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Netflix-Serie

"Queer Eye"-Hund Bruley gestorben

Trauer bei der Netflix-Show "Queer Eye": Der Hund Bru, der Zuschauer in den letzten beiden Staffeln der Realityserie entzückte, ist tot.


Bruley, der in Staffel drei und vier der Netflix-Serie "Queer Eye" zu sehen war, ist jetzt im Hundehimmel (Bild: Instagram / Bruley)
  • 7. Oktober 2019, 12:57h, noch kein Kommentar

Die Macher der Webserie "Queer Eye" haben am vergangenen Donnerstag in sozialen Netzwerken bekanntgegeben, dass die Bulldoge Bruley im Alter von zehn Jahren gestorben ist. Der Hund war seit der dritten Staffel der "Queer Eye"-Neuauflage von Netflix dabei, die in Kansas City gedreht wurde. Er gehörte der Produzentin Michelle Silva, die für das Tier eine eigene Instagram-Seite angelegt hatte.

"Ich habe ihn an einem regnerischen Tag in New York City nach Hause gebracht, als er neun Wochen alt war", erklärte Silva. "Zehn Jahre später, an einem regnerischen Tag in Los Angeles, starb er in meinen Armen auf dem Boden meines Schlafzimmers." Die Bulldogge habe an Herzproblemen gelitten und möglicherweise einen Herzinfarkt gehabt.

Auch die "Queer Eye"-Experten trauern über den Tod von Bruley: "Ruhe in Frieden, unser geliebter Bru! Jedes Mal, wenn wir in unsere Dachgeschosswohnung in Kansas City zurückgekommen sind, warst du da, um uns zu begrüßen. Das hat uns viel Freude bereitet. Wir hoffen, dass du jetzt an einem endlosen Angebot an Leckerchen naschen kannst."

Twitter / QueerEye

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In "Queer Eye" bieten fünf schwule Experten ("Fab Five") einer Person, deren Leben etwas aus dem Ruder gelaufen ist, ihrer Beraterkünste an. Die Experten sind Antoni Porowski (Essen und Wein), Bobby Berk (Innenarchitektur), Karamo Brown (Kultur), Jonathan Van Ness (Styling) und Tan France (Fashion). Die Realityserie ist eine Neuauflage einer 100-teiligen Serie, die zwischen 2003 und 2007 in einem US-Kabelsender gezeigt worden war. Auch damals kümmerten sich fünf schwule Männer darum, einer Person, meistens einem heterosexuellen Mann, ein komplettes Neustyling zu verpassen. Die Originalserie wurde in einer Zeit, in der der damalige Präsident George W. Bush mit offener Homophobie politische Punkte sammelte, mit Preisen überschüttet.

Auch das neue "Queer Eye" erhielt erst vergangenen Monat vier Emmys. Netflix hat bereits eine neue Staffel für 2020 angekündigt.

Vor zwei Wochen sorgte außerdem Experte Jonathan Van Ness für Schlagzeilen, als er sich als "Mitglied der wundervollen HIV-positiven Community" outete (queer.de berichtete). (dk)



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