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Bayern

Petition für LGBTI-Zentrum in Augsburg

Auch der LSVD ruft zur Unterzeichnung der Petition "Ein Queeres Zentrum für Augsburg" auf.


Auch in der knapp 300.000 Einwohner zählenden Stadt Augsburg soll es nach dem Willen von Aktivisten endlich ein queeres Zentrum geben (Bild: Ma Mundi / flickr)

LGBTI-Aktivisten beklagen, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle sowie trans-, intergeschlechtliche und queere Menschen in Bayern in ihren Wohnorten kaum Räume zur Begegnung, zum Austausch und zur Beratung vorfinden. Entsprechende Projekte würden nur von wenigen großen Kommunen gefördert. Eine neue Petition von Marcel Albig fordert daher, im schwäbischen Augsburg – der drittgrößten Stadt des Freistaates – einen eigenen Ort einzurichten, "an dem Kommunikation und Begegnungen für queere Projekte, Aktivitäten und queeres Leben stattfinden können".

Auch wenn die Diskriminierung gegenüber queerer Menschen bereits weitgehend abgenommen habe, sei "queer-spezifische Arbeit und querpolitisches Engagement nach wie vor notwendig und wichtig", heißt es in der Petitionsbegründung. "Queere Menschen aller Lebensphasen haben spezielle Themen rund um Coming-Out, Beruf und Karriere, Familie(nplanung), Gesundheit und das Leben im Alter, die ihren Platz in einem queeren Kommunikations- und Begegnungszentrum brauchen." Bislang würden queere Themen aber in Augsburg nur vereinzelt von Organisationen auf weitgehend ehrenamtlicher Basis abgedeckt.

Der Lesben- und Schwulenverband Bayern unterstützt das Vorhaben: "Ein Begegnungszentrum in Augsburg könnte besonders jungen Personen aus der Stadt und Umgebung, Informationen und Kompetenzen vermitteln, die ihnen helfen, ein selbstbestimmtes und freies Leben zu führen", erklärte LSVD-Landesvorstandsmitglied Markus Apel. (cw)



#1 NutzerEhemaliges Profil
  • 25.09.2019, 19:40h
  • wer mag kann es sich selbst anschauen...

    Eine Petition landet bei entsprechender Stelle und dort stapeln sich die Akten. Die Stelle ist mehr als nur unterbesetzt. Einstellig ist die Zahl jener Petitionen in Deutschland die wirklich eine "Bewegung in die Sache" brachten.

    Jede*r mag nun selbst entscheiden ob eine Petition in Deutschland wirklich etwas bringt.
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