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Pride-Premiere

CSD Landshut: Farbbombe auf CSD-Teilnehmer geworfen

Nach dem erfolgreichen ersten CSD Niederbayerns sucht die Polizei Zeugen für einen Angriff aus einem leer stehenden Gebäude heraus.


Ein Bild aus Landshut aus einer CSD-Galerie bei Facebook vom Dachverband CSD Deutschland e.V.

Beim ersten CSD in Landshut ist es am Samstag zu einem Farbanschlag auf Teilnehmer gekommen. Wie der den Pride organisierende Verein Queer in Niederbayern am Montag bei Facebook mitteilte, sei während der Parade gegen 14.40 Uhr eine Farbbombe aus einem leer stehenden Gebäude auf Teilnehmende geworfen worden.

Zwei von ihnen wurden dadurch mit weißer Farbe an der Kleidung getroffen, so der Verein weiter. Der Wurf sei aus dem zweiten oder dritten Stockwerk in der Altstadt 90 erfolgt. Eine Durchsuchung des Gebäudes durch eine Polizeistreife verlief ohne Erfolg. Die Polizei Landshut bittet nun um Hinweise unter der Telefonnummer (0871) 9252-0.

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Erfolgreiche Premiere

Bei dem letzten CSD der diesjährigen deutschen Pride-Saison hatten sich rund 2.000 Menschen zu einer Parade und einem Straßenfest versammelt – mehr als erwartet. "Niederbayern – wie geil seid ihr bitte?", schrieben die Veranstalter ebenfalls am Montag bei Facebook. "Zwei Tage danach und wir sind immer noch geflasht. Wir haben nicht nur aus dem Stand den drittgrößten Christopher-Street-Day Bayerns veranstaltet, sondern wir haben auch mit unserem Demonstrationszug von über 2000 Teilnehmer*innen die größte Demo in Landshut seit langer Zeit durchgeführt."

Direktlink | CSD-Eindrücke vom lokalen Portal idowa, das auch einen Bericht verfasste

Die Organisatoren hatten sich erst vor rund 100 Tagen zusammengefunden, um in der Stadt ein Zeichen zu setzen. In dem Facebook-Eintrag und auf ihrer Webseite bitten sie auch um Spenden zur Durchführung des zweiten CSD im nächsten Jahr.



#1 Homonklin44Profil
  • 01.10.2019, 06:17hTauroa Point
  • Wenn man mal von der Farbbomben-Sache absieht, scheint der CSD da aber doch beeindruckend gelungen zu sein! Das sollte man vielleicht in vielen der kleineren Städtchen so machen. Damit die Leute, die Vielfalt verstanden haben, Präsenz zeigen können. Und die Homo- und Transphoben mitkriegen, dass sie zurück nach gestern verschwinden können.
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#2 FinnAnonym
  • 01.10.2019, 07:45h
  • Zuerst sind es Farbbomben, dann richtige Bomben...

    Die Geschichte zeigt immer wieder, dass Gewalt eine Spirale ist und dass es nie bei Gewalt gegen Dinge bleibt, sondern dass dem immer auch irgendwann Gewalt gegen Menschen folgt.

    Auch im Dritten Reich wurden zuerst "nur" Fensterscheiben eingeworfen, Fassaden und Fenster beschmiert, Geschäfte geplündert, etc. Was daraus wurde, wissen wir alle.

    Gerade im Land des Rosa Winkels kann man erwarten, dass die Politik solchen Entwicklungen nicht tatenlos zusieht, sondern endlich aktiv wird.

    Wenn Union und SPD das nicht können oder wollen und meinen, nur noch ihre Restlaufzeit aussitzen zu müssen, dann müssen eben andere Parteien ran.
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#3 PetterAnonym
  • 01.10.2019, 11:39h
  • Wer friedliche Demonstrationen angreift, greift die gesamte Demokratie an. Denn zu Demokratie gehören auch Grundrechte wie Rede- und Versammlungsfreiheit.

    Aber es gibt kein Recht auf Gewalt, wenn einem etwas nicht passt.

    Da müsste eigentlich jeder Demokrat aufschreien, wenn die Demokratie so angegriffen wird. Egal, um wen und um welche Positionen es da geht.

    Aber nein:
    in der Politik: Schweigen...
    in den Medien: Schweigen...
    in der Gesellschaft: Schweigen...
    in der Wirtschaft: Schweigen...
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#4 EvaLaAnonym
  • 08.10.2019, 23:54h
  • Es ist schade... Warum konnte es nicht ohne solche Attacken ablaufen?

    Ich hab ziemlich den gesamten Umzug verpasst, aber einen wunderbaren Nachmittag und Abend verbracht. Viele neue Freunde gefunden und alte Freunde wieder gefunden.
    Ich hab so sehr darauf gewartet. War voll ausm Häuschen, als ich das erfuhr.

    Der Artikel im Landshuter Wochenblatt war leider winzig und nicht auf der Titelseite. Was mich aber eher genervt hat, war die Kolumne. Entschuldigung, aber etwas mehr erwarte ich mir schon. Den CSD mit der LaHo vergleichen ist lächerlich.

    Mein Ziel wäre es somit, den nächsten Landshuter CSD auf 5 mal so viele Teilnehmer zu bringen!!!
    Wer is dabei?!!!!
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