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Kommentare zu:
Demokratische Kandidaten bekennen sich live im TV zu LGBTI-Rechten


#1 GerritAnonym
  • 11.10.2019, 16:43h
  • Gut, dass sich alle Präsidentschafts-Anwärter der Demokraten zu LGBTI-Rechten bekennen.

    Wollen wir hoffen, dass der Spuk der Republikaner bald vorbei ist und wieder Moderne, Freiheit und der Geist der US-Verfassung in den USA regieren.

    Am besten fand ich den Kommentar von Elizabeth Warren:
    "Was sagen Sie einem Wähler, der der Meinung ist, dass aus religiösen Gründen ein Mann eine Frau heiraten sollte?" - "Dass er eine Frau heiraten soll."

    Dieser eine Satz sagt alles:
    Die sollen ruhig das machen, was sie für richtig halten (solange sie niemand anderen damit schaden). Aber sie sollen aufhören, anderen ihren Willen diktieren zu wollen und denen dieselbe Freiheit zugestehen. Denn es betrifft deren Leben gar nicht.
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#2 PetterAnonym
  • 11.10.2019, 17:55h
  • Antwort auf #1 von Gerrit
  • Selbst wenn einer/eine von denen nächster Präsident werden sollte (was ich natürlich auch hoffe), so ist der Schaden, den die aktuelle Regierung hinterlässt, dermaßen groß, dass es Jahre oder gar Jahrzehnte dauern wird, bis das alles wieder gekittet ist.

    Aber je früher damit begonnen wird, desto besser...
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#3 AlbrechtAnonym
  • 11.10.2019, 18:22h
  • Schon seit seinen Lügen zur Zuschauerzahl bei seiner Amtseinführung macht Trump nur mit Lügen, Betrügen, Manipulieren und Faktenverdrehen von sich reden. Und nebenher hetzt und spaltet er.

    Der hat politisch, wirtschaftlich, sozial und kulturell schon genug angerichtet. Aber dass der auch noch Atomwaffen und das Militär kontrolliert, macht mir Angst.
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#4 FinnAnonym
#5 DramaQueen24Profil
  • 12.10.2019, 06:27hBerlin
  • Ganz ehrlich? Ich glaube, den meisten KandidatInnen geht es weniger um unsere Rechte, als vielmehr darum, unsere Stimmen zu bekommen, um demokratischer Kandidat gegen Trump zu sein. Das jemand von denen es ernst meint, traue ich nur Pete und Mrs Harris zu.
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#6 TheDadProfil
  • 12.10.2019, 12:07hHannover
  • Antwort auf #5 von DramaQueen24
  • ""Ganz ehrlich? Ich glaube, den meisten KandidatInnen geht es weniger um unsere Rechte, als vielmehr darum, unsere Stimmen zu bekommen, um demokratischer Kandidat gegen Trump zu sein.""..

    Um ein aussichtsreicher Kandidat gegen den derzeitigen Präsidenten-Darsteller zu sein ist es weder Ehrenrührig um die Stimmen von Minderheiten zu werben, noch sie dann auch am Ende zu erhalten !

    Zumal bei (nicht nur Deiner !) Deiner konservativen Haltung zur Politik und zur Gesellschaft ja schon ein Stoppen der Pläne der Trump-Administration ein "sehr großer Sieg" für die Gesellschaften in den US-Bundesstaaten herauskommt..
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#7 DramaQueen24Profil
  • 12.10.2019, 13:00hBerlin
  • Antwort auf #6 von TheDad
  • TheDad, im Gegensatz zu Dir habe ich in den USA gelebt, und kenne die amerikanische Mentalität. Zudem habe ich das Town Hall Meeting auf CNN gesehen, und die Körpersprache einiger Kandidaten analysiert. Denn die verrät mehr, als das, was man sagt. Biden zum Beispiel hat durch seine Körperhaltung gezeigt, dass zwischen Reden und Denken Welten liegen. Würde er Präsident werden, würde er seine Versprechen sehr schnell "vergessen."
    Ich will den Wechsel, will einen Demokraten (am besten eine Frau) im Weißen Haus. Nur, es muss die richtige Person sein, jemand, der oder die zu dem Wort steht, das er oder sie gegeben hat.
    Meiner Meinung hat am besten jemand die Chance dazu, der so wenig mit dem politischem Establishment vernetzt ist, weil dadurch auch junge und konservative Wähler gewonnen werden.
    Übrigens, ich bin links, nicht konservativ, war in der Linkspartei:

    www.die-linke-reinickendorf.de/ueber-uns/chronik/wer-ist-wer
    /


    Ich verließ die Partei (aber nicht meine politische Einstellung), weil auch diese Partei feministisch redet, aber patriarchalisch handelt, vor allem, wenn es um Posten geht.
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#8 FinnAnonym
  • 12.10.2019, 14:26h
  • Antwort auf #7 von DramaQueen24
  • ---------------------------
    Biden zum Beispiel hat durch seine Körperhaltung gezeigt, dass zwischen Reden und Denken Welten liegen. Würde er Präsident werden, würde er seine Versprechen sehr schnell "vergessen."
    --------------------------

    Scheinbar hast DU vergessen, wie sehr Biden sich auch als Vizepräsident unter Obama für LGBTI-Themen eingesetzt hat.

