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Einzelkommentar zu:
Papst empfängt LGBTI-freundlichen Jesuitenpater


#13 LarsAnonym
  • 11.10.2019, 16:57h
  • Antwort auf #12 von Religioten-Watch
  • Ich sprach davon, dass die Jesuiten Teil der Frühaufklärung waren, das sind sie nicht mehr.

    im übrigen halte ich kein Plädoyer für oder gegen die Kirche, sondern ich kommentiere die Vorgänge und die Pressearbeit im Vatikan neutral und distanziert.

    Zu sagen, wie religiöse Texte und Symbole funktionieren, sagt noch nichts darüber aus, zu welchem Zweck sie eingesetzt werden und ob dieser Zweck gut ist. Das wäre erst der nächste Schritt. Diese Geduld haben aber nicht alle Kommentatoren.

    Stichwort Symbole: Der Flug des Ikarus, der Flug des Propheten Mohammed oder das Wandeln auf dem Wasser sind für mich Symbole, die ähnlich funktionieren, obwohl sich die religiösen Systeme ansonsten unterscheiden. Sie sind, da ist sich die Wissenschaft eigentlich einig, nur aus ihrem historischen und sozialen Kontext zu verstehen oder zu bewerten, soweit sich dieser überhaupt noch nachweisen lässt.

    Es kann gut sein, dass Fr. Martin in erster Linie an den Erhalt seines Systems, seiner Organisation denkt. Trotzdem sind seine Argumente, mit denen er eine fundamentalistische Lesart der Bibel kritisiert, unbestritten und werden auch gerne von LGBTQ-Anhängern oder Atheisten zitiert, wie z.B. die Frage nach der Gültigkeit von Leviticus.

    Wissenschaftlich zu argumentieren, heißt auch, immer mal wieder einen Gang runter schalten zu können und langsam und gründlich zu argumentieren und zu kritisieren und pauschale Aussagen zu vermeiden, sonst kreiert man nur neue Mythen.
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