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Kommentare zu:
LGBTI-Aktivisten: Rückständige Gesundheitsversorgung treibt trans* Personen in den Selbstmord


#91 trans naysayerAnonym
  • 16.10.2019, 01:36h
  • Antwort auf #90 von trans naysayer
  • #81 @TheDad:
    "Zeig doch einfach mal wie das geht !"

    Es wurde bereits gesagt, dass das jede*r herausfinden kann, der*die ein Mobiltelefon, Tablet oder Laptop hat.

    #82 @TheDad:
    """Was hindert Menschen daran, sich über sich selbst und ihre eigene Situation, die ihr Leben unmittelbar betrifft, zu informieren-?""..

    Gute Frage.."

    Finde ich auch. Deshalb stelle ich sie.

    Es geht darum, seine "selbstgewählte Unmündigkeit" zu reflektieren und zu überwinden.

    Du externalisierst. Du delegierst ein kulturelles deutsches Dilemma an eine Person auf der anderen Seite der Erde. Nicht nur das. Du erwartest von ihr auch noch Abhilfe bei der Lösung dieses Dilemmas.

    Das ist nicht nur absurd. Das ist nicht nur lächerlich. Das ist die Fortsetzung selbstgewählter Unmündigkeit.

    Ich bin weder "Therapeutin" noch "Vormund".

    Ich bin Aktivistin. Auf ALLEN Gebieten, die das Leben von People Of Color betreffen. Schon immer. Von Anfang an.

    NIEMAND kann EUER kulturelles Dilemma lösen. Das könnt nur IHR SELBST.
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#92 TheDadProfil
  • 16.10.2019, 12:00hHannover
  • Antwort auf #91 von trans naysayer
  • ""Du externalisierst. Du delegierst ein kulturelles deutsches Dilemma an eine Person auf der anderen Seite der Erde.""..

    Du baust Barrieren auf..
    "auf der anderen seite der erde"..

    Was Dich nicht daran hindert dich seit mehreren Jahren hier einzumischen ohne Dich wirklich in die Community einzumischen..

    Die ständige Kritik an der mangelhaften Solidarität verschiedener Communitys für die "deutsche" Trans*-Community wirkt dann auch nicht wie Kritik..

    Und wer die Fehler identifziert hat, der ist auch dazu verdammt sie den Menschen zu erklären, und ihnen zu zeigen wie es richtig geht..

    Sich dann auf die Position "andere seite der erde" zurückzuziehen ist Feigheit..

    Mindestens die gleiche Feigheit die in uns allen steckt, wenn wir wieder einmal die "falsche Politik der Politiker*" kritisieren, ohne den Ansporn zu haben es einfach mal besser zu machen indem wir von der Couch runter kommen, und es selber machen..

    ""Das ist nicht nur absurd. Das ist nicht nur lächerlich. Das ist die Fortsetzung selbstgewählter Unmündigkeit.""..

    Das WÄRE so, WÄRE ich irgendwie Betroffener..
    Das schöne daran ist aber ja, als Nicht-Betroffener kann ich Dir hier ebenfalls von außen "die Leviten" lesen, ohne die erlernte Hilflosigkeit fortzusetzen..

    Denn ich sehe keinen einzigen vernünftigen Grund dazu mich als Nicht-Trans*-Mensch innerhalb dieser Community an die Spitze einer Bewegung zu setzen, um dann quasi wie diese schon angesprochenen "Cis-Psychiater innerhalb der Strukturen" zu agieren..
    DAS wäre dann nämlich diese von Dir angeführte "Fortsetzung"..

    Aber es ist "euer Job"..
    Den müßt ihr tun, ihr müßt die Wege gehen, ihr müßt die Netzwerke bilden, die an Ländergrenzen oder gar Kontinenten gar nicht scheitern KÖNNEN, und dann dort tätig werden, wo Taten den Worten folgen müssen..

    BTW..
    Du hast hier weiter oben "ATME" als Teil der "schlechten Struktur" beschrieben..
    Andere sehen das anders..
    Es wäre schön, wenn dort mal die Gründe dafür erklärt werden..
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#93 trans naysayerAnonym
  • 16.10.2019, 13:57h
  • Antwort auf #92 von TheDad
  • "Das WÄRE so, WÄRE ich irgendwie Betroffener.."

    Ich kämpfe auch für die Rechte gebärfähiger Frauen obwohl ich nicht gebären kann und daher nicht "betroffen" bin...

    www.plannedparenthood.org/

    ...für die Rechte von Latinas, obwohl ich keine bin und folglich "nicht betroffen" bin, gegen den prison industrial complex, obwohl ich nicht im Gefängnis sitze und folglich "nicht betroffen" bin und für die Rechte unserer Gays of Color - obwohl ich offensichtlich kein schwuler Mann bin und deshalb "nicht betroffen" bin.

    DEINE Solidarität ist in DEINEM Land gefordert - weit über Deine schwule community hinaus - weit über die LGBTIQ-community hinaus.

    Das ewige "Es betrifft mich nicht" ist dann auch nur eine weitere Selbst-Offenbarung, die das Dilemma der Deutschen ausmacht und unmittelbar mit der "selbstgewählten Unmündigkeit" korreliert. Nicht nur in der LGBTIQ-community.

    Aber wie sagst Du immer selbst: "Es gibt "die community" nicht".

    Es gibt nicht mal "die schwule community". Dafür gibt es GUTE GRÜNDE. Du kannst es verzweifelt drehen, wie Du willst, der Kreis schliesst sich immer wieder am gleichen Punkt: Selbstgewählte Unmündigkeit. Circles.

    Und jetzt überlasse ich Dir wie immer das letzte Wort...
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#94 trans naysayerAnonym
  • 16.10.2019, 14:13h
  • Antwort auf #92 von TheDad
  • P.S.

    "Und wer die Fehler identifziert hat, der ist auch dazu verdammt sie den Menschen zu erklären, und ihnen zu zeigen wie es richtig geht.."

    Und erneut werden Eigen-Interessen an "Vormünder" delegiert.

    Das Wissen liegt auf der Strasse. Man muss es nur aufsammeln. Und dann machen.

    #69 @Anonyma:
    We're kind of cursed...
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#95 CanadianSarahAnonym
  • 11.11.2019, 20:52h
  • Und einem Monat spaeter wurde mir HRT in einer Klinik in Nordhessen verweigert. Trotz indikation und "weiblichen Erscheinungsbild". Muss inzwischen alles vom Psychiater, dem das Phaenomen transsexualismus bekannt ist, abgesegnet werden. Wo sind diese Aerzte in Hessen??? Dieses Gesundheitssystem erzeugt mir Stress, den ich nicht brauchen kann.

    Transverbaende und "Selbsthilfegruppen" schweigen darueber. "Aber die MDK-Regeln..." Ich werde in sozialen Medien angepammt, downgevotet und bekomme keine Medizin mehr. Trotz zwei Jahre HRT. Mittlerweile ist die Landbevoelkerung hier weiter als so mancher "Transexperte".

    Waere da nicht mein Job, wuerde ich wirklich verzweifelt sein....
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