    Im übrigen ist es Linie der Demokratischen Partei, sich auch um LGBTI-Rechte zu kümmern, weil sie wissen, dass das ein wichtiger Teil ihrer Wählerschaft ist. Da kann kein Kandidat komplett von abweichen.

    Und die wollen ja auch wiedergewählt werden.

    Ob die am Ende LGBTI-Rechte aus Überzeugung oder aus Taktik umsetzen, ist mir egal. Solange es nur passiert.

    Und jeder einzelne von denen wäre tausendmal besser als die aktuelle Situation.
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#9 KerzmanProfil
  • 12.10.2019, 20:46hPrinceton
  • Antwort auf #8 von Finn
  • >>> Scheinbar hast DU vergessen, wie sehr Biden sich auch als Vizepräsident unter Obama für LGBTI-Themen eingesetzt hat. <<<

    Und er hat einen zögerlichen Obama im Jahre 2013 davon überzeugt, die Ehe für alle hier in den U.S.A. zu unterstützen. Es ist also unredlich, Biden aufgrund irgendwelcher Merkmale seiner >Körpersprache< (siehe Gerlindes Kommentar weiter oben) als unglaubwürdig zu diffamieren; mir ist jedenfalls keine Äußerung und/oder Handlung von ihm bekannt, die ihn re Community-Rechten disqualifizieren würde.
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#10 TheDadProfil
  • 13.10.2019, 13:40hHannover
  • Antwort auf #7 von DramaQueen24
  • ""TheDad, im Gegensatz zu Dir habe ich in den USA gelebt, und kenne die amerikanische Mentalität. Zudem habe ich das Town Hall Meeting auf CNN gesehen, und die Körpersprache einiger Kandidaten analysiert.""..

    Überflüssiges Beiwerk..
    Denn Du weißt nicht, was ich alles weiß, was ich alles sehe, was ich alles mache..

    Kommen wir also wieder zu den Fakten..
    Es ist nicht Ehrenrührig um die Stimmen von Minderheiten zu werben, und sie dann auch zu erhalten..
    Das läßt dann mindestens erkennen eine andere Politik als die derzeitige machen zu wollen..

    ""Ich will den Wechsel, will einen Demokraten (am besten eine Frau) im Weißen Haus. Nur, es muss die richtige Person sein, jemand, der oder die zu dem Wort steht, das er oder sie gegeben hat.""..

    Ich bin mir da nicht abschließend sicher, ob das dann "demokratisch" ist..
    Ein Demokrat..
    Ein Frau..
    Möglichst noch eine PoC..

    Ich habe hier mal vor langer Zeit geschrieben :
    Die USA wird an dem Tag zu einer Demokratie, an dem eine
    "Native-Trans*-Frau mit Hispano-stämmigem Mann und Kindern"
    als Präsidentin vereidigt werden wird..

    Die USA kriegt genau den Präsidenten, denn die Wählenden wählen..
    Trotz des antiquierten Wahl-Männer-Systems entscheiden am Ende die Stimmen..

    Ob es dort möglich ist eine/n Kandidatin/en an die Macht zu bringen
    ""der so wenig mit dem politischem Establishment vernetzt ist, weil dadurch auch junge und konservative Wähler gewonnen werden.""
    (anstatt diesen jungen und konservativen mal das leben zu erklären)
    wage ich dann zu bezweifeln..
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#11 alohaAnonym
  • 13.10.2019, 20:38h
  • Antwort auf #7 von DramaQueen24
  • Für mich ist Tulsi Gabbard die einzige Kandidatin, die eine Stimme verdient. und keinsefalls Mrs. Harris. Hast due die Diskussion gesehen, in der Tulsi die Harris als verlogen regelrecht auseinandergenommen hat?

    Aber zurück zu LGBTI-Rechten. Kam das Schicksal der wunderbaren Chelsea Manning zur Sprache, die in Beugehaft sitzt? Ich kenne nämlich Stimmen von ein Paar Demokraten, die sie für "traitor" halten.
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