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Kommentare zu:
Urteil: Britischer Transmann nicht als Vater seines Kindes anerkannt


#31 Homonklin44Profil
#32 Homonklin44Profil
#33 Homonklin44Profil
#34 HerzPeaceVoltEhemaliges Profil
  • 01.10.2019, 10:49h
  • Die Gesetze auch in Großbritannien sind konservativ. Es wird Zeit, dass sowohl Gesetze als auch Systeme dem Jahr 2019 angepasst werden.
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#35 TheDadProfil
  • 01.10.2019, 10:52hHannover
  • Antwort auf #31 von Homonklin44
  • Englisches Eherecht agiert dort ähnlich..
    Auch dort regiert das Erbrecht..
    Als Vater gilt derjenige, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist..
    Es sei denn, ein anderer Erzeuger übernimmt die Verantwortung NACHDEM der Ehemann die Vaterschaft bestritten hat..

    Bei Alleinstehenden sieht die Sache dann auch ähnlich aus..
    Die Mutter ist dann auch nicht zur Angabe eines Erzeugers verpflichtet, selbst dann nicht, wenn wie im Deutschem Recht, ein "Auskunftsrecht des Kindes auf Herkunft" besteht..

    Das alles betrifft dann nur die "natürliche Zeugung", denn alles was die Reproduktionsmedizin dazu beiträgt macht es wieder deutlich schwieriger..
    Wobei hier die Vaterschaft eigentlich feststeht, denn die Mediziner dokumentieren wessen Eizelle sie mit wessem Sperma vereinigen..

    Dann gibt es aber auch dort obskure Leute, wie den einen Mediziner der damit aufflog Dutzende seiner Patientinnen mit seinem eigenem Sperma geschwängert zu haben, und sich über 100 Kinder "angeeignet" hat..
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#36 TheDadProfil
#37 ursus
  • 01.10.2019, 12:29h
  • Antwort auf #33 von Homonklin44
  • "Hier dürfte das Problem rechtlich dann eher darin liegen, dass die Mutter als das Kind geboren Habende, nicht gleichzeitig der Vater sein kann."

    Niemand will hier gleichzeitig Mutter und Vater sein. McConnell will als Vater eingetragen werden. Nur das.

    Es ist in der ganzen Diskussion hier immer noch kein einziger stichhaltiger Grund dafür genannt worden, ihm das zu verweigern. Es kommen nur Scheinargumente, Ressentiments oder Fiktionen. Ich warte immer noch auf ein einziges rationales und wirklich durchdachtes Argument.
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#38 ursus
  • 01.10.2019, 12:39h
  • Antwort auf #31 von Homonklin44
  • "Und wie sieht das jetzt fgenau nach britischem Recht aus? Darum geht es schließlich wohl im Artikel."

    Das hat TheDad beantwortet.

    Kannst du mir ein Land nennen, in dem die rechtliche Vaterschaft fest an den Nachweis gekoppelt ist, dass die Samenzelle, die zur Befruchtung führte, auch wirklich von dieser Person stammte?

    Die fixe Idee, die Person, von der der Samen stamme, sei automatisch auch der rechtliche Vater des Kindes (oder umgekehrt), ist doch eine reine Fiktion. Das Recht orientiert sich in erster Linie an der sozialen Realität, nicht an der biologischen. Die Biologie kommt, wenn überhaupt, nur in strittigen Einzelfällen ins Spiel.
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#39 ursus
#40 Homonklin44Profil
  • 01.10.2019, 19:12hTauroa Point
  • Antwort auf #37 von ursus
  • Das rationale Argument ist an dem Fall, dass er bereits die Mutter des Kindes ist.

    Ein spezielles Land, in welchem Vaterschaft an präzise die Samenzellen des Erzeugers gekoppelt ist, braucht es dann dafür auch nicht, weil aus dem sachlichen (biologischen) Grundverständnis hervorgeht, dass Samenzelle und männlich zusammen gehören, bzw. Eizelle und weiblich.

    Mag das auch sozialrechtlich oder erbrechtlich irrelevant aussehen, so scheint doch eines von Beidem die Begründung zu sein, warum er nicht als Mutter als auch als Vater geführt werden kann.

    Hat die Geburt des Kindes da wirklich nix mit zu tun, was wäre sonst die Argumentationsgrundlage?
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