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Kommentare zu:
Erzbischof: Befürworter der Homo-Gleichbehandlung sollen Kirche verlassen


#1 PetterAnonym
  • 18.10.2019, 13:57h
  • Dem Aufruf kann ich mich nur vollkommen anschließen:

    Jeder, der für Liebe, Freiheit, Grundrechte und Demokratie ist und der Hetze, Unterdrückung und Bevormundung ablehnt, sollte die Kirche schnellstmöglich verlassen.

    www.kirchenaustritt.de/
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#2 AFD-WatchAnonym
  • 18.10.2019, 14:03h
  • Was für ein tolles Eigentor vom Bischof!

    Warum nochmal gibt es die Anglikaner?
    Ach ja, weil die "Reform" (Abspaltung von der RKK) lediglich der "Befriedigung von Lüsten und weltlichen Vergnügungen" seitens ihres Gründers (Heinrich VIII) diente!
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#3 Ralph
#4 maenneAnonym
#5 schwulenaktivist
  • 18.10.2019, 16:27h
  • Bei der Kirche geht es nicht darum, welche Kirche. Es geht darum: Warum überhaupt Kirche?
    Männersex sollte uns von Männeranbetung heilen! Amen
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#6 GerritAnonym
  • 18.10.2019, 19:33h
  • "Befriedigung von Lüsten und weltlichen Vergnügungen"

    Ja, wir leben nun mal auf der Welt und nicht in irgendwelchen Kirchenpalästen.

    Und übrigens:
    wieso wird die Liebe zwischen zwei Menschen als "Befriedigung von Lüsten und weltlichen Vergnügungen" herabgekanzelt`?

    Erstens geht es bei Liebed nicht um "Lüste und Vergnügungen", sondern um tiefe Gefühle. Und zweitens sind auch Lüste und Vergnügen nichts schlimmes, auch wenn die Kirche jede Freude verbieten will, weil sie dann ihre Schäfchen besser lenken (und ausnehmen) kann.

    Und wenn es wieder mal um Fortpflanzung geht (das ist ja deren Standardantwort und von diesem Thema sind die ja wie besessen): dann müssen die genauso Leute zum Verlassen der Kirche auffordern, die Kondome, Pille oder andere Verhütungsmittel nutzen. Oder Menschen, die Oralverkehr, Selbstbefriedigung, etc. praktizieren, weil auch das nicht der Fortpflanzung dient. Oder z.B. auch Frauen, die nach ihrer Fruchtbarkeit noch Sex haben.

    Kurz: eigentlich müssten die fast alle Menschen zum Verlassen der Kirche auffordern. Dann könnten die ihren Verein aber auch schließen.

    Dass die nur die Befürworter von LGBTI-Gleichstellung auffordern, die Kirche zu verlassen, beweist, dass es nur um das Schüren von Hass und das Spalten der Gesellschaft geht, um darauf Kapital zu schlagen.
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#7 HeartAnonym
  • 18.10.2019, 22:03h
  • One day, not too far away, we will watch Mr. Davies leaving the Church. Because love is unstoppable (as Jesus knew).
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#8 Patroklos
  • 18.10.2019, 23:45h
  • Es sollten lieber diejenigen die Kirche verlassen, die GEGEN die Gleichbehandlung sind!
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#9 DramaQueen24Profil
  • 19.10.2019, 07:02hBerlin
  • He, Glenn Davis! Liebe ist Liebe! Liebe kennt kein Geschlