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Kommentare zu:
Urteil: Britischer Transmann nicht als Vater seines Kindes anerkannt


#21 ursus
#22 TheDadProfil
  • 28.09.2019, 15:26hHannover
  • Antwort auf #21 von ursus
  • ""Übrigens finde ich es witzig""..

    Ich nicht..
    Nicht einmal dann wenn ein vermeintlicher Scherz dazu dient seine Position zu stützen, die kein solches stützen bräuchte..
    Vor allem aber dann nicht, wenn dieser Scherz sich am Ende als ein "absprechen der identität des anderen" entpuppen könnte, die der sich frei und selbstbestimmt formuliert hat..

    "TheDad" als Nick ist nichts weiter als die Beschreibung eines Rollenklischees, welches Du ja hier so verteidigst..

    ""Das sehe ich auch so. Aber solange der Staat die Begriffe "Vater" und "Mutter" statt "Elter" vorsieht, erkenne ich keinen Grund, trans Menschen in Kategorien einzuordnen, die ihrem Geschlecht widersprechen, oder trans Eltern einen geschlechtsspezifischen Eintrag vorzuenthalten, der cis Eltern ohne Weiteres offensteht.""..

    Aha..
    Und die Lösung des Problems liegt dann im "übergangsweise anpassen" an die bestehende Situation ?
    Weil die Abschaffung der staatlichen Regel noch Zeit bräuchte, und "man noch nicht so weit ist" ?

    Und Du denkst, das erfolgt dann wirklich, weil die Möglichkeit des "sich bequem einrichtens im system" dann ja auch niemals erfolgte ?

    Ich denke, hier wird nicht mit-gedacht welche Folgen erstrittene Urteile haben können, wenn sie am Ende dazu dienen sich dort "bequem einzurichten"..

    Wenn es darum geht diese staatlichen Strukturen zu verändern, dann macht es keinen Sinn sie durch solche Urteil erst noch zu verfestigen..

    Doch wenn man sie gar nicht abschaffen, sondern sich bequem darin einrichten will, dann soll man das auch endlich mal korrespondieren, denn alles andere ist dann einfach eine Lüge..

    Entweder man schafft Diskriminierungen für ALLE ab, oder man erklärt seine eigenen Bedürfnisse zu "höheren Zielen"..
    Und schafft am Ende einen Status, in dem dann wieder Andere wieder und auch weiter diskriminiert werden..

    Wer sich darüber nicht im Klarem ist, diskutiert am Problem vorbei..

    Trans*-Menschen "befreien" sich nicht indem sie sich in die bestehenden Normen der Binärität einrichten, und sich an die heteronormativen Vorgaben anpassen..
    Das ist Maskerade..
    Und oxyorone Verhaltensweise..

    Man kann sich nicht hinstellen und gegen alles was "Cis" ist opponieren, und "Cis" als Auslöser der eigenen Unterdrückung identifiziert zu einem Kampfbegriff der eigenen Emanzipation machen, und sich gleichzeitig alles zu Eigen machen wollen was einen "Cis" ausmacht..
    Rollen zu übernehmen die auf solchen heteronormativen Klischees basieren mag ja für die reale Situation innerhalb der Familien noch Sinn machen..
    Mit der Beendigung der Unterdrückung von Trans* hat das aber nichts zu tun..

    Sich über die Dokumention der Verwaltung "Fähigkeiten" anzueignen die man biologisch nicht hat, kann nicht die Lösung der Problematik sein..
    Vor allem dann nicht wenn die Lösung darin besteht die Frage zu stellen wieso eigentlich diese "biologische Fähigkeit" dokumentiert werden muß ?
    Wenn dann dazu auch noch die "biologische Fähigkeit" mit dem ausüben einer gesellschaftlichen Rolle gleichgesetzt wird, übersteigt das nicht nur die die Grenzen einer solchen Diskussion, es übersteigt auch noch alles, wozu sich solche Gerichte in der Lage sehen..

    ""Ich käme nicht auf die Idee, trans Menschen eine andere Verantwortung für die Überwindung der Heteronormativität anzutragen als jedem anderen Menschen auch.""..

    Das steht dort auch nirgends..
    Und die Verantwortung für die Überwindung ist auch etwas völlig anderes, als das hineindrängen ins System..

    ""Wo sind denn die Vorwürfe an cis Eltern, die sich als "Vater" und "Mutter" eintragen lassen und sich so in "heteronormative Rollen hineindrängen"?""..

    Drängen sie ?
    Oder sind sie gedrängt ?
    Und wird diese hineingedrängt werden dann nicht auch noch durch das Verhalten der Trans*-Menschen verstärkt ?
    Anstatt zu hinterfragen ob die Begriffe FÜR ALLE falsch sind ?

    ""Übrigens: "Auch der Ersatzbegriff "parent", die im Englischen vorhandene geschlechtsneutrale Einzahl von Eltern, wurde abgelehnt." ""..

    Weil das nicht Teil der Klage war..
    Wieso muß man eigentlich immer wieder darauf verweisen das Gerichte verhandeln was Teil der Klage ist ?

    Wollte man erreichen das "Elter" zum Standrad wird, muß man das verlangen..
    Verlangt wurde aber etwas anderes, nämlich die Eintragung als "Vater", und damit zementiert sich NICHT das Bedürfnis einer "neutralen Bezeichnung"..
    Wieso sollte das Gericht dem dann als "Ausweg" folgen ?
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#23 ursus
#24 Homonklin44Profil
  • 29.09.2019, 15:03hTauroa Point
  • Antwort auf #18 von ursus
  • ""Das ist einfach falsch, und das wurde schon mehrfach angemerkt. Die juristische Vaterschaft ist keineswegs daran gekoppelt, von wem das Sperma stammt. Es geht hier eben nicht um Biologie, sondern um Sozialrecht.""

    Das Problem ist halt wohl, dass solches Sozialrecht sich dann anderer Wissenschaft bedient, um seine Rechtsnormen zu begründen, und da dann halt doch die Biologie als Grundrauschen wieder ins Spiel kommt.

    Wäre die Basis aus dem bestehend, was Menschen lieber irgendwie anders hätten, lieber glauben, ( dann steht da am Ende "Gott" als Erzeuger ) oder würden sich "Normen" aus Seltenheitsvorkommen speisen, wäre es vielleicht ganz anders

    ich weiß etwa nicht, was eingetragen wird, wenn die Eltern oder eines davon Mosik ist, ( Menschen mit einem Körper bestehend aus stellenweise männlichen und stellenweise weiblichen Zellen ) oder intersexuell. Vermutlich kommt es auch da drauf an, wer die Eizelle produiziert hat (Mutter) und wer das Spermium ( vater) .
    Ich weiß nicht, was bei Adoptiveltern drin steht. Vermutlich die biologische Mutter, soweit bekannt.
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#25 ursus
  • 29.09.2019, 15:43h
  • Antwort auf #24 von Homonklin44
  • "Das Problem ist halt wohl, dass solches Sozialrecht sich dann anderer Wissenschaft bedient, um seine Rechtsnormen zu begründen, und da dann halt doch die Biologie als Grundrauschen wieder ins Spiel kommt."

    Von welcher "anderen Wissenschaft" redest du?

    Nach deutschem Recht ist der rechtliche Vater eines Kindes bei Geburt in der Regel automatisch der aktuelle Ehemann der Mutter oder ein Mann, der die Vaterschaft anerkennt. Von Samen oder Biologie ist da keine Rede.
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#26 TheDadProfil
  • 29.09.2019, 17:48hHannover
  • Antwort auf #23 von ursus
  • ""Und schon sind wir wieder mitten in TheDads Wunderwelt der Rabulistik.
    Wer erfassen kann, was ich geschrieben habe, möge es erfassen.""..

    ""Übrigens finde ich es witzig, dass sich jemand selbst "TheDad" nennt,""..

    Wie bereizs an vielen anderen Stellen in den letzten Jahren erklärt, handelt es sich bei "TheDad" um einen Spitznamen..
    Diese werden einem "verliehen", und bisweilen sogar aufgedrängt..
    Sie sind aber immer noch etwas anderes als ein Alias welches sich als einfacher Nick nutzten läßt..

    Ich "nenne" mich also nicht so, ich werde so genannt..
    Ach wenn sich Dir das offenbar immer noch nicht erschließt, weil ich diese Rollenklischee erfülle..
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#27 TheDadProfil
  • 29.09.2019, 17:50hHannover
  • Antwort auf #24 von Homonklin44
  • ""Das Problem ist halt wohl, dass solches Sozialrecht sich dann anderer Wissenschaft bedient, um seine Rechtsnormen zu begründen, und da dann halt doch die Biologie als Grundrauschen wieder ins Spiel kommt.""..

    Nöö..
    "ursus" schrieb ja schon dazu :

    ""Nach deutschem Recht ist der rechtliche Vater eines Kindes bei Geburt in der Regel automatisch der aktuelle Ehemann der Mutter oder ein Mann, der die Vaterschaft anerkennt. Von Samen oder Biologie ist da keine Rede.""..

    Und es geht ausschließlich um Erbrecht..
    Das hatte ich schon sehr weit oben angemerkt..
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#28 BeifallAnonym
#29 ursus
#30 stromboliProfil
  • 30.09.2019, 23:11hberlin
  • Antwort auf #25 von ursus
  • "in der Regel automatisch der aktuelle Ehemann der Mutter oder ein Mann, der die Vaterschaft anerkennt. Von Samen oder Biologie ist da keine Rede."

    Na wenn "aktueller ehemann oder vaterschaftsanerkennender mann" nicht genug über samen&biologie aussagt , was dann?
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