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Kommentare zu:
LGBTI-Aktivisten: Rückständige Gesundheitsversorgung treibt trans* Personen in den Selbstmord


#31 trans naysayerAnonym
#32 TransMumAnonym
  • 10.10.2019, 22:42h
  • Antwort auf #29 von trans naysayer
  • Ps:
    Für mich war schon vor jeglicher Zwangstherapie klar wie mein Weg aussehen wird. Das Amüsante ist, ich komme in diese Therapiestunden und weiss nicht warum ich dort bin.
    Und ich merke immer mehr und mehr dass mein Umfeld Therapie wesentlich nötiger hat als ich selbst. Aber ich muss dieses Spiel mitspielen um in den Genuss diverser Dinge zu kommen.
    ¯\_()_/¯
    Diese Zeit könnte ich sinnvoller nutzen, z. B. für trans* human rights
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#33 HerzPeaceVoltEhemaliges Profil
  • 10.10.2019, 23:15h
  • ????

    Sorry, falls ich störe.
    Wird man hier ins Gespräch integriert oder ausgegrenzt, wenn man zufälligerweise nicht Trans* ist?
    Ich frag halt mal.

    Übrigens verliere ich gerade den Überblick darüber, wer hier Trans* ist und wer mit mehreren Nicks schreibt.
    Vielleicht kann man das mal aufdröseln.

    Und ganz allgemein fände ich es gut, wenn man hier beim Thema bleibt. Auch in den USA gibt es Baustellen bezüglich Trans*

    Ich debattiere gerne mit und unterstütze gerne, aber garantiert nicht, wenn ich ignoriert werde. Erstaunlicherweise geschieht das immer dann, nachdem ich Unterstützung gegeben hatte.

    "I've sucked your blood because I was thirsty. Now I'm fine and you leave me alone."
    Reden so Vampire? Ich bin jedenfalls menschlich.
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#34 trans naysayerAnonym
  • 10.10.2019, 23:25h
  • Antwort auf #32 von TransMum
  • "Und ich merke immer mehr und mehr dass mein Umfeld Therapie wesentlich nötiger hat als ich selbst."

    Allen voran die so called "Therapeuten", "Gutachter*innen" und "Gender Spezialisten", die nichts anderes tun, als sich Pathologisierungs-Konstrukte für gesunde Menschen auszudenken um sie zu stigmatisieren - weil sie die Lüge der Geschlechter-Binarität durch ihre pure Existenz widerlegen und deshalb eine "Gefahr" sind.

    Das sollte Dich jetzt aber anspornen.
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#35 TheDadProfil
  • 10.10.2019, 23:26hHannover
  • Antwort auf #9 von Anonyma
  • ""Frau Güldenring betreibt (nebenbei bemerkt: als trans Frau)""..

    Bei "feli491" steht dann :
    ""Da ist es auch ok, cis Menschen als Vorstand zu halten, weil sie ja "mit der Thematik vertraut sind".""..

    Könnt ihr sicher ausräumen..

    Nehmen wir dann Deine Aussage dazu..
    Wenn das so ist, wäre es doch interessant zu erfahren, ob denn diese Ärztin dort schon tätig war, bevor sie selbst ihre eigene Transition begann ?

    Und sie dann mal zu fragen wie sie das System selbst als Betroffene empfunden hat, wenn sie doch jetzt gegen das System agiert und auch argumentiert..

    Ich sehe da kaum einen solchen "Interessenkonflikt, wohl aber einen wahrscheinlichen Anstoß für die Revision ihrer vorherigen Auffassungen..
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#36 TheDadProfil
  • 10.10.2019, 23:44hHannover
  • Antwort auf #14 von trans naysayer
  • ""Bitte all ihre "wissenschaftlichen" Publikationen aufrufen und unbedingt lesen. Alle.""..

    Du scherzt..
    Mal abgesehen davon, das mehr als die Hälfte aller unter diesem Link versammelten "Publikationen" in ihrer Vita als "Vorträge" gekennzeichnet sind..

    ""Im Vorstand des LSVD sitzt doch auch kein*e Arzt/Ärztin, die Schwule und Lesben medikalisiert und für ihre "Behandlung" zuständig ist - oder doch-?
    Das Problem erschliesst sich eigentlich jeder*m sofort.""..

    Nun ja..
    Das haben keine "Ärzte" gemacht..
    Aber Richter..
    Einer der führenden LSVD-Vorstände war der ehemalige Staatsanwalt Manfred Bruns, der von 1963 bis zu seiner Pensionierung im Sommer 1994 Bundesanwalt am Bundesgerichtshof in Karlsruhe war, und in seiner Karriere dadurch auch mit Fällen in Berührung kam, die sich mit Verurteilungen von "Homosexuellen" befassten..

    de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Bruns

    Ob es sich mit Dr. Annette Güldenring um eine Person handelt die sich als ähnlich "geläutert" herausstellt, ist aber sicher eine andere Frage..

    Und zu Kommentar Nr.#15 :

    ""Es muss unbedingt klar gemacht werden, dass der BVT* keine legitime Vertretung der deutschen Trans ist und in dieser Form als "Interessenvertretung" nicht anerkannt wird.""..

    Um eine solche Forderung erfüllt zu bekommen, muß man ja erst einmal selbst "anerkannt" sein..

    Das in "Grabenkriegen" abseits de Politik zu erreichen sehe ich nicht..
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#37 TheDadProfil
#38 trans naysayerAnonym
#39 Anonyma
  • 11.10.2019, 00:15h
  • Antwort auf #32 von TransMum
  • "Das Amüsante ist, ich komme in diese Therapiestunden und weiss nicht warum ich dort bin."

    Genau so ging's mir damals auch... Und offen gestanden habe ich bis heute - fast 20 Jahre später - trotz intensivster Lektüre der einschlägigen Fachliteratur von Richard von Krafft-Ebing über Sigmund Freud bis hin zu den die heutige Situation prägenden Psycho-Pappenheimern (Sigusch, Pfäfflin, Becker und wie sie nicht alle heißen) noch immer nichts an dieser Veranstaltung finden können, das irgendeinen auch nur ansatzweise positiven Effekt für die zwangsweise an ihr teilnehmenden Proband*Innen hätte. Es ist wirklich einfach "nur" das hier:

    "Aber ich muss dieses Spiel mitspielen um in den Genuss diverser Dinge zu kommen."

    Es ist ein (mehr oder weniger subtiler) Akt der Unterwerfung, eine Machtdemonstration, eine Maßregelung für Dein "deviantes" Verhalten, eine "Etikettierung" Deiner Person als "hilfsbedürftig" und vor allem als "psychisch krank". Dir wird da gerade die neue Rolle zugewiesen, die Du zukünftig in dieser Gesellschaft zu spielen hast. Nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger.
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#40 trans naysayerAnonym
  • 11.10.2019, 01:08h
  • Antwort auf #39 von Anonyma
  • "Es ist ein (mehr oder weniger subtiler) Akt der Unterwerfung, eine Machtdemonstration, eine Maßregelung für Dein "deviantes" Verhalten, eine "Etikettierung" Deiner Person als "hilfsbedürftig" und vor allem als "psychisch krank". Dir wird da gerade die neue Rolle zugewiesen, die Du zukünftig in dieser Gesellschaft zu spielen hast. Nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger."

    Womit sich wieder einmal ein Kreis schliesst und wir bei der Ursache für das Selbstbild und die desolate Verfassung der trans-community angekommen sind.

    Die trans community ist eine zutiefst traumatisierte community. Traumatisiert über Jahrzehnte und Generationen der Stigmatisierung durch Medikalisierung. Das ist der Grund für ihre Paralyse.

    Die Frage lautet: Wie kriegt man sie da raus?

    Wenn alle so zornig wären, wie @Hyenadyke, wäre schon viel gewonnen. Und offensichtlich ist sie ja nicht die Einzige.
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