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Empfang mit OB Reiter

München bezeichnet sich als "Stadt für LGBTI*"

Bei einem Empfang wirbt Oberbürgermeister Reiter für München als Stadt, in der sich queere Menschen wohlfühlen können. Eine neue Broschüre stellt den Beitrag der Stadtverwaltung zu einer queerfreundlichen Atmosphäre vor.


Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) traf auf dem Empfang im Rathaus auch die Schwestern der Perpetuellen Indulgenz (Bild: Stadt München)

Anlässlich des 50. Jubiläums von Stonewall sind vergangene Woche 400 Mitglieder von LGBTI-Organisationen der Einladung von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) zu einem Empfang in den Festsaal des Alten Rathauses gefolgt. Dabei wurde auch eine Broschüre vorgestellt, in der die Maßnahmen von Deutschlands drittgrößter Stadt im LGBTI-Bereich vorgestellt werden.

Die Broschüre unter dem Titel "München – die Stadt für LGBTI*" kann als PDF-Datei heruntergeladen werden. Darin sind erstmalig alle Maßnahmen, Projekte und Förderungen der Landeshauptstadt München für LGBTI in München zusammengefasst, die in den letzten Jahren umgesetzt wurden. Von A wie Antidiskriminierung bis S wie Soziales und Stiftungen wird in neun Kapiteln eine große Zahl von Maßnahmen vorgestellt.

In einer Rede unterstrich der Oberbürgermeister zum einen die Bedeutung der LGBTI*-Community für München und wies zum anderen auf die Wichtigkeit von Solidarität und Zusammenstehen der gesellschaftlichen Gruppen in der Stadt hin. Die Ansprache wurde musikalisch von den "Groove Sistaz", der Frauen-BigBand der Community, umrahmt.


(Bild: Stadt München)

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Im Vorwort der Broschüre erklärte Reiter: "München ist eine Stadt der Vielfalt! Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*- und Inter*-Personen sind ebenso selbstverständlich Bürger*innen unseres Gemeinwesens wie Menschen verschiedener Herkunft, Hautfarbe, Kultur, wie Menschen mit und ohne Behinderung, wie Frauen und Männer." Den Beitrag der Stadt zu einer LGBTI-freundlichen Atmosphäre bezeichnete Reiter als "beachtlich".

Große deutsche Städte werben zuletzt vermehrt um LGBTI: Erst im Mai hatte die Millionenstadt Köln eine Studie mit dem Titel "LSBTIQ als Wirtschaftsfaktor für Köln" veröffentlicht, in der Weltoffenheit und Toleranz gegenüber sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten als Standortvorteil beschrieben wurde (queer.de berichtete). (dk)



#1 MarthaAnonym
  • 16.10.2019, 14:58h
  • Soso. Das halte ich für ein Gerücht. Deutschland ist insgesamt latent homophob. Diese geheuchelte Toleranz ist alles nur Fassade. In Wirklichkeit läuft es immer noch nach dem Motto: Gerne kann Nachbars Sohn schwulsein, aber bitte nicht der eigene Sohn. Lesbisch ist dagegen ok. Da werden feuchte Heteroträume wahr.

    Leider hat die Community nicht realisiert, das schon längst wieder ein Rollback stattfindet. Und die Sekte namens Kath. Kirche bekommt wieder Oberwasser. (Was wurde eigentlich aus den tausendfachen Mißbrauch an Schutzbefohlenen? Wurden Pfarrer in den Knast geschickt? Hat der Deutsche Rechtsstaat durchgegriffen? Rechtsbeugung?)

    Die einzigen Städte die wirklich Gayfriendly sind, sind Berlin und Köln. Aber selbst da bekommt man Schwuler wenns dumm läuft, eine auf die Fresse...

    Das erzkonservative Bayern bzw. München ist es jedenfalls nicht! Kann man auch nicht herbeischreiben...
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#2 Conrad BreyerAnonym
  • 16.10.2019, 15:19h
  • Antwort auf #1 von Martha
  • Liebe Martha,

    Natürlich gab es in den vergangenen drei, vier Jahren drei, vier Übergriffe gegen LGBTI*, leider sogar im eigenen Viertel. Das ist schlimm und die Verantwortlichen müssen zur Verantwortung gezogen werden.

    Insgesamt aber herrscht in München ein sehr LGBTI*-freundliches Klima. Stadt und Community tun einiges dafür.

    Überzeug Dich selbst und komm vorbei, z.B. zum nächsten CSD, dem größten in Süddeutschland.

    LG Conrad, CSD München
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#3 MünchnerAnonym
  • 16.10.2019, 15:31h
  • Antwort auf #1 von Martha
  • Als geborener Münchner kann ich Deine Einlassungen zu München nicht nachvollziehen. Ich bin viel draußen unterwegs und küsse meinen Mann leidenschaftlich gerne in der Öffentlichkeit. Nie habe ich eine negative Reaktion erfahren. Bayern und München gleichzusetzen ist ein Kapitalfehler, den Auswärtige allzu gerne begehen.
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#4 CanadianSarahAnonym
  • 20.10.2019, 18:51h
  • München ist zu teuer, es gibt auch LGBTI, die unter der Armutsgrenze leben und arbeiten müssen. Schraubt erstmal die Mieten in München herunter.
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