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Kommentare zu:
Urteil: Britischer Transmann nicht als Vater seines Kindes anerkannt


#56 Deix PsychiatxAnonym
#55 ursus
  • 03.10.2019, 16:01h
  • Antwort auf #48 von Homonklin44
  • ""Von der Behauptung, Männer könnten keine Eizellen produzieren und keine Kinder bekommen, ist es nur ein winziger Schritt zu der Behauptung, mit einer Vagina könne man kein Mann sein. ""
    Du erkennst aber schon an, dass eigentlich bald jeder Psychiater Dir mit der gegensätzlichen Behauptung eine Art Realitätsverweigerung attestieren würde?"

    McConnell ist ein Mann. Er hat eine Vagina. Sein Körper hat offenbar eine Eizelle produzieren und ein Kind austragen können.

    Wer hat hier ein Problem mit Realitätsverweigerung?

    Es ist wirklich beeindruckend, dass man all das schreiben kann, was du schreibst und sich gleichzeitig einreden, nicht transphob zu sein.
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#54 Anonyma
  • 02.10.2019, 19:13h
  • Antwort auf #48 von Homonklin44
  • "[...] Bio, erste Lehrstunde, Wiederholung, Nachsitzen: Eizelle = weibliche Anlage, Spermazelle = männliche Anlage."

    "[...] dass Eizellen in weiblichen Anlagen, den Ovarien, heranreifen, und gewöhnlich nicht in Hoden, [...]"

    Wie wär's, wenn Du einfach mal versuchen würdest, die Dinge konsequent NUR bei ihrem Namen zu nennen - OHNE zusätzliche Klassifizierung als "männlich" oder "weiblich". Also NUR Eizelle, Spermium, Ovarien, Hoden... Du wirst vermutlich erstaunt feststellen, dass es diesen ganzen Mumpitz mit "männlich" und "weiblich" gar nicht braucht. Und dann kann man ganz ohne großartige Gehirnakrobatik auch darauf kommen, dass es völlig überflüssig ist, trans Menschen als "das Andere" zu konstruieren. Ist super einfach. Probier's mal aus.
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#53 trans naysayerAnonym
  • 02.10.2019, 19:02h
  • Antwort auf #48 von Homonklin44
  • "Wiederum Bio, erste Lehrstunde, Wiederholung, Nachsitzen: Eizelle = weibliche Anlage, Spermazelle = männliche Anlage. "

    Diese Aussage ist schlicht falsch.

    Beide links von mir in #45 widerlegen diese Aussage - der Zweite auch wissenschaftlich-biologisch.

    Ein XX-Chromosom ist auch nicht "weiblich" und ein XY-Chromosom ist auch nicht "männlich".

    It's 2019.

    You fell for a lie you were told.

    It's time to unlearn the scripts handed out to you.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#52 trans naysayerAnonym
  • 02.10.2019, 18:28h
  • Antwort auf #49 von Homonklin44
  • "...dass Eizellen in weiblichen Anlagen, den Ovarien..."

    Genau. Schon wieder.
    NICHTS verstanden. Und meine links wieder mal nicht gelesen.

    Gehirnverrenkungen.

    Wie können Ovarien "weibliche Anlagen" sein, wenn sie auch in Männern vorkommen-?!

    Deutlicher kann man seine Annahme von 2 "Biologischen Geschlechtern" nicht ausdrücken, Transmännern ihre Identität absprechen und sie fremdbestimmen. Das ist Transphobie.

    Wie war das?

    @Homonklin44 #47:
    "Ich habe damit gar kein Problem"

    Manche werden es nie schaffen, den Schalter in ihrem Kopf umzulegen..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #49 springen »
#51 Klareres ZeichenAnonym
#50 trans naysayerAnonym
  • 02.10.2019, 17:45h
  • Antwort auf #47 von Homonklin44
  • "Ich habe damit gar kein Problem"

    Das glaube ich Dir aufs Wort - aber ich.

    "Bitte nicht alles so lesen..."

    Ich kann lesen. Und mein Deutsch ist fliessend. Und ich lese in diesem thread bereits still mit, seit er existiert.

    Dieser thread ist - wie immer - eine einzige Katastrophe für Transmenschen. Irrational und gerade zu grotesk.

    Ich habe jeden Deiner Kommentare gelesen. Deine Kommentare sind geradezu durchtränkt von der tief internalisierten heteronormierten Annahme von 2 "Biologischen Geschlechtern" und Deiner Transphobie.

    Ich weiss, das Du dabei warst, als ich immer wieder über die toxischen Trans-Narrative, dass Transfrauen ja "eigentlich" und "in Wahrheit" Männer sind, aufgeklärt habe.
    Ich habe darüber aufgeklärt, dass dieser Narrativ für unsere communities im wahrsten Sinne des Wortes tödlich ist.

    Deine gesamte Argumentation bezüglich Transmännern in diesem thread folgt diesem Narrativ. Um ihn krampfhaft aufrecht zu erhalten, bedienst Du dich jeder nur denkbaren Gehirnverrenkung. Über diese mental gymnastics von Cismenschen klärt Dich mein erster link auf. Danach musst Du nur noch den Schalter in Deinem Kopf umlegen.
    Ich relativiere kein einziges Wort aus meinem vorangegangenen post.

    Mein Schreibtisch ist gerade zu überladen von toten Schwestern. Jede einzelne ist eine zu viel. Und alle waren viel zu jung. Sie werden nicht getötet. Sie werden abgeschlachtet. Eine nach der anderen. In einer nicht endenden Taktfolge. Als würde eine To-Do-Liste abgearbeitet. Es ist eine Epidemie. Und niemanden interessiert es.

    Genug ist genug!

    Ich erwarte hier nur eines:

    Dass endlich damit aufgehört wird, die Existenz von Transmenschen zu leugnen. Dass endlich damit aufgehört wird, unseren Aussagen über uns selbst mit Ignoranz zu begegnen. Und dass endlich damit aufgehört wird, uns stattdessen unter Aufbringung aller möglichen irrationalen Gehirnverrenkungen zu etwas anderem zu erklären, als wir sind.

    THIS MUST STOP! RIGHT AWAY!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #47 springen »
#49 Homonklin44Profil
  • 02.10.2019, 17:12hTauroa Point
  • Antwort auf #44 von Klares Zeichen
  • Er ist ein Trans-Mann.

    Ob sich die Diskussion mit mir dadurch erübrigt, dass Eizellen in weiblichen Anlagen, den Ovarien, heranreifen, und gewöhnlich nicht in Hoden, musst Du selbst wissen. Für Fragen der Bildung bin ich allgemein nicht zuständig.

    Die Gerichte in Britannien scheinen es zumindest so zu sehen, dass Menschen, die Kinder gebären, die Mutter des Kindes darstellen.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #44 springen »
#48 Homonklin44Profil
  • 02.10.2019, 17:05hTauroa Point
  • Antwort auf #46 von ursus
  • "" Ach so. Es könnte vielleicht irgendwelche Probleme geben, aber welche, weißt du auch nicht. Na, wenn das kein gutes Argument ist... ""

    Leider kenne ich mich in Jura nicht so gut aus, wie Du anscheinend. Deswegen kannst Du Dich als Sachkundiger da vermutlich eher reinfuchsen, wo das so sein könnte.

