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Krebsgefahr

US-Studie: Schwule ziehen Bräunungsstudios an

In Stadtvierteln, in denen der Anteil homo- und bisexueller Männer besonders hoch ist, gibt es überdurchschnittlich viele Solarien, fanden Mediziner der Uni Stanford heraus – und warnen vor Hautkrebs.


Gefährliches Bräunen: Seit 2009 stuft die WHO Solarien als krebserregend ein (Bild: Miran Rijavec / wikipedia)

In amerikanischen Stadtvierteln, in denen mehr als zehn Prozent der Bevölkerung aus schwulen und bisexuellen Männern besteht, gibt es doppelt so viele Sonnenstudios als in Gegenden, wo ihr Anteil unter zehn Prozent liegt. Zu diesem Ergebnis kam eine am Freitag veröffentlichte Studie der Universität Stanford. Untersucht wurde die Situation in insgesamt zehn US-Großstädten, darunter San Francisco und Los Angeles.

Für die Wissenschaftler ein alarmierendes Ergebnis. Sie befürchten, dass Solarien-Betreiber sich gezielt in Vierteln mit vielen homo- und bisexuellen Männern ansiedeln, weil diese sich im Durchschnitt sechs Mal häufiger auf die Sonnenbank legten als heterosexuelle Männer. Allerdings erkrankten diese auch doppelt so häufig an Hautkrebs.

Forscher verurteilten Zielgruppen-Marketing

"Wenn Bräunungsstudios direkt in der Nachbarschaft verfügbar sind, werden sie von den Einwohnern wahrscheinlich auch eher genutzt", erklärte die Leiterin der Studie Dr. Eleni Linos. "Wir sind besorgt darüber, dass die Bräunungsindustrie gezielt auf Risikogruppen abzielt, ähnlich wie die Tabakindustrie früher gezielt Marketing für gefährdete Gruppen betrieben hat."

Die Weltgesundheitsorganisation lehnt die Benutzung von Solarien zur kosmetischen Bräunung der Haut ausdrücklich ab. Sie verweist auf den in medizinischen Forschungen nachgewiesenen, grundsätzlich negativen Einfluss von UV-Strahlen durch beschleunigte Hautalterung, erhöhtes Risiko zur Erkrankung an Hautkrebs und mögliche Schäden an den Augen. Seit 2009 stuft die WHO Solarien als krebserregend ein. (cw)



#1 LotiAnonym
  • 05.10.2019, 10:46h
  • Wer meint gut gebräunt sieht einfach toll aus, der irrt gewaltig. Ich war schon immer sehr skeptisch gegenüber solch Bräunungsanlagen. An meine Haut lasse ich nur die Sonne. Aber auch hier gilt es Vorsicht walten zu lassen.
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#2 FinnAnonym
  • 05.10.2019, 13:27h
  • Mal ganz unabhängig vom Krebs-Risiko:
    Ich verstehe echt nicht, warum manche Menschen so versessen auf braune Haut sind und auf den Asi-Toaster gehen...
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#3 LotiAnonym
#4 wgegefefAnonym
  • 05.10.2019, 22:46h
  • Ich meide die Sonne wie die Pest und habe sehr helle Haut.

    Je weniger Sonne, desto weniger Krebsrisiko.

    Außerdem ist meine Haut für mein Alter in einem sehr viel jüngeren Zustand und ich werde meist 10 Jahre, manchmal sogar 15 Jahre jünger geschätzt als ich bin.
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#5 jochenProfil
  • 06.10.2019, 10:16hmünchen
  • Man hat so viel vor Bräunungsstudios gewarnt, dass es heute sehr schwieriges ist überhaupt noch eins zu finden. Dabei kann es gerade im Winter für Körper und Geist gut sein sich ab und an mal mit Helligkeit bestrahlen zulassen.
    Bei der Volkserziehung setzt man offenbar immer mehr auf Übertreibungen und Hysterie, um deren Ziele zu erreichen,statt auf echte Aufklärung zu setzen .
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#6 MarthaAnonym
#7 MandalorianAnonym
  • 07.10.2019, 14:21h
  • Antwort auf #2 von Finn
  • Ein schlichtes Schönheitsideal. Gebräunte Haut wird in der westlichen Welt i.d.R. als attraktiv betrachtet. Ganz im Gegensatz zu Asien, wo eine möglichst helle Haut als attraktiv empfunden wird und sich selbst Männer mit Schminke das Gesicht aufhellen.

    Schaut man auf Studien, konnte man sogar belegen, dass Bewerberfotos mit braunerer Haut für Bewerbungsgespräche bevorzugt wurden. Braune Haut suggeriert auch Gesundheit und einen aktiven Lebenswandel
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#8 LotiAnonym