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ProSieben

Dreharbeiten für "Queen of Drags" haben begonnen

Trotz Protesten aus der Drag-Community wird die neue ProSieben-Show "Queen of Drags" mit Heidi Klum in Los Angeles gedreht.


Die Show mit Heidi Klum, Bill Kaulitz und Conchita Wurst soll noch in diesem Jahr starten (Bild: ProSieben)

Der TV-Sender ProSieben hat am Donnerstagvormittag bekanntgegeben, dass die Dreharbeiten für die neue Show "Queen of Drags" bereits begonnen hätten. Derzeit werde die Sendung im kalifornischen Los Angeles gedreht. Die Sendung soll laut dem Unterföhringer Privatsender "ab Herbst 2019" zur Hauptsendezeit um 20.15 Uhr laufen.

Die neue Show war bereits Ende Juni angekündigt worden (queer.de berichtete). In einem Format, das der ebenfalls in Los Angeles gedrehten vielfach prämierten US-Realityshow "RuPaul's Drag Race" ähnelt, sollen zehn Dragqueens aus deutschsprachigen Ländern gegeneinander antreten. In der Jury sollen neben "Germany's Next Topmodel"-Moderatorin Heidi Klum auch Dragqueen und ESC-Siegerin Conchita Wurst und "Tokio Hotel"-Sänger Bill Kaulitz sitzen.

Insbesondere die Personalie Heidi Klum sorgte innerhalb der LGBTI-Community für Kritik. Dragqueens befürchteten einen "Ausverkauf der Drag-Community an ein heteronormatives Publikum" und sammelten sogar Unterschriften gegen die Produktion (queer.de berichtete). Bislang haben rund 27.000 Menschen die Petition mit dem Titel "Kein Foto für Heidi" unterzeichnet.

Twitter / ProSieben | In sozialen Netzwerken fordert ProSieben Zuschauer auf, der neuen Show eine Chance zu geben

Klum: "Ich liebe und bewundere die Drag-Kunst seit Jahren"

Trotz der Proteste zeigte sich Klum guter Dinge: "Ich liebe und bewundere die Drag-Kunst seit Jahren. Deswegen freue ich mich, dieser Kunst und ihren eindrucksvollen Protagonisten in einer neuen Pro-Sieben-Show zum ersten Mal im deutschen Fernsehen eine Bühne zu geben", sagte die 46-Jährige aus Bergisch Gladbach. "In 'Queen of Drags' werden wir die kreativen Facetten der Drag-Welt zeigen."

Conchita Wurst erklärte, man werde Drag als vielseitige Ausdrucksform "gemeinsam entdecken" und "die gesamte Palette zeigen". "Die Künstler dahinter haben Tiefgang und viel mehr zu bieten, als nur schillernde Kleidung, Perücken und Make-up", so die 30-Jährige. Kaulitz ergänzte: "Ich liebe Drags, brenne für die Show und freue mich, dass Deutschland nun endlich unsere besten und buntesten Drags zu sehen bekommt!" (dk)

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#1 IdeeAnonym
  • 26.09.2019, 12:34h
  • Der Erlös dieser Show, also der Profit, könnte in die LSBTTIQ Community Deutschland fließen. Dann wäre diese Show nicht mehr nur eigennützig, sondern nützlich für die LSBTTIQ.

    BuntesUndSchönes
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#2 Ith_Anonym
#3 qwertzuiopüAnonym
  • 26.09.2019, 14:58h
  • Heidi Klum muss das machen, damit die deutschen Zuschauer an den Heimempfängern beruhigt wissen, dass man das anschauen kann, ohne sich damit aus dem Spektrum der Normalität zu bewegen.
    Gleichzeitig findet die Show dadurch aus der Perspektive des Heteronormativen statt und wird so zu einer Exotisierung des Drag. Ich sehe schon vor mir, wie Heidi Klum stellvertretend für die Zuschauer amüsiert in die Kamera lacht.

    ""Die Künstler dahinter haben Tiefgang und viel mehr zu bieten, als nur schillernde Kleidung, Perücken und Make-up", so die 30-Jährige."
    Es geht aber bei Drag aber genau um diese Dinge. Ich persönlich will von soeiner Show nicht die Pflege meiner Tränendrüse, sondern geile Dragqueens sehen.

    aber fuck it, rtl schau ich eh nicht.
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#4 LotiAnonym
#5 FanvonHeidiAnonym
#6 FilipProfil
  • 26.09.2019, 21:02hHamburg
  • Antwort auf #4 von Loti
  • Geht mir auch so. Ich schaue fast nur Öffentlich-Rechtliche. Ich werde alt!?

    Aber Heidi Klum (kenne ich nur aus Ausschnitten) fand ich schon früher nicht zum Aushalten, äh Ausschalten.

    Aber es gibt ja auch Fans, wie man hier liest. Geschmäcker sind halt verschieden.
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#7 TheDadProfil
  • 26.09.2019, 22:34hHannover
  • Antwort auf #1 von Idee
  • ""Der Erlös dieser Show, also der Profit, könnte in die LSBTTIQ Community Deutschland fließen.""..

    Pro7Sat1 ist ein Börsennotierter Konzern der seine Aktionäre mit Dividenden versorgen muß..

    Der Wunsch wird also keine Realität werden..
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#8 Thomas HBAnonym
#9 HerzPeaceVoltEhemaliges Profil
  • 27.09.2019, 00:19h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • Als ob ich das nicht selbst wüsste.

    Mit meinem Kommentar hab ich bestimmten Personen ins Gewissen geschrieben und zum Nachdenken angeregt. Denn so eine Show, wenn man das ernsthaft meint, lässt sich sehr viel nützlicher gestalten als es gerade umgesetzt wird.

    Nicht mehr und nicht weniger ist meine Aussage in meinem Kommentar.
    Man muss halt verstehen können, anstatt eigene Phantasien hineinzuinterpretieren. Aber das liegt dir nicht so - das weiß ich schon lange. Erinnerung schadet ja nicht.
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#10 TimothyAnonym
  • 27.09.2019, 00:26h
  • "Ich liebe und bewundere die Drag-Kunst seit Jahren. Deswegen freue ich mich, dieser Kunst und ihren eindrucksvollen Protagonisten in einer neuen Pro-Sieben-Show zum ersten Mal im deutschen Fernsehen eine Bühne zu geben"

    Ahja. Natürlich kann die Drag-Kunst nur dank der selbstlosen Gunst der gnädigen Heidi eine Bühne im deutschen Fernsehen erhalten, ihr steht auf Ewigkeit alle Dankbarkeit zu!!!

    Dieses Statement zeigt doch genau, dass Frau Klum gar nichts verstanden hat. Das ist genau dieses Von-oben-herab-Behandeln, weshalb die Kritiker*innen sie als Außenstehende nicht in dieser Position sehen wollen.

    Abgesehen davon ist es überhaupt nicht das erste Mal, dass Drag eine Bühne im deutschen Fernsehen bekommt. Aber die Info passt natürlich nicht zum Retterin-Image, an dem hier offensichtlich gearbeitet wird.

    Da spricht, genau wie befürchtet, ihre GNTM-Einstellung aus ihr. "Mädels, ich bringe euch ganz groß raus!" Bravo.

    Warum dreht sie überhaupt in Los Angeles? Wollte die Drag-Szene in Deutschland nichts mit ihr zu tun haben? Komisch...
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