    ""Da gibt es jetzt 4 Möglichkeiten:

    1. Es gibt McConnell überhaupt nicht.
    2. Er hat gar kein Kind zur Welt gebracht.
    3. Er ist kein Mann, sondern behauptet das nur aus Jux.
    4. Er ist ein Mann und hat ein Kind geboren, aber du weigerst dich einfach, ihn als Mann anzuerkennen. Dafür gibt es ein Wort: Transfeindlichkeit.""

    Die ersten 3 kannst Du streichen, die sind Nonsense. Bei 4. weigere nicht ich mich, denn aus meiner Sicht ist er ein Trans-Mann. Da ist etwas anders, als es ein Cis-Mann ist,. Und daher auch nicht transfeindlich. Mit dem Anhängen solcher Dinge tust Du Dich hier als Kommentator gern hervor, btw. Möglichkeit 4. beinhaltet dann auch die Betrachtung des Gerichts im Bezug zum eigentlich Klaren. Oder zum wissenschaftsübergreifenden Bezug. Wiederum Bio, erste Lehrstunde, Wiederholung, Nachsitzen: Eizelle = weibliche Anlage, Spermazelle = männliche Anlage.

    ""Wir können uns für die heteronormative und transphobe Definition entscheiden oder für die freiheitliche, wonach ein Mensch über sein Geschlecht selbst bestimmt und nicht "die Biologie" oder jemand anders. ""

    Wir als Einzelne können uns für ganz viel Wundervolles und Sinnstiftendes entscheiden, wenn der Tag lang ist. Das interessiert aber die Jurafritzen und die Gerichte wenig. Die gehen nach ihrer Lehre und den darin verankerten Rechtsdefinitionen. Ergo, ein Mann mit weiblichen Anlagen, der ein Kind austrägt und gebärt, ist die Mutter des Kindes.

    ""Von der Behauptung, Männer könnten keine Eizellen produzieren und keine Kinder bekommen, ist es nur ein winziger Schritt zu der Behauptung, mit einer Vagina könne man kein Mann sein. ""

    Du erkennst aber schon an, dass eigentlich bald jeder Psychiater Dir mit der gegensätzlichen Behauptung eine Art Realitätsverweigerung attestieren würde?

    ""Das Kernproblem ist, dass es Menschen wie dich gibt, die die geschlechtiche Identität dieses Mannes leugnen und fremdbestimmen wollen. ""

    Ich glaube, das Kerproblem liegt darin, dass Du mir das, oder in vergangenen solchen Versuchen auch Homophobie oder noch was echt gerne anhängen möchtest. Und das, obwohl klar zu lesen ist, dass ich McConnell als Trans-Mann lese, und das auch mehfach schon gesagt habe. Wir reden ja über die Betrachtungsweise, wie das Gericht sie wohl verwendet hat, und daher müsste eigentlich verständlich sein, dass man da nicht seine eigene Position vertritt.

    Mit der Position der (Reproduktions)Biologie in puncto weiblich/männlich + Mammalia(Säugetiere, Homini) gehe ich wohl mit, was nicht zwingend überall damit verbunden ist, wie ich Trans* als Menschen betrachte.

    ""Wenn ein Argument ignorante Menschen nicht überzeugen kann, spricht das nicht gegen das Argument. ""

    Wahrscheinlich musst Du das dann in Englisch formulieren, und zu dem exakten Richter sagen. Am besten, Du schickst eine Kopie Deiner beiden Staatsexamen in Jura mit, bevor Du Dich mit dem triffst, dann ist die Chance höher, Gehör zu erhalten.
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#47 Homonklin44Profil
  • 02.10.2019, 16:26hTauroa Point
  • Antwort auf #45 von trans naysayer
  • ""Nimmt dieser abgrundtief trans-feindliche Mist hier irgendwann mal ein Ende?!

    Er IST ein Mann. Folglich PASSIERT das bei Männern.

    Was ist eigentlich euer Problem-?!""

    Ich habe damit gar kein Problem, wohl aber die Betrachtungsweise des Gerichts, mit deren Grenzen wir uns hier auseinandersetzen. Allgemein auch die wissenschaftliche Hermeneutik, nach welcher Eizellen von einem weiblichen Organismus produziert werden, und Kinder von weiblichen Personen ausgetragen und geboren werden.

    Darum dürfte es das Gericht auch so sehen = Bei Männern passiert das nicht, also ist das eine Frau = Mutter. Die Mutter kann sich nicht als Vater eintragen lassen, auch wenn in dem Fall DER Mutter eher passen würde.

    Bitte nicht alles so lesen, als käme es aus der Einstellung, die man für sich selbst vertritt - das kann abweichen, wenn man über die Haltung schreibt, wie sie andere vertreten. Wenn man das jedes Mal erst ausführen, sich von einer Haltung anderer Leute distanzieren soll ... gut, kann man machen, aber dann werden die Beiträge ellenlang.
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#46 ursus
  • 02.10.2019, 16:12h
  • Antwort auf #43 von Homonklin44
  • "Wem das "schaden" würde, wüsste ich auch nicht, vielleicht schafft das für die Jurafritzen zu viele rückwirkende Probleme oder sowas."

    Ach so. Es könnte vielleicht irgendwelche Probleme geben, aber welche, weißt du auch nicht. Na, wenn das kein gutes Argument ist...

    "DFer Grund ist, dass McConnell das Kind geboren hat, bzw. die Eizelle in ihm heranreifte. Das passiert bei Männern nicht,"

    Da gibt es jetzt 4 Möglichkeiten:

    1. Es gibt McConnell überhaupt nicht.
    2. Er hat gar kein Kind zur Welt gebracht.
    3. Er ist kein Mann, sondern behauptet das nur aus Jux.
    4. Er ist ein Mann und hat ein Kind geboren, aber du weigerst dich einfach, ihn als Mann anzuerkennen. Dafür gibt es ein Wort: Transfeindlichkeit.

    "Soweit ich das richtig gelesen hätte, ist McConnell auch kein Intersexueller, sondern ein Trans-Mann, und da liegt wohl die ganze Schwierigkeit drin begraben."

    Oder sie liegt darin begraben, dass es Menschen gibt, die trans Menschen nicht in ihrem Geschlecht anerkennen.

    "Als er das Kind austrug und gebar, galt er wohl auch rechtlich gesehen als Frau"

    Das ist falsch. Lies doch bitte den Artikel noch einmal aufmerksam durch.

    "Weil er die Mutter ist, kann er sich nicht als Vater eintragen lassen."

    Damit sind wir wieder beim Anfang. Er hat ein Kind zur Welt gebracht. Ob einen Mann das zur "Mutter" macht, ist nicht einfach so, sondern eine Frage der Definition. Wir können uns für die heteronormative und transphobe Definition entscheiden oder für die freiheitliche, wonach ein Mensch über sein Geschlecht selbst bestimmt und nicht "die Biologie" oder jemand anders.

    "Ob es da Väter gibt, die nicht die zeugenden Väter sind und Mütter, die nicht die gebärenden Mütter waren, ist zu dem Zusammenhang irrelevant."

    Ich habe das erwähnt, um aufzuzeigen, dass deine Behauptung, wonach "Mutterschaft" und Gebären unbedingt zusammengehören müssen, schon im cissexuellen Bereich einfach nur eine Fiktion ist.

    "Ob Dir oder uns dabei die Biologie als Grundlage schnurzpiepe ist, oder sein würde,"

    Niemand ignoriert hier die Biologie. Es geht darum, dass Begrifflichkeiten wie "Mann" oder "Frau" eben nicht allein durch "biologische Fakten" bestimmt werden, sondern soziale Definitionen sind. Das zu leugenen war schon immer eine der Grundlagen von Transfeindlichkeit. Von der Behauptung, Männer könnten keine Eizellen produzieren und keine Kinder bekommen, ist es nur ein winziger Schritt zu der Behauptung, mit einer Vagina könne man kein Mann sein.

    Das Kernproblem der ganzen Diskussion hier ist nicht, dass ein Mann ein Kind bekommen hat. Das Kernproblem ist, dass es Menschen wie dich gibt, die die geschlechtiche Identität dieses Mannes leugnen und fremdbestimmen wollen.

    "stimmt wohl die Gerichtsmenschen auch nicht um, die folgen festgelegten Definitionen ihrer Lehre."

    Wenn ein Argument ignorante Menschen nicht überzeugen kann, spricht das nicht gegen das Argument.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #43 springen »
#45 trans naysayerAnonym
#44 Klares ZeichenAnonym
  • 02.10.2019, 14:47h
  • Antwort auf #43 von Homonklin44
  • "Das passiert bei Männern nicht[...]"

    Mhm. Objektiv falsch. Das ist in diesem Fall bei einem Mann geschehen... außer du möchtest hier gerade ausdrücken, dass er ja eigentlich doch eine Frau ist. In diesem Fall erübrigt sich dann auch jegloche Diskussion zum Thema mit dir.
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#43 Homonklin44Profil
  • 02.10.2019, 13:33hTauroa Point
  • Antwort auf #42 von ursus
  • ""Noch einmal die Frage: Welcher konkrete, sachliche, juristisch begründete und stichhaltige Grund spricht dagegen, McConnell als Vater einzutragen? Wem würde das schaden?""

    Wem das "schaden" würde, wüsste ich auch nicht, vielleicht schafft das für die Jurafritzen zu viele rückwirkende Probleme oder sowas.

    DFer Grund ist, dass McConnell das Kind geboren hat, bzw. die Eizelle in ihm heranreifte. Das passiert bei Männern nicht, und die unterschiedlichen Formen von Intersexualität, wo das bei funktional balancierter Ausprägung vorkommen kann, werden von den Gerichten anscheinend nicht als dritte Elternform anerkannt.
    Soweit ich das richtig gelesen hätte, ist McConnell auch kein Intersexueller, sondern ein Trans-Mann, und da liegt wohl die ganze Schwierigkeit drin begraben. Als er das Kind austrug und gebar, galt er wohl auch rechtlich gesehen als Frau, so verächtlich sich das lesen mag. Weil er die Mutter ist, kann er sich nicht als Vater eintragen lassen. Ob es da Väter gibt, die nicht die zeugenden Väter sind und Mütter, die nicht die gebärenden Mütter waren, ist zu dem Zusammenhang irrelevant.

    Ob Dir oder uns dabei die Biologie als Grundlage schnurzpiepe ist, oder sein würde, stimmt wohl die Gerichtsmenschen auch nicht um, die folgen festgelegten Definitionen ihrer Lehre.
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#42 ursus
  • 01.10.2019, 20:48h
  • Antwort auf #40 von Homonklin44
  • "Das rationale Argument ist an dem Fall, dass er bereits die Mutter des Kindes ist."

    Du hältst es für ratonial, einen männlichen Elternteil als "Mutter" einzutragen? Aha.

    Da werden wir uns nicht einig. In meinen Augen verwechselst du hier heteronormative Konvention mit Vernunft. Es ist aber keine. Einen Mann "Mutter" zu nennen ist nicht rational, sondern das Gegenteil.

    Angeblich ist es dir wichtig, dass jemand nicht Mutter und Vater gleichzeitig sein kann. Hier passiert aber genau das: McConnell wird zur juristischen Mutter, ist aber der soziale Vater. Und das ist rational und logisch notwendig, weil...?

    Noch einmal die Frage: Welcher konkrete, sachliche, juristisch begründete und stichhaltige Grund spricht dagegen, McConnell als Vater einzutragen? Wem würde das schaden?

    Übrigens ist nicht nur der juristische Vater nicht immer der Samen-Geber, es ist auch nicht jede juristische Mutter die Frau, die das Kind geboren hat (Adoption, lesbische Co-Mutterschaft). Bei Millionen von (cissexuellen) Elternschaften fallen Geburtsvorgang und Samenproduktion nicht mit der juristischen Vater- bzw. Mutterschaft zusammen. Niemandem schadet das. Nur bei diesem trans Mann soll es angeblich plötzlich unbedingt notwendig sein, einen Mann als Mutter zu bezeichnen, nur weil er das Kind geboren hat.

    Sorry, das ist alles weit von Rationalität entfernt.

    Wir sind übrigens wieder ganz am Anfang der Diskussion angekommen. Noch eine Runde muss nicht sein.
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#41 Homonklin44Profil
  • 01.10.2019, 19:20hTauroa Point
  • Antwort auf #35 von TheDad
  • Danke Dir für die Ausführungen!

    Über den einen Mediziner habe ich auch gelesen. Dann gibt es noch wirklich Fälle, wo das im gröbsten Suff oder Blackout und unter Anästhesie oder was passiert, und die Mutter wirklich nicht weiß, wer der Erzeuger war. Aber das nur am Rande.
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#40 Homonklin44Profil
  • 01.10.2019, 19:12hTauroa Point
  • Antwort auf #37 von ursus
  • Das rationale Argument ist an dem Fall, dass er bereits die Mutter des Kindes ist.

    Ein spezielles Land, in welchem Vaterschaft an präzise die Samenzellen des Erzeugers gekoppelt ist, braucht es dann dafür auch nicht, weil aus dem sachlichen (biologischen) Grundverständnis hervorgeht, dass Samenzelle und männlich zusammen gehören, bzw. Eizelle und weiblich.

    Mag das auch sozialrechtlich oder erbrechtlich irrelevant aussehen, so scheint doch eines von Beidem die Begründung zu sein, warum er nicht als Mutter als auch als Vater geführt werden kann.

    Hat die Geburt des Kindes da wirklich nix mit zu tun, was wäre sonst die Argumentationsgrundlage?
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#39 ursus
#38 ursus
  • 01.10.2019, 12:39h
  • Antwort auf #31 von Homonklin44
  • "Und wie sieht das jetzt fgenau nach britischem Recht aus? Darum geht es schließlich wohl im Artikel."

    Das hat TheDad beantwortet.

    Kannst du mir ein Land nennen, in dem die rechtliche Vaterschaft fest an den Nachweis gekoppelt ist, dass die Samenzelle, die zur Befruchtung führte, auch wirklich von dieser Person stammte?

    Die fixe Idee, die Person, von der der Samen stamme, sei automatisch auch der rechtliche Vater des Kindes (oder umgekehrt), ist doch eine reine Fiktion. Das Recht orientiert sich in erster Linie an der sozialen Realität, nicht an der biologischen. Die Biologie kommt, wenn überhaupt, nur in strittigen Einzelfällen ins Spiel.
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#37 ursus
  • 01.10.2019, 12:29h
  • Antwort auf #33 von Homonklin44
  • "Hier dürfte das Problem rechtlich dann eher darin liegen, dass die Mutter als das Kind geboren Habende, nicht gleichzeitig der Vater sein kann."

    Niemand will hier gleichzeitig Mutter und Vater sein. McConnell will als Vater eingetragen werden. Nur das.

    Es ist in der ganzen Diskussion hier immer noch kein einziger stichhaltiger Grund dafür genannt worden, ihm das zu verweigern. Es kommen nur Scheinargumente, Ressentiments oder Fiktionen. Ich warte immer noch auf ein einziges rationales und wirklich durchdachtes Argument.
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#36 TheDadProfil
#35 TheDadProfil
  • 01.10.2019, 10:52hHannover
  • Antwort auf #31 von Homonklin44
  • Englisches Eherecht agiert dort ähnlich..
    Auch dort regiert das Erbrecht..
    Als Vater gilt derjenige, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist..
    Es sei denn, ein anderer Erzeuger übernimmt die Verantwortung NACHDEM der Ehemann die Vaterschaft bestritten hat..

    Bei Alleinstehenden sieht die Sache dann auch ähnlich aus..
    Die Mutter ist dann auch nicht zur Angabe eines Erzeugers verpflichtet, selbst dann nicht, wenn wie im Deutschem Recht, ein "Auskunftsrecht des Kindes auf Herkunft" besteht..

    Das alles betrifft dann nur die "natürliche Zeugung", denn alles was die Reproduktionsmedizin dazu beiträgt macht es wieder deutlich schwieriger..
    Wobei hier die Vaterschaft eigentlich feststeht, denn die Mediziner dokumentieren wessen Eizelle sie mit wessem Sperma vereinigen..

    Dann gibt es aber auch dort obskure Leute, wie den einen Mediziner der damit aufflog Dutzende seiner Patientinnen mit seinem eigenem Sperma geschwängert zu haben, und sich über 100 Kinder "angeeignet" hat..
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#34 HerzPeaceVoltEhemaliges Profil
  • 01.10.2019, 10:49h
  • Die Gesetze auch in Großbritannien sind konservativ. Es wird Zeit, dass sowohl Gesetze als auch Systeme dem Jahr 2019 angepasst werden.
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#33 Homonklin44Profil
#32 Homonklin44Profil
#31 Homonklin44Profil
#30 stromboliProfil
  • 30.09.2019, 23:11hberlin
  • Antwort auf #25 von ursus
  • "in der Regel automatisch der aktuelle Ehemann der Mutter oder ein Mann, der die Vaterschaft anerkennt. Von Samen oder Biologie ist da keine Rede."

    Na wenn "aktueller ehemann oder vaterschaftsanerkennender mann" nicht genug über samen&biologie aussagt , was dann?
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#29 ursus
#28 BeifallAnonym
#27 TheDadProfil
  • 29.09.2019, 17:50hHannover
  • Antwort auf #24 von Homonklin44
  • ""Das Problem ist halt wohl, dass solches Sozialrecht sich dann anderer Wissenschaft bedient, um seine Rechtsnormen zu begründen, und da dann halt doch die Biologie als Grundrauschen wieder ins Spiel kommt.""..

    Nöö..
    "ursus" schrieb ja schon dazu :

    ""Nach deutschem Recht ist der rechtliche Vater eines Kindes bei Geburt in der Regel automatisch der aktuelle Ehemann der Mutter oder ein Mann, der die Vaterschaft anerkennt. Von Samen oder Biologie ist da keine Rede.""..

    Und es geht ausschließlich um Erbrecht..
    Das hatte ich schon sehr weit oben angemerkt..
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#26 TheDadProfil
  • 29.09.2019, 17:48hHannover
  • Antwort auf #23 von ursus
  • ""Und schon sind wir wieder mitten in TheDads Wunderwelt der Rabulistik.
    Wer erfassen kann, was ich geschrieben habe, möge es erfassen.""..

    ""Übrigens finde ich es witzig, dass sich jemand selbst "TheDad" nennt,""..

    Wie bereizs an vielen anderen Stellen in den letzten Jahren erklärt, handelt es sich bei "TheDad" um einen Spitznamen..
    Diese werden einem "verliehen", und bisweilen sogar aufgedrängt..
    Sie sind aber immer noch etwas anderes als ein Alias welches sich als einfacher Nick nutzten läßt..

    Ich "nenne" mich also nicht so, ich werde so genannt..
    Ach wenn sich Dir das offenbar immer noch nicht erschließt, weil ich diese Rollenklischee erfülle..
  • Antworten » | Direktlink » | zu #23 springen »
#25 ursus
  • 29.09.2019, 15:43h
  • Antwort auf #24 von Homonklin44
  • "Das Problem ist halt wohl, dass solches Sozialrecht sich dann anderer Wissenschaft bedient, um seine Rechtsnormen zu begründen, und da dann halt doch die Biologie als Grundrauschen wieder ins Spiel kommt."

    Von welcher "anderen Wissenschaft" redest du?

    Nach deutschem Recht ist der rechtliche Vater eines Kindes bei Geburt in der Regel automatisch der aktuelle Ehemann der Mutter oder ein Mann, der die Vaterschaft anerkennt. Von Samen oder Biologie ist da keine Rede.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #24 springen »
#24 Homonklin44Profil
  • 29.09.2019, 15:03hTauroa Point
  • Antwort auf #18 von ursus
  • ""Das ist einfach falsch, und das wurde schon mehrfach angemerkt. Die juristische Vaterschaft ist keineswegs daran gekoppelt, von wem das Sperma stammt. Es geht hier eben nicht um Biologie, sondern um Sozialrecht.""

    Das Problem ist halt wohl, dass solches Sozialrecht sich dann anderer Wissenschaft bedient, um seine Rechtsnormen zu begründen, und da dann halt doch die Biologie als Grundrauschen wieder ins Spiel kommt.

    Wäre die Basis aus dem bestehend, was Menschen lieber irgendwie anders hätten, lieber glauben, ( dann steht da am Ende "Gott" als Erzeuger ) oder würden sich "Normen" aus Seltenheitsvorkommen speisen, wäre es vielleicht ganz anders

    ich weiß etwa nicht, was eingetragen wird, wenn die Eltern oder eines davon Mosik ist, ( Menschen mit einem Körper bestehend aus stellenweise männlichen und stellenweise weiblichen Zellen ) oder intersexuell. Vermutlich kommt es auch da drauf an, wer die Eizelle produiziert hat (Mutter) und wer das Spermium ( vater) .
    Ich weiß nicht, was bei Adoptiveltern drin steht. Vermutlich die biologische Mutter, soweit bekannt.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #18 springen »
#23 ursus
#22 TheDadProfil
  • 28.09.2019, 15:26hHannover
  • Antwort auf #21 von ursus
  • ""Übrigens finde ich es witzig""..

    Ich nicht..
    Nicht einmal dann wenn ein vermeintlicher Scherz dazu dient seine Position zu stützen, die kein solches stützen bräuchte..
    Vor allem aber dann nicht, wenn dieser Scherz sich am Ende als ein "absprechen der identität des anderen" entpuppen könnte, die der sich frei und selbstbestimmt formuliert hat..

    "TheDad" als Nick ist nichts weiter als die Beschreibung eines Rollenklischees, welches Du ja hier so verteidigst..

    ""Das sehe ich auch so. Aber solange der Staat die Begriffe "Vater" und "Mutter" statt "Elter" vorsieht, erkenne ich keinen Grund, trans Menschen in Kategorien einzuordnen, die ihrem Geschlecht widersprechen, oder trans Eltern einen geschlechtsspezifischen Eintrag vorzuenthalten, der cis Eltern ohne Weiteres offensteht.""..

    Aha..
    Und die Lösung des Problems liegt dann im "übergangsweise anpassen" an die bestehende Situation ?
    Weil die Abschaffung der staatlichen Regel noch Zeit bräuchte, und "man noch nicht so weit ist" ?

    Und Du denkst, das erfolgt dann wirklich, weil die Möglichkeit des "sich bequem einrichtens im system" dann ja auch niemals erfolgte ?

    Ich denke, hier wird nicht mit-gedacht welche Folgen erstrittene Urteile haben können, wenn sie am Ende dazu dienen sich dort "bequem einzurichten"..

    Wenn es darum geht diese staatlichen Strukturen zu verändern, dann macht es keinen Sinn sie durch solche Urteil erst noch zu verfestigen..

    Doch wenn man sie gar nicht abschaffen, sondern sich bequem darin einrichten will, dann soll man das auch endlich mal korrespondieren, denn alles andere ist dann einfach eine Lüge..

    Entweder man schafft Diskriminierungen für ALLE ab, oder man erklärt seine eigenen Bedürfnisse zu "höheren Zielen"..
    Und schafft am Ende einen Status, in dem dann wieder Andere wieder und auch weiter diskriminiert werden..

    Wer sich darüber nicht im Klarem ist, diskutiert am Problem vorbei..

    Trans*-Menschen "befreien" sich nicht indem sie sich in die bestehenden Normen der Binärität einrichten, und sich an die heteronormativen Vorgaben anpassen..
    Das ist Maskerade..
    Und oxyorone Verhaltensweise..

    Man kann sich nicht hinstellen und gegen alles was "Cis" ist opponieren, und "Cis" als Auslöser der eigenen Unterdrückung identifiziert zu einem Kampfbegriff der eigenen Emanzipation machen, und sich gleichzeitig alles zu Eigen machen wollen was einen "Cis" ausmacht..
    Rollen zu übernehmen die auf solchen heteronormativen Klischees basieren mag ja für die reale Situation innerhalb der Familien noch Sinn machen..
    Mit der Beendigung der Unterdrückung von Trans* hat das aber nichts zu tun..

    Sich über die Dokumention der Verwaltung "Fähigkeiten" anzueignen die man biologisch nicht hat, kann nicht die Lösung der Problematik sein..
    Vor allem dann nicht wenn die Lösung darin besteht die Frage zu stellen wieso eigentlich diese "biologische Fähigkeit" dokumentiert werden muß ?
    Wenn dann dazu auch noch die "biologische Fähigkeit" mit dem ausüben einer gesellschaftlichen Rolle gleichgesetzt wird, übersteigt das nicht nur die die Grenzen einer solchen Diskussion, es übersteigt auch noch alles, wozu sich solche Gerichte in der Lage sehen..

    ""Ich käme nicht auf die Idee, trans Menschen eine andere Verantwortung für die Überwindung der Heteronormativität anzutragen als jedem anderen Menschen auch.""..

    Das steht dort auch nirgends..
    Und die Verantwortung für die Überwindung ist auch etwas völlig anderes, als das hineindrängen ins System..

    ""Wo sind denn die Vorwürfe an cis Eltern, die sich als "Vater" und "Mutter" eintragen lassen und sich so in "heteronormative Rollen hineindrängen"?""..

    Drängen sie ?
    Oder sind sie gedrängt ?
    Und wird diese hineingedrängt werden dann nicht auch noch durch das Verhalten der Trans*-Menschen verstärkt ?
    Anstatt zu hinterfragen ob die Begriffe FÜR ALLE falsch sind ?

    ""Übrigens: "Auch der Ersatzbegriff "parent", die im Englischen vorhandene geschlechtsneutrale Einzahl von Eltern, wurde abgelehnt." ""..

    Weil das nicht Teil der Klage war..
    Wieso muß man eigentlich immer wieder darauf verweisen das Gerichte verhandeln was Teil der Klage ist ?

    Wollte man erreichen das "Elter" zum Standrad wird, muß man das verlangen..
    Verlangt wurde aber etwas anderes, nämlich die Eintragung als "Vater", und damit zementiert sich NICHT das Bedürfnis einer "neutralen Bezeichnung"..
    Wieso sollte das Gericht dem dann als "Ausweg" folgen ?
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#21 ursus
#20 ursus
  • 28.09.2019, 14:32h
  • Antwort auf #19 von TheDad
  • "Ob der gebärende Mann nun Mutter oder Vater ist, geht doch den Staat nichts an.."

    Das sehe ich auch so. Aber solange der Staat die Begriffe "Vater" und "Mutter" statt "Elter" vorsieht, erkenne ich keinen Grund, trans Menschen in Kategorien einzuordnen, die ihrem Geschlecht widersprechen, oder trans Eltern einen geschlechtsspezifischen Eintrag vorzuenthalten, der cis Eltern ohne Weiteres offensteht.

    "Hier "drängt" man sich in bestehende Rollen ein, ohne sie zu hinterfragen, und damit zementiert man auch die bestehende Heteronormativität, anstatt sie zu hinterfragen.."

    Das tut prinzipiell jeder Mensch, der darauf beharrt, sich als "Mann" oder "Frau" bezeichnen zu lassen. Ich käme nicht auf die Idee, trans Menschen eine andere Verantwortung für die Überwindung der Heteronormativität anzutragen als jedem anderen Menschen auch.

    Wo sind denn die Vorwürfe an cis Eltern, die sich als "Vater" und "Mutter" eintragen lassen und sich so in "heteronormative Rollen hineindrängen"? Wer schreibt dazu kritische Leserkommentare?

    Übrigens: "Auch der Ersatzbegriff "parent", die im Englischen vorhandene geschlechtsneutrale Einzahl von Eltern, wurde abgelehnt."

    Die Kämpfe, die ein Mensch ausficht, der permanent einem falschen Geschlecht zugeordnet wird, kann ich nur erahnen. Das macht mich extrem zurückhaltend, was Handlungsanweisungen an Andere angeht.
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#19 TheDadProfil
  • 28.09.2019, 13:39hHannover
  • Antwort auf #18 von ursus
  • ""Ich halte wenig von Argumenten, die ausschließlich darauf beruhen, dass "es nun mal so ist, wie es nun mal ist".""..

    Ob dann die "sozial aufgedrängte Rolle Vater" zu besetzen der richtige Weg ist, ist aber mMn auch noch nicht endgültig diskutiert..

    ""Ein gebärender Mann ist Vater des Kindes, weil es nicht darum geht, dass irgendwas irgendwo rauskommt, sondern darum, welchem sozialen (und in diesem Fall auch juristischen) Geschlecht das Elternteil angehört.""..

    Das folgt doch dann ebenso dieser Ägide, nach der uns aufgezwungen ist zu sein, was die Verwaltung einfach vorgibt..

    Ob der gebärende Mann nun Mutter oder Vater ist, geht doch den Staat nichts an..

    Hier "drängt" man sich in bestehende Rollen ein, ohne sie zu hinterfragen, und damit zementiert man auch die bestehende Heteronormativität, anstatt sie zu hinterfragen..

    ""Frage nicht nur an dich: Was spricht konkret dagegen, diesen Mann als Vater des Kindes einzutragen? Welche negativen Folgen könnten das haben?""..

    Wie bereits angemerkt, ALLES was auch dagegen spricht ALLE Eltern nach ihren Geschlechterrollen in die Geburtsurkunde einzutragen..
    Denn ob das Kind dann 2 Männer, oder 2 Frauen, 4 Trans*-Menschen oder 3 nicht-binäre Menschen als Eltern hat, ist einfach irrelevant..

    ""Die Anerkennung von trans Menschen besteht darin, sie in ihrem eigentlichen Geschlecht anzusprechen, und zwar auf allen Ebenen.""..

    Muß man dazu alle anderen "juristisch manifestieren" um einen Fixpunkt zu setzen, an dem man das dann festmachen kann ?

    Gelingt also die Anerkenntnis der Trans*-Menschen nur über die Krücke der Heteronormativität ?

    Und was hätte dann die Geburtsurkunde mit dem realen Leben zu tun, wo diese Anerkenntnis die große Rolle spielt..

    Denn im realem Leben kann der oben im Artikel beschriebene Mann ÜBERALL auftreten und behaupten der Vater des Kindes zu sein, OHNE daß das irgendwie widerlegt werden könnte..

    Ist also "Mutter" ein Geschlecht ?
    Oder sind wir nicht inzwischen selbst viel zu verwirrt um zu erkennen das es sich um eine Rollenzuschreibung handelt, und wir in jedem unserer Gedankengänge immer noch heteronormativ einpreisen "Mutter = Frau" ?

    Denn gedanklich lassen wir unseren verinnerlichten Klischees ständig freien Lauf..
    Wir denken immer noch :
    Frau mit Kind im Kinderwagen,
    oder schlimmer noch
    Frau mit Sohn/Tochter im Kinderwagen,
    wo wir "Mensch mit Nachwuchs" wahrnehmen sollen..
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#18 ursus
  • 28.09.2019, 12:37h
  • Antwort auf #17 von Taemin
  • "und der Mensch, aus dem das Kind herauskommt -so blöd das jetzt vielleicht klingt- ist die Mutter."

    Ich halte wenig von Argumenten, die ausschließlich darauf beruhen, dass "es nun mal so ist, wie es nun mal ist". Man kann mit mindestens gleichem Recht sagen: Ein gebärender Mann ist Vater des Kindes, weil es nicht darum geht, dass irgendwas irgendwo rauskommt, sondern darum, welchem sozialen (und in diesem Fall auch juristischen) Geschlecht das Elternteil angehört.

    Frage nicht nur an dich: Was spricht konkret dagegen, diesen Mann als Vater des Kindes einzutragen? Welche negativen Folgen könnten das haben?

    Du schreibst selbst, dass das Geschlecht der Eltern für das Leben des Kindes nie irgendwo eine Rolle spielt. Warum sollte der Gesetzgeber darauf beharren, ein falsches Geschlecht zu suggerieren?

    "stammt das Spermium vom Vater"

    Das ist einfach falsch, und das wurde schon mehrfach angemerkt. Die juristische Vaterschaft ist keineswegs daran gekoppelt, von wem das Sperma stammt. Es geht hier eben nicht um Biologie, sondern um Sozialrecht.

    "Im Übrigen hab ich wenig Verständnis, dass jemand in seinem Anderssein anerkannt werden will (was meiner Meinung nach ein Menschenrecht ist), aber gleichzeitig versucht, dieses Anderssein zu verschleiern"

    Die Anerkennung von trans Menschen besteht darin, sie in ihrem eigentlichen Geschlecht anzusprechen, und zwar auf allen Ebenen. Ich käme nicht im Traum auf die Idee, einem trans Menschen vorzuschlagen, eine falsche Geschlechtszuordnung zu akzeptieren, weil das "selbstbewusstes Anderssein" demonstrieren könne. Ich halte diese Idee für ausgesprochen zynisch.
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#17 Taemin
  • 28.09.2019, 11:50h
  • Zwei Dinge:

    1. Wie schon gesagt wurde, stammt das Spermium vom Vater, das Ei von der Mutter, und der Mensch, aus dem das Kind herauskommt -so blöd das jetzt vielleicht klingt- ist die Mutter.

    2.
    Manche hier scheinen unausgesetzt offiziellen Stellen nachweisen zu müssen, wer ihre Eltern sind. Für mich war das in den letzten 30 Jahren ein einziges Mal notwendig: bei der Verpartnerung. Da musste ich mit einem Auszug aus dem Geburtenregister nachweisen, wer meine Eltern sind, und mit einem Auszug aus dem Eheregister, dass sie miteinander verheiratet sind (wozu letzteres, weiß der Himmel). Das Geschlecht meiner Eltern wurde nicht erfragt. Nie. In 57 Jahren meines bisherigen Lebens kein einziges Mal. Jetzt mag man natürlich sagen, heutzutage geht es, dass ein (Trans-)Mann Mutter wird und da könnte es Verwirrung geben, wenn ein Mann als Mutter eingetragen ist. Ja und! Diése Verwirrung ist nicht größer als die, wenn manche Leute merken, dass zwei Männer miteinander und nicht mit je einer Frau verheiratet sind. Stutzen, nachfragen, bestätigen, fertig. Jede Behörde und jede private Einrichtung hat den amtlichen Eintrag der Personenstandsbehörde zu akzeptieren und nicht zu diskutieren.

    Im Übrigen hab ich wenig Verständnis, dass jemand in seinem Anderssein anerkannt werden will (was meiner Meinung nach ein Menschenrecht ist), aber gleichzeitig versucht, dieses Anderssein zu verschleiern. Ja was denn nun?
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#16 TheDadProfil
  • 26.09.2019, 22:28hHannover
  • Antwort auf #15 von ursus
  • """Samenzelle = Vater, Eizelle = Mutter. Das ist für die Gesetzgeber das Einfachste."

    Ich sehe nicht, was an
    "männliches Elternteil = Vater
    webliches Elternteil = Mutter"
    komplizierter sein sollte.""..

    Ich geh mal davon aus, Du hast vielleicht etwas anderes gemeint, als geschrieben ?
    Denn eine Wiederholung der Fakten nutzt hier ja nicht wirklich etwas..

    Bei al den Gedankengängen darf man aber auch nicht außer Acht lassen, das aktuelle Abstammungsrecht stammt aus der Zeit der "deutschen Kleinstaaterei" und der Kaiserzeit, und ist nur in marginalen Punkten angepaßt worden..
    Die Geburtsurkunde dient immer noch der Kontrolle des Erbrechtes unter Ausschluß der Frau und eventuell "unehelichen Kindern" und allem was damit zusammenhängt Jemanden dort schlechter zu stellen..
    Da kann die Änderung des Erbrechtes und die Anerkenntnis von Unehelichen gegenüber den Ehelichen Kindern in den Siebzigern auch nicht viel ändern..

    Nach dem derzeit geltendem Erbrecht genügte es also die Namen der Eltern und des Kindes einzutragen, alle anderen "Funktionen" und Rollen wie "Mutter", "Vater", "Tochter" und "Sohn" sind einfach verzichtbar..

    Gleichzeitig muß sich heute geändertes Recht auch damit befassen Morgen Rechtlich, und was in vielleicht 10 Jahren Genetisch möglich sein wird, und so die Eintragung von mehreren Eltern ermöglichen..
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#15 ursus
#14 JadugharProfil
  • 26.09.2019, 19:45hHamburg
  • Antwort auf #6 von Dominik
  • Ich hatte vor mehr als zehn Jahren dieses in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung gelesen. Welche es war, weiß ich nicht mehr und genaue Details habe ich auch vergessen!
    Woran ich mich erinnere, daß Männer biologisch die Funktion einer Schwangerschaft erfüllen können, wenn man entsprechende weibliche Hormogaben verabreicht! Obendrein waren Versuche an Affen unternommen worden, die diese These untermauern! In den neunziger Jahren waren diese Techniken noch mit tödlichen Risiken verbunden und ich kann auch nichts darüber sagen, wie heute der Stand des Wissens ist.
    Weitere, jedoch nicht aus wissenschaftlichen Veröffentlichungen findet man hier:
    16.12.1992

    www.zeit.de
    DIE ZEIT Archiv Jahrgang 1994 Ausgabe: 51,

    www.welt.de/print-welt/article566829/Maenner-koennen-schwang
    er-werden.html


    (22.2.1999)
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#13 Homonklin44Profil
  • 26.09.2019, 17:57hTauroa Point
  • Antwort auf #3 von Frage
  • Simpel:

    samenzelle = Vater
    Eizelle = Mutter

    Das ist für die Gesetzgeber das Einfachste.

    Interessant wird es, wenn man die Gene mehrerer Menschen da drin unterbringt, oder so etwas wie eine Hybridkeimzelle nimmt, die Beides bereits vereint hat. Also bei bisher erst im Laborversuch untersuchten Methoden, aus Stammzellen Keimzellen wachsen zu lassen. Da könnte man dann auch die Genetik von 2 Männern nehmen, und nur die Mitochondrien einer Frau, oder Material von 2 Frauen - damit wäre das etwas einfacher. Oder von mehr als 2 Menschen, es müssen nicht zwingend ewig 2 genetische Elternteile bleiben.

    Erziehungsberechtigte bzw. Eltternteile eintragen geht in vielen Formalien problemlos. Warum da der britische Richter stur blieb, keine Ahnung.
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#12 Homonklin44Profil
#11 StussAnonym
  • 26.09.2019, 15:29h
  • Antwort auf #2 von Anonym
  • Dass Sie anonym bleiben wollen, kann ich gut verstehen bei dem, was Sie schreiben. Aber mutig wäre es, sich zu dem zu bekennen, was Sie geschrieben haben.

    Außer Mutter und Vater gibt es eben noch weitere Konstellationen. Das ist nichts Neues.
    Jegliche Kritik können Sie höchstens an die Natur richten und sie darum bitten, möglichst schablonenartige Menschen entstehen zu lassen, so dass Sie sich in Ihrer phantasierten Welt wohl fühlen können.
    Dass das aber nicht der Realität entspricht, das wissen Sie.

    Insofern bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig als mit den Menschen klar zu kommen, die es auf unserer Erde nun mal gibt und diese sind vielfältig. Vielfältig auch in Bezug auf Gebärfähigkeit, die sich manche Trans* erhalten haben, was völlig legitim und berechtigt ist.

    Over and out.

    BuntesUndSchönes
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#10 Alexander_FAnonym
  • 26.09.2019, 14:23h
  • Gan abgesehen von der irreführenden Diskussion über Bauchhöhlenschwangerschaften von Cis-Männern ist es tatsächlich schon erstaunlich, wie sehr man an den Wörtern "Mutter" und "Vater" hängt, obwohl es seit Jahren und Jahrzehnten üblich ist, dass bei Schulzeugnissen die Unterschrift der "Erziehungsberechtigten" anstatt der Eltern verlangt wird (obwohl beides meist gleichbedeutend ist), ohne dass sich irgendjemand darüber beschweren würde, es es handle sich um eine Herabwürdigung der Elternrolle.
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#9 TheDadProfil
  • 26.09.2019, 11:00hHannover
  • Antwort auf #7 von Revanchisten-Watch
  • ""Jeder einzelne deiner Abasätze verbreitet mindestens einen rückwärtsgewandten Unsinn.""..

    Naja..

    99 Prozent aller "Bauchhöhlen-Schwangerschaften die zu einem Ende gekommen sind waren für die "Mutter" tödlich, alle anderen für die Föten..

    ""2.
    Wieso soll angeblich in der Geburtsurkunde festgehalten werden "müssen", woher Ei und woher Samen kam? Bei beispielsweise dem Eintrag "Vater unbekannt" ist das auch nicht der Fall.""..

    Aha..
    Steht dann in der Geburtsurkunde so genannter Findelkinder auch "Mutter unbekannt" drin ?
    Und änderte das etwas an dem vorliegendem Fall ?
    Wieso soll das also dann als "Argument" herhalten ?
    Wobei es dann noch dem Punkt 3 widerspricht :

    ""3. Das Geschlecht der Eltern ist belanglos für das weitere Leben des neu geborenen Menschen. Erheblich ist allein die elterliche Genetik.""..

    Äh ?
    Die Genetik ist ebenfalls irrelevant, denn Geburtsurkunden "regeln" die Abstammung, und haben Auswirkungen auf das Erbrecht..

    Allein der Name des Kindes und die Namen der Eltern entfalten hier Relevanz..
    Alle anderen "Informationen" bezüglich des "Geschlechtes des Kindes" UND der Eltern sind überflüssig..

    Was dann auch den Weg dazu ebnet sowohl 2 Frauen als auch 2 Männer, oder auch einfach nur 2 MENSCHEN als Eltern einzutragen..
    Und dazu dann auch noch die Möglichkeit bietet 3, 4 oder vielleicht sogar 5 Menschen als Eltern einzutragen..
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#8 Still_IthEhemaliges Profil
  • 26.09.2019, 09:43h
  • Antwort auf #3 von Frage
  • Das ist dringend notwendig!

    Kindergarten und Schule könnte nämlich möglicherweise sonst entgehen, dass sie das Kind einer Person mit dem Stempel "unnormal" aufnehmen sollen.
    Da bräuchte eine Trans*-Person sich nicht ständig outen, OBWOHL diese Trans*-Person so dreist war, sich nicht sterilisieren/kastrieren zu lassen, was man ja eigentlich von "solchen Leuten" immer noch erwarten sollte. Es gäbe keinen Klatsch und Tratsch, und die anderen Eltern würden gar nicht bei nächster Gelegenheit aufs Auge gedrückt bekommen, von welchem Elter sie sich da besser fernhalten sollen.

    Was außerdem auch unbedingt notwendig ist, um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten, ist die Erschwerung bis hin zur Verunmöglichung gemeinsamer Reisen in viele Länder mit Grenzübergang, solange das Kind minderjährig ist. Es gibt Leute, die sollten das sowieso am besten gar nicht dürfen, sich ihren Urlaubsort frei aussuchen, und die Angst davor, an der Grenze zur Identitätsklärung wegen widersprüchlicher Dokumente festgehalten und ggf. auch vom betreffenden Kind dazu getrennt zu werden, ist insofern unabdingbar.

    Man sieht also: Ganz offensichtlich IST das notwendig.
    Alles andere würde die staatlich unterstützte Gängelung von "Andersartigkeit" einschränken, die gewisse Menschen eben schlicht und ergreifend verdient haben, wenn sie meinen, so leben zu müssen, wie sie das dann tun. Als ob irgendwelche OP-Verbote aufgrund von Menschenwürde jetzt tatsächlich eine Erlaubnis darstellen sollten, die Organe, die man sich nicht mehr verstümmeln lassen muss, am Ende auch noch benutzen zu dürfen.

    Am Ende gibt's noch Kinder mit zwei Vätern.
    Wo kämen wir denn da hin.

    *das mit dem Sarkasmus schreib ich wohl lieber mal dazu
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#7 Revanchisten-WatchAnonym
  • 26.09.2019, 09:25h
  • Antwort auf #2 von Anonym
  • Jeder einzelne deiner Abasätze verbreitet mindestens einen rückwärtsgewandten Unsinn.

    1.
    Motorradfahren bei Schwangerschaft ist vermutlich in etwa ebenso riskant.

    2.
    Wieso soll angeblich in der Geburtsurkunde festgehalten werden "müssen", woher Ei und woher Samen kam? Bei beispielsweise dem Eintrag "Vater unbekannt" ist das auch nicht der Fall. In meiner GEburtsurkunde steht jedenfalls nichts von "Ei" oder "Samen".
    Der Eintrag "parent" würde festhalten, von wem der neu geborene Mensch abstammt, das reicht für alle weiteren rechtlichen Belange aus.
    Die Bezeichnung als "Vater" und "Mutter" ist kulturell willkürlich, da (wie andernorts) gibt es nichts Gottgebenes. Kultur und denkende Zivilisationen ändern sich (nur Religionen bleiben stehen oder wollen zurückdrehen).

    3. Das Geschlecht der Eltern ist belanglos für das weitere Leben des neu geborenen Menschen. Erheblich ist allein die elterliche Genetik.

    4.
    Eine willkürlich bezeichnende Eintragung eines Elternteils als "Vater", "Mutter" oder meinetwegen auch als "Regenzweig" ist für das Kind nicht "wichtig". Wichtig ist nur, dass "Regenzweig" das Kind liebt, fördert, nicht religiös gehirnwäscht und beschützt. Gleiches gilt für das hier verwehrte "parent".
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#6 DominikAnonym
#5 JayMAnonym
  • 26.09.2019, 08:46h
  • Antwort auf #2 von Anonym
  • Im Urteil wird aber sich gerade nicht auf die Abstammung bezogen sondern den Akt des Gebärens. Somit ist bei surrogacy auch nicht die etwaige Eizellenspenderin als Mutter einzutragen, sondern die Leihmutter. In wie weit ein eingetragener Vater, wenn or nicht selbst der Gebärende ist, tatsächlich mit dem Kind verwand ist, ist ohnehin selten erwiesen. Wie dem Kindeswohl zuträglich sein soll, dass der einzig zur verfügung stehende elternteil ständig zwangsgeoutet wird, halted ich für äusserst fraglich. Das Einzige, das hier meines Erachtens geschützt wird ist das 'Recht' von Transphobikern auf Diskriminierung.
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#4 DramaQueen24Ehemaliges Profil
#3 FrageAnonym
  • 26.09.2019, 00:54h
  • Antwort auf #2 von Anonym
  • "Es geht meiner Meinung grundsätzlich darum, dass in einem Dukoment festgehalten werden muss, von welcher Person die Ei- und von welcher Person die Samenzelle stammen, aus der das Kind entstanden ist."

    Wozu soll das in genau dieser Form notwendig sein?
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#2 AnonymAnonym
  • 25.09.2019, 22:12h
  • Antwort auf #1 von Jadughar
  • Das wäre aber für beide sicherlich höchst riskant und auch völlig unnötig, da es dazu immer noch einer Eizelle bedarf, die der CIS-Mann nun einmal von Natur nicht produziert.

    Es geht meiner Meinung grundsätzlich darum, dass in einem Dukoment festgehalten werden muss, von welcher Person die Ei- und von welcher Person die Samenzelle stammen, aus der das Kind entstanden ist. Das nennt sich Mutter und Vater.

    Alles andere lässt sich in der Folge in irgendeiner Form dem entsprechenden Stand des Geschlechts des jeweiligen Elters in Form von weiteren Urkunden anpassen. Die Abstammung an sich ist aber amtlich genau so festzustellen und diese Urkunde dann auch entsprechend so aufzubewahren.

    Das ist immer auch im Interesse des Kindes.
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#1 JadugharProfil
  • 25.09.2019, 21:00hHamburg
  • Biologisch kann auch ein Mann in Form einer Bauchhöhlenschwangerschaft ein Kind austragen und über einen Kaiserschnitt ein Kind gebären! Ist dann ein solcher Mann auch eine Mutter? Medizinisch ist heute vieles möglich, um Kinder zu bekommen!
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