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US-Sitcom

Zehnte Staffel von "Will & Grace" im Frauensender Sixx

Die Free-TV-Premiere der vorletzten Staffel der Kultsitcom wird in Deutschland nur in kleinem Rahmen stattfinden.


Jack (Sean Hayes), Karen (Megan Mullally), Grace (Debra Messing) und Will (Eric McCormack) sind seit 1998 aktiv (Bild: NBC)

Über ein Jahr nach der Erstausstrahlung im amerikanischen Sender NBC wird die zehnte Staffel von "Will & Grace" auch im deutschen Free-TV zu sehen sein. Die ersten beiden Folgen mit den Titeln "Der Westside-Grieskram" und "Wo in aller Welt ist Karen Walker?" werden am 29. Oktober um 22.20 Uhr bzw. 22.50 Uhr bei Sixx ausgestrahlt. Sixx wendet sich vornehmlich an ein weibliches Publikum.

Damit schiebt ProSieben die Serie wegen schlechter Einschaltquoten an seinen kleinen Brudersender ab: Die neunte Staffel, die nach elf Jahren Pause entstanden war, wurde im Frühjahr 2018 noch zur Hauptsendezeit bei ProSieben gezeigt (queer.de berichtete). Die Quoten lagen allerdings mit im Durchschnitt fünf Prozent in der Hauptzielgruppe weit unter dem Senderschnitt. Deshalb lief die aktuelle Staffel bislang nur im Pay-TV-Sender ProSieben Fun beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Sitcom war in Deutschland schon immer ein Quotenflop

Anders als im US-Fernsehen, in dem "Will & Grace" zu den großen Quotenbringern zählt, konnte die Sitcom hierzulande nie richtig Fuß fassen. Bereits die zwischen 1998 und 2006 ausgestrahlte Originalserie wurde eher stiefmütterlich behandelt. So wurde die achte Staffel im Nachtprogramm von Sat.1 versendet. Die letzte Folge lief rund drei Jahre, nachdem sie im US-Fernsehen gezeigt wurde.

Derzeit wird die elfte und letzte Staffel der Serie gedreht, die voraussichtlich ab Januar 2020 bei NBC zu sehen sein wird. Dann werden auch wieder mehrere Gaststars auftreten, unter ihnen etwa der schwule Skifahrer Gus Kenworthy (queer.de berichtete). Auch Billie Lourd, Ryan Phillippe und Joel McHale werden Gastrollen übernehmen.

Twitter / SeanHayes

In den USA gilt "Will & Grace" trotz mancher überzeichneter Figuren und vieler Klischees als Motor für die wachsende Akzeptanz von Homosexualität und die Zunahme von queeren Rollen im Fernsehen. 2012 erklärte etwa der damalige Vizepräsident und jetzige Präsidentschaftskandidat Joe Biden seine Unterstützung für die Ehe für alle und nannte "Will & Grace" als Auslöser für sich verändernde Einstellungen gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren: "Ich denke, dass 'Will & Grace' möglicherweise mehr getan hat, um die Öffentlichkeit zu bilden, als irgend jemand sonst", so Biden damals. (dk)



#1 NickiAnonym
  • 12.10.2019, 01:11h
  • Queer.de ganz ehrlich, wenn sich sixx schon an ein weibliches Publikum widmet und sich auch als Frauensender versteht kann man auch SCHWESTERNsender und nicht Brudersender schreiben... Oh man.
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