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Coming Out Day

BVT* startet "Sagt es laut"-Kampagne

#Sagteslaut – dieser Hashtag ist das Motto einer neuen Kampagne für die Selbstbestimmung von trans Menschen. Gefordert wird die Abschaffung des Transsexuellengesetzes.


Der BVT* fordert, dass sich trans Personen und cis Verbündete für eine umfassende Reform des Transsexuellengesetzes einsetzen (Bild: BVT*)

"Nehmt euer Smartphone und macht ein Selfie-Video. Sagt, was ihr vom Transsexuellengesetz haltet. Sagt, was euch an diesem 'Sondergesetz' belastet: Die Begutachtungen, die Kosten, die Pathologisierung. Oder erzählt von euren schlechten Erfahrungen." Diese Forderung stellte der Bundesverband Trans* e.V. (BVT*) an seine Anhänger. Anlässlich des internationalen Coming-out-Tages am 11. Oktober startete die Dachorganisation mit Hilfe der eingesandten Videos die Kampagne #Sagteslaut – ein erster Zusammenschnitt der Videos ist bereits online.



Die BVT*-Aktiven fordern, dass es nicht noch einmal zu einem Referentenentwurf wie dem vom Frühjahr kommen dürfe. Das inzwischen zurückgezogene Papier zur Reform des Transsexuellengesetzes war von LGBTI-Aktivisten scharf kritisiert worden (queer.de berichtete). Auch Verbündete von Transpersonen sollen aktiv werden: "Weil Trans*Rechte Menschenrechte sind, rufen wir trans* und alliierte cis-Menschen auf, sich zu beteiligen", heißt es im BVT*-Aufruf.

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Trans*Personen sollen nicht weiter "Menschen zweiter Klasse" sei

"Die Community hat es satt, durch das Transsexuellengesetz zu Menschen zweiter Klasse gemacht zu werden", teilte der BVT* am Freitag mit. "Sie hat die mitunter jahrelangen Verfahren für die Änderung des Namens und des Geschlechtseintrags satt, die zwei Gutachten, die dafür nötig sind, und demütigende Leibesvisitationen, die es teilweise immer noch gibt. Ganz zu schweigen von nicht-binären trans* Personen: Für sie gibt es überhaupt keine offizielle Möglichkeit für einen angemessenen Geschlechtseintrag. Das alles ist diskriminierend."

Clips können in Clouddiensten wie WeTransfer hochgeladen und ein Freigabelink samt Nutzungszustimmung an sagteslaut@bundesverband-trans.de geschickt werden. Der BVT* bittet darum, keine Videos direkt an die E-Mail-Adresse zu senden. Aus diesen Videos sollen in Kürze weitere Zusammenschnitte auf Youtube veröffentlicht werden. (dk)



#1 GerritAnonym
  • 11.10.2019, 16:48h
  • Es wird höchste Zeit, dass die Bundesregierung endlich aktiv wird und dass sich endlich etwas tut bei diesem wichtigen Thema.
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#2 PetterAnonym
  • 11.10.2019, 17:52h
  • Die SPD hatte im Wahlkampf ein Ende der Bevormundung und Diskriminierung von Trans- und Intersexuellen versprochen.

    Dazu muss die SPD stehen. Denn hier geht es um das körperliche und seelische Wohl oder gar das Leben von Menschen.

    Und wenn das mit der Union nicht zu machen ist, muss die SPD die Koalition eben beenden. Wann sonst, wenn nicht bei Menschenleben?
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