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- 20. September 2005 1 Min.
Madrid Wenige Monate nach Öffnung der Ehe für Homo-Paare hat die konservative Volkspartei Spaniens (PP) eine Klage vor dem Verfassungsgericht angekündigt. Die politische Entscheidung zur Erhebung einer Verfassungsklage sei getroffen, teilte der Sprecher der PP-Fraktion im spanischen Parlament, Eduardo Zaplana, am Dienstag in Madrid mit. Die PP habe keinen Zweifel daran, dass die Homo-Ehe gegen die Verfassung verstoße. Rechtsexperten der Partei seien dabei, den Text der Verfassungsklage auszuarbeiten. Spanien ist seit Juli neben den Niederlanden das einzige Land der Welt, in dem schwule und lesbische Paare nicht nur heiraten, sondern auch Kinder adoptieren dürfen. Zaplana betonte, die PP sei für eine Gleichberechtigung von Homosexuellen, die Lebensgemeinschaften von Schwulen und Lesben dürften aber nicht als Ehen bezeichnet werden. (nb/pm)














