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"Pink Chickeria"

Neue schwule Party in Düsseldorf

Ab Ende Oktober wird die "Pink Chickeria" das verschlafene Düsseldorf aufrütteln. Die Party findet einmal im Monat im niederländischen Kultrestaurant Nooij statt.


Tagsüber ein Restaurant, nachts der Ort zum Cruisen: Die "Pink Chickeria" steigt erstmals am 25. Oktober (Bild: Nooij)

Das Restaurant Nooij ist in Düsseldorf bekannt dafür, der beste Ort für Fans der Küche mit niederländischem Einschlag zu sein. Die Gastwirtschaft im alten Rheinbahndepot direkt im Tanzhaus NRW will aber mehr, als Bitterballen oder gegrillte Makrele zu servieren: Mit einer monatlich stattfindenden schwulen Partyreihe soll die Nacht zum Tag gemacht werden. Die "Pink Chickeria" wird erstmals am 25. Oktober stattfinden – und damit die beschauliche Szene der Landeshauptstadt umkrempeln.



Jeweils am letzten Freitag im Monat sollen die besten DJs am Mischpult für Stimmung sorgen. Außerdem, so versprechen die Veranstalter, "lesen euch unsere leckeren Servicejungs in knackigen Outfits die Wünsche von den Augen ab und schaffen für euch eine Nacht, in der einfach alles passieren kann". Bis in die frühen Morgenstunden sollen die Besucher nicht nur mit Drinks versorgt werden, sondern auch mit Deli Chicken. Für den Eröffnungsabend gibt es einen besonderen Anreiz: Die Chicks, also das Essen, gehen aufs Haus (solange Vorrat reicht).

Dabei bietet das Nooij eine ganz besondere Atmosphäre: Das Restaurant ist in einem altem Gemäuer mit Backsteinwänden und hohen Decken untergebracht und gilt als eine der coolsten Industrial Design Locations in Düsseldorf. "Wir wollen der Laden sein, der zum Club für garantierten Spaß in der Nacht wird!", so die Veranstalter. (cw)

Pink Chickeria

Adresse Nooij Dutch Deli, Erkrather Straße 30, Düsseldorf. Telefon (0211) 6986689, www.nooij.de.

Erste Party: 25. Oktober ab 22.00 Uhr dining und clubbing. Danach jeden letzten Freitag im Monat. Parkplätze sind vorhanden.


#1 Ohme JuppAnonym
  • 01.10.2019, 22:10h
  • Düsseldorf ist nicht verschlafen, sondern ausgeruht - das ist der Unterschied zu Berlin.

    Während man in der Bundeshaupstadt die Nacht zur Party macht und vom bedingungslosen Grundeinkommen träumt, geht der Düsseldorfer zum Fitnesstreff am Landtag und quatscht beim Glässchen Alt über den Besuch von Madonna im Sushi-Restaurant der zweitgrößten Japanerkolonie Europas (nach Paris).

    In Berlin wird einiges an Geld für den Glamour zu den Filmfestspielen gepumpt, in Düsseldorf macht sich Chiara Ohoven die Lippen schön, der Vater kümmert sich um den Mittelstand, und die Mama ist als UNESCO-Botschafterin in Afrika unterwegs.

    Schwaben werden in Düsseldorf nicht schikaniert (höchstens etwas bewitzelt), dürfen dafür aber Oberbürgermeister werden und sich in bei den Vereinten Nationen in New York über die Bedeutung der Städte in der heutigen Zeit austauschen.

    Düsseldorf ist Tote Hose? An der Kiefernstraße gab es früher nicht nur eine Hausbesetzeszene mit dem schwullesbischen "Schwesternheim", sondern sogar Mitglieder der Roten Armee Fraktion.

    Ist Düsseldorf ein Besuch wert? Nächstes Jahr finden in der Stadt die Eurogames, die europäischen Sportwettbewerbe der LGTBI, statt.

    Es ist jeder herzlich eingeladen, sich vom rheinischen savoir vivre ein eigenes Bild zu machen.

    P.S.: Die Eheleute Nooij sind wirklich hochsympathisch und total freundlich. Allen Besuchern sein schöner abend gewünscht.
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