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Talkshow-Auftritt

Wolfgang Joop: Guter Sex braucht eine gewisse Fremdheit

Fernsehtipp für Freitagabend: Der schwule Modeschöpfer und Moderatorin Sylvie Meis sprechen in der Radio-Bremen-Talkshow "3nach9" über Liebe, Treue und Freiräume in der Beziehung.


Wolfgang Joop in der aufgezeichneten Talkshow (Bild: Radio Bremen)

Modeschöpfer Wolfgang Joop findet es wichtig, dem Partner in einer Beziehung Freiräume zu lassen. "Es ist wichtig zu erkennen, dass man dem anderen die Chance lassen muss, sich auch fremd zu orientieren. Diese Toleranz muss man sogar üben, um den Partner nicht zu verlieren", erklärt er in der aktuellen Ausgabe der Radio-Bremen-Talkshow "3nach9", die am Freitagabend, den 27. September ab 22 Uhr im NDR/RB-Fernsehen ausgestrahlt wird.

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Die auf Aussagen in Joops unlängst erschienener Autobiografie anspielende Nachfrage von Gastgeber Giovanni di Lorenzo, ob guter Sex eine gewisse Fremdheit brauche, beantwortet der 74-Jährige mit einem klaren "Ja".

Auch Meis findet, "dass das Fremde immer spannend ist"


Wolfgang Joops Autobiografie "Die einzig mögliche Zeit" ist seit letzten Dienstag im Buchhandel erhältlich

Auch Moderatorin Sylvie Meis zeigt sich als Gast in der Talkrunde im Weserhaus von Radio Bremen davon überzeugt, "dass das Fremde immer spannend ist". Allerdings sei es möglich, mit der Suche danach aufzuhören, wenn man jemanden gefunden habe, der es wert sei. "Ich glaube fest daran, dass Treue auch eine Entscheidung ist."

Wolfgang Joop sagt dazu: "Ich ganz persönlich finde auch eine Person, die mir vertraut ist, durchaus sexuell attraktiv. Ich bin nicht derjenige, der nur das Fremde sucht." Der Modedesigner, der mittlerweile eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft geschlossen hat, spricht in der Sendung zudem über das nach wie vor gute Verhältnis zu seiner Ex-Frau Karin, mit der er zwei Töchter hat und noch heute Grundstück an Grundstück lebt. "Wir beide haben es geschafft, uns unendlich lange zu lieben und uns auch in gewisser Weise die Treue zu halten", führt er aus. "Es gibt eine Treue, die noch viel tiefer geht als die, die sich zwischen den Bettlaken abspielt."

Weitere Gäste bei Giovanni di Lorenzo und Judith Rakers am 27. September sind Ex-Fußballprofi Mario Basler, Sternekoch Tim Raue, Karpfen-Anglerin Claudia Darga, HNO-Arzt Rainer Jund und Sänger Rea Garvey. (cw/ots)



#1 MarbellaAnonym
  • 25.09.2019, 12:42h
  • ..."Es gibt eine Treue, die noch viel tiefer geht als die, die sich zwischen den Bettlaken abspielt."

    Das schnallen die Kirchen eben nicht. Die orientieren sich viel zu sehr am körperlichen statt wie es eigentlich sein sollte am wertigeren geistigen.
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#2 AmurPrideProfil
  • 25.09.2019, 13:30hKöln
  • Antwort auf #1 von Marbella
  • ""....."Es gibt eine Treue, die noch viel tiefer geht als die, die sich zwischen den Bettlaken abspielt."
    Das schnallen die Kirchen eben nicht. Die orientieren sich viel zu sehr am körperlichen..""

    Endlich mal etwas wo die Kirchen dann mal auf einer Linie mit dem Deutschen Otto-Normalbürger liegen dürften!^^
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#3 AmurPrideProfil
  • 25.09.2019, 13:50hKöln
  • Treue ist für mich das Maß mit dem ich meine Zusagen/Absprachen mit meinem Partner einhalte.
    Dies betrifft dann auch die mir von meinem Partner offensichtlich unterstellten Annahmen mir bezüglich, ins besondere dann, wenn ich diese ihm gegenüber unwidersprochen unkorrigiert lasse.

    Deshalb haben mein Freund und ich explizit miteinander be- und abgesprochen, was wir uns von einander wünschen, wenn der andere sich neu verlieben oder fremdgehen sollte.

    Und mir persönlich ist es echt scheißegal, was mich dann mehr schmerzen würde: Der "geistige" Verrat, das mein Freund nicht mehr das Vertrauen zu mir hat mit allem zu mir kommen zu können, oder der "körperliche" Verrat des sexuellen Fremdgehens.

    Ich habe vor beiden eine Höllenangst, bin einfach nur heilfroh das in dieser Hinsicht bislang überhaupt nichts passiert ist und hoffe inständig das dies ewig so weitergehen möge! :-)
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#4 Vater
#5 individuellAnonym
  • 25.09.2019, 18:55h
  • Wie schön, dass es dazu unterschiedliche Standpunkte gibt und seine Theorie nicht allerweltsgültig ist :-)

    BuntesUndSchönes
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#6 buntfunkAnonym
#7 Homonklin44Profil
  • 26.09.2019, 01:04hTauroa Point
  • "Wenn du etwas liebst, lass es frei. Kommt es zu Dir zurück, gehört es Dir. Wenn nicht, hat es Dir nie gehört."

    Soll ähnlich von Konfuze sein, gibt es auch mit der Variante:

    "Kommt es zurück, hat es vermutlich sein Ladekabel vergessen" ;)

    Die Freiheit von einander zu respektieren, sie einander zuzugestehen, dürfte jedenfalls eine wie auch immer gewählte Treue stärken. Das geht dann ja auch von einer Seite. Solange keiner eingesperrt wird.

    Warum soll das Augenmaß von Kirchen darüber überhaupt befinden? Deren Vorstellung von Ehe oder Beziehung ist nicht Maß gebend dafür, was Liebe darf oder kann. Das müssen sich die endlich mal zwischen die Backen klemmen.
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#8 DominikAnonym
  • 26.09.2019, 08:28h
  • Einem wandelnden Ersatzteillager kann man sich nur schwerlich nahe fühlen. Das stimmt wohl.
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#9 SuspektAnonym
#10 dorfpflanze
  • 27.09.2019, 23:02h
  • Das Herz weiss wo es hingehört...der Schwanz macht was er will

    D.h. Spass haben OK aber wen man liebt den liebt man und man erzählt auch gegenseitig von den "Affären" ..... abspritzen ist eine Sache, verlieben eine komplett andere Sache

    Und ja in einer offenen Beziehung unterwegs aber ich weiss für wen mein Herz schlägt
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