlink »
#3 PetterAnonym
  • 23.09.2019, 16:24h
  • "Mal zum Spaß, so wie die 'Frau' aussieht, kann man(n) verstehen, dass Männer sich lieber dem 'warmen' Lager zuwenden."

    Nein Herr Stauder,

    das ist eben kein "Spaß", andere Leute runterzumachen und zu beleidigen. Und dann auch noch das "Frau" in Anführungszeichen zu setzen, so als sei sie keine richtige Frau.

    Und im übrigen: Schwule sind keine "warmen" Brüder oder sonstwas. Wir beleidigen Sie ja auch nicht, dann können Sie das auch bleiben lassen.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 NeinAnonym
#5 FilipProfil
  • 23.09.2019, 16:49hHamburg
  • "Wenig später habe sich aber CDU-Stadtrat Jan Schneider in der Redaktion gemeldet und den Rücktritt Stauders verkündet. "

    Klingt eher so, als wurde er zum Rücktritt gedrängt. Aber wenn, dann ist es auch richtig so.

    Immerhin kam er nicht auf die Idee zu behaupten, sein Account wurde gehackt oder labert von Missverständissen o.ä.. Tja, die Politiker sind ein Querschnitt der Bevölkerung. Solche Sprüche gehen einigen flott über die Lippen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 TonicAnonym
  • 23.09.2019, 16:53h
  • Wohlgemerkt: der Mann ist Politiker einer Partei, die den Begriff christlich im Namen trägt. Eingach nur peinlich der Mann, da muss sich die gesamte CDU fremdschämen, dass sie so jemanden überhaupt aufstellen. Offfenbar ist der Personalmangel in der Partei riesengroß.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 FilipProfil
  • 23.09.2019, 16:59hHamburg
  • Antwort auf #5 von Filip
  • ..kleiner Nachtrag von wegen Missverständissen:

    Seine Aussage " die ich auch so im Inneren nicht so, wie rübergekommen gemeint habe." habe ich glatt überlesen. Ist ja doch relativierend gemeint.

    Nun ja, er bewegt sich im öffentlichen Raum. Und selbst wenn man einiges in privater Atmosphäre ablässt, offenbart es auch hier seine innere Einstellung.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #5 springen »
#8 GerritAnonym
  • 23.09.2019, 18:03h
  • Die interessante Frage ist jetzt, ob er nur aus strategischen Gründen seinen Posten verliert oder ob die CDU ihn auch rausschmeißt und klar macht, dass solche menschenverachtenden Aussagen nichts in der Partei zu suchen haben.

    Aber ich vermute, dass auch jemand mit solchen Positionen in der CDU bleiben darf... Wie immer...
  • Antworten » | Direktlink »
#9 Homonklin44Profil
  • 23.09.2019, 20:07hTauroa Point
  • Besoffen oder wohl leider ein Paradebeispiel derart CDU'ler, wie sie von irgendwelchen niederen Kommunalposten so langsam hoch geschmeichelt werden.

    Diplom-Verwaltungswirt ... saß wohl viel im Büro und kam wenig unter die Leute.
    Und hat eine Vorliebe für Analsex? Könnte man aus dem sexistischen Spruch so lesen, wunder, wunder...

    Wenn er Anstand hat, entschuldigt er sich bei Frau Künast noch mal seperat. Herumschwallen, dass man was nicht so gemeint hätte, die Taktik hat er sich wohl aus dem Blauen heraus geholt....
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Roman BolligerAnonym
#11 qwertzuiopüAnonym
  • 23.09.2019, 20:35h
  • soziale Medien sind halt nicht für jeden was.

    dass das seine Reaktion auf das Gerichtsurteil im Fall von Künast war, lässt aber auch tief blicken.
  • Antworten » | Direktlink »
#12 lindener1966Profil
  • 23.09.2019, 20:35hHannover
  • ja ja, die sozialen Medien sind ein gefährliches Pflaster. Die lange brodelnden Gedanken kochen da gerne mal über.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 Dont_talk_aboutProfil
  • 24.09.2019, 01:01hFrankfurt
  • Die Aussagen waren töricht und nicht zu verteidigen.

    Ich will nicht sagen, dass der Rücktritt ein Fehler war, aber ehrenamtliche (!!!) Kommunalpolitiker mit der Kompetenz vom Michael gibt es hier in Frankfurt nicht wie Sand am Meer. Sein von vielen hier geschätztes Engagement für die Sachpolitik wird nun fehlen und kann nie und nimmer ein-zu-eins ersetzt werden.
  • Antworten » | Direktlink »
#14 DramaQueen24Profil
  • 24.09.2019, 05:02hBerlin
  • Man braucht sich nicht wundern, das so etwas passiert, wenn ein deutsches Gericht so urteilt,wie im Fall Künast. Da fühlen sich bestimmte Gruppen ermutigt, aus den Rattenlöchern zu kommen, um ihren Müll über andere auszugießen, um so von dem eigenem Dreck abzulenken.
    Falls der CDU - Politiker sich wegen dem Wort "Rattenlöcher" beleidigt fühlen sollte: DAS IST FREIE MEINUNGSÄUSSERUNG! Hat ein deutsches Gericht bestätigt!
  • Antworten » | Direktlink »
#15 DramaQueen24Profil
#16 userer
  • 24.09.2019, 09:55h
  • Übel, keine Frage.

    Was mich wirklich verwirrt, ist die Tatsache, dass 2019 Begriffe wie "warmes Lager", "Luder" oder ein in abwertende Anführungszeichen gesetztes "Frau" überhaupt noch im aktiven Wortschatz eines (lediglich) 55-Jährigen rumspuken. Zeitlich hätte ich das in den adenauerdumpfen1950ern verortet.
  • Antworten » | Direktlink »
#17 TheDadProfil
  • 24.09.2019, 11:01hHannover
  • Antwort auf #6 von Tonic
  • ""Eingach nur peinlich der Mann, da muss sich die gesamte CDU fremdschämen, dass sie so jemanden überhaupt aufstellen. Offfenbar ist der Personalmangel in der Partei riesengroß.""..

    Die CDU wird sich NIEMALS "fremdschämen" für Kandidaten* die solche Aussagen in die Öffentlichkeit blasen..
    Siehe dazu die CDU-Vorsitzende aus dem Saarland..

    Was dann auch offenbart :
    Die haben keinen Personalmangel..
    Die haben von solchen Leuten genug in ihren Reihen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #6 springen »
#18 TheDadProfil
#19 no mercyAnonym
  • 24.09.2019, 11:59h
  • Antwort auf #13 von Dont_talk_about
  • Einem CDU-Politiker, egal ob kommunal oder nicht, muss niemand hinterher trauern! Vor allem dann nicht, wenn man sich als politisch links einordnet und die Regierung als kritikwürdig betrachtet.
    In Bezug auf die LSBTTIQ und der aktuellen Gesamtpolitik ist die CDU bzw. GroKo schleunigst abzuwählen.

    BuntesUndSchönes
  • Antworten » | Direktlink » | zu #13 springen »
#20 FaktencheckAnonym
  • 24.09.2019, 16:43h
  • Antwort auf #16 von userer
  • "in abwertende Anführungszeichen gesetztes "Frau" überhaupt noch im aktiven Wortschatz eines (lediglich) 55-Jährigen"

    Dass Frauen als "Frauen" in Anführungszeichen beleidigt werden, habe ich hier im Forum schon mindestens ein Dutzend mal gelesen. Glaube nicht, dass es mit dem Alter zu tun hat.

    Auch schwule Männer, deren Diskriminierung u.a. darauf beruht und darin besteht, dass man sie nur als "Männer" in Anführungszeichen ansieht, haben keinerlei Probleme, andere Menschen genauso zu behandeln.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #16 springen »
#21 saltgay_nlProfil
  • 25.09.2019, 08:47hZutphen
  • Was will man denn von solchen Politikern erwarten? Ich finde das immer wieder sehr lustig, wie naiv doch unsere Mitbürger sind. Sie wollen ernst genommen werden, aber quengeln wie die Kleinkinder an der Supermarktkasse. Das kennzeichnet das politische Niveau in diesem Staat.

    Solange in der BRD noch das Staatsverständnis vorherrscht, dass die "Politiker" Erlöser zu sein haben, die die Kartoffeln aus dem Feuer holen sollen, weil der Bürger selbst zu denkfaul, feige und bequem ist selbst zu handeln, solange wird es immer eine Diktatur von "oben" geben.

    Nehmen wir mal einen anderen Kommunalpolitiker aus Clausthal-Zellerfeld, einer unbedeutenden Kleinstadt in Niedersachsen. Der SPD-Politiker, der einen lauen Job als "Beisitzer" in der Bergbehörde hatte, sprach über einen einen Lehrer als "Hinterlader". Das ist nämlich nicht ungewöhnlich, sondern gehört zum geistigen Niveau des gehobenen Bürgertums. Das sind die selbst ernannten "besseren" Bürger, die sehr genau darauf achten, dass das Prekariat auch als solches brav weiter diskriminiert wird, damit die gesellschaftliche Kastenbildung erhalten bleibt.
    Ich möchte nicht wissen, wieviele Schwule, dann ebenfalls mit "Ho,ho,ho" mitlachen um nicht dumm aufzufallen.

    Womit wir bei der Krawalltussi aus Recklinghausen sind. Betrachten wir einmal die Ausfälle dieser Renate Künast:
    Frau F. schreibt folgenden Text bei Twitter:"Ein Hirn braucht hochwertiges Fett und Aminosäuren. Die Häufung von Demenzfällen dürften wir u.a. auch der "Fett ist ungesund"-Gesundheitspolitik verdanken. Wird nun auch Fleisch verteufelt, ohne gleichzeitig auf pflanzliche Einweißquellen hinzuweisen... hirnkrankes Deutschland."
    Antwort R. Künast: "Sind Sie krank? Tut mir leid. Echt!"

    Diese Form des Kastenbewusstseins darf nicht nur weinerlich angeprangert werden - es muss beseitigt werden! Darum darf es keine Schonung mit solchen "Würdenträgern" geben!

    Wie bei allen erzieherischen Maßnahmen
    reicht es nicht aus, sie zu fordern, sondern man muss selbst tätig werden und den Lernfortschritt überwachen.

    Nicht picheln und jammern, sondern Sicheln und Hammern.
  • Antworten » | Direktlink »
#22 no mercyAnonym
  • 25.09.2019, 15:41h
  • Antwort auf #21 von saltgay_nl
  • Ja und nein.
    Einerseits kann ich dir zustimmen, weil Bürger*innen tatsächlich politisch aktiv werden müssen, wenn sich was verbessern soll.
    Andererseits miss ich insofern korrigieren, als dass Politiker dafür gewählt werden, dass sie das Volk vertreten und deren Interessen nicht nur repräsentieren, sondern auch entsprechend durchsetzen sollen.
    Schlechte politische Arbeit ist keine Tugend, sondern gehört kritisiert. Sobald das nämlich aufhört mit der Kritik gegenüber Politikern, hat die Diktatur längst Fuß gefasst und die AfD hätte gewonnen. Das kann also keine Alternative sein!

    Es ist wichtig, Politiker darauf hinzuweisen, ihre Arbeit zu machen und die Stimmen der Bevölkerung ernst zu nehmen, anstatt egoistisch und unreflektiert zu bleiben.

    BuntesUndSchönes
  • Antworten » | Direktlink » | zu #21 springen »

» zurück zum Artikel