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Köln

Röschen Sitzung 2020 wird französisch

In dieser Karnevalssession erinnern sich die queeren Närr*innen in Köln unter dem Motto "La Vie en Röse" an Femmes fatales und hübsche Besatzer aus Napoleons Armee.


Die queere Röschen Sitzung gehört seit 2005 fest zum Kölner Karneval dazu (Bild: vvg-Köln)

"La Vie en Röse". Zu Deutsch heißt das frei übersetzt "Das rösige Leben". So lautet der Titel der nächsten Röschen Sitzung, die im Februar 2020 im Zentrum der queeren Karnevalssession der Domstadt steht.

Mit dem "rösigen Leben" würden sich Kölner Schwule, Lesben und alles Bunte dazwischen ziemlich gut auskennen, finden die Veranstalter: "Und das nicht erst seit der französischen Besatzung unter Napoleon, wo sich, bekanntermaßen, so mancher schmucke Soldat ein Fisternöllche mit der kernigen Stadtbevölkerung erlaubt hat", heißt es in der Einladung.

Die Röschen Sitzung ist inzwischen eine Kölsche Institution: Seit 2005 ist sie fester Bestandteil des Karnevals in der Domstadt. Mit dabei sind wieder Sänger Stephan Runge und "Lindenstraßen"-Legende Claus Vinçon. Außerdem werden die Röschen-Mitglieder Matthias Brandebusemeyer, Rainer Breuer, Stephan Isermann, Nina Moers, George Le Bonsai, Ela Querfeld, Marion Radtke, Manuel Rittich, Dada Stievermann und die Band Abends mit Beleuchtung für Stimmung sorgen. Als Gäste sind die Swanee Feels, Sia Korthaus, Ruth Schiffer, Rosa Funken, Burning Feet, doe Pink Poms und die Bochemer Prümmchen angekündigt.

Tickets ab sofort erhältlich

Eintrittskarten für die sieben Sitzungstermine zwischen dem 9. und 23. Februar 2020 sind seit dem 1. Oktober um 11.11 Uhr online zu haben. Da die Tickets in der Regel weggehen wie Pariser im Darkroom, sollten Närr*innen nicht zu lange warten. Eine Besonderheit ist die Sitzung am 14. Februar 2020, die erstmals mit Gebärdendolmetscher stattfindet. (cw)

Infos zur Show

Röschen Sitzung 2020: La Vie en Röse – Pariser, Prumme und Pailletten. Veranstaltungsort: Kulturbunker Köln, Berliner Straße 20, Köln-Mülheim. Termine: 1. Februar (Samstag), 9. Februar 2019 (Samstag), 14. Februar (Freitag), 15. Februar (Samstag), 21. Februar (Karnevalsfreitag), 22. Februar (Karnevalssamstag), 23. Februar (Karnevalssonntag). Ticketpreis ab 32 Euro zzgl. VVK-Gebühr. Freie Platzwahl. Beginn (für die ersten sechs Termine): 20.30 Uhr (Einlass in den Saal: 19.30 Uhr Einlass an die Theke: ca. 18.30 Uhr). Beginn (Karnevalssonntag): 18 Uhr (Einlass in den Saal: 17 Uhr, Einlass an die Theke: 16 Uhr).


#1 goddamn liberalAnonym
  • 06.10.2019, 12:12h
  • Die 'französische Besatzung' unter Napoleon war in erster Linie eine Befreiung von der Knute der Kirche für die 'bonne ville' Frankreichs (so der damalige Ehrentitel Kölns).

    Es gab z. B. keine Sodomitergesetzte mehr.

    Schön, dass daran erinnert wird!
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#2 HyenadykeProfil
  • 07.10.2019, 16:37hKöln
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal
  • Und wir bekamen endlich Hausnummern!
    Und viele schöne französische Lehnwörter för uns kölsche Sproch.
    Aber den Dom haben dann die Preußen fertig gebaut. Auch als "nationales" Zeichen gegen Frankreich.

    Von mir aus kann das Teil weg ;D

    Oder einfach entweihen und umwidmen. Es gibt beispielsweise kein richtig großes queeres Zentrum in Köln ...

    (ich bin übrigens tatsächlich in Köln geboren, falls irgendwer Zweifel bekam)
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#3 TheDadProfil
  • 07.10.2019, 21:28hHannover
  • Antwort auf #2 von Hyenadyke
  • ""Oder einfach entweihen und umwidmen. Es gibt beispielsweise kein richtig großes queeres Zentrum in Köln ...""..

    Ich wäre ja für eine BDSM-Einrichtung..
    Da hängt ja schon einer rum..
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#4 la_passanteAnonym
#5 HyenadykeProfil
  • 08.10.2019, 17:46hKöln
  • Antwort auf #4 von la_passante
  • Oh tatsächlich, ich meine schon ...

    Aber Pferde gibt es heute nur noch so wenige, und ein Parkhaus will ich da auch nicht drin haben.

    Obwohl, das mit den Pferden passt ja dann wieder zu BDSM - :D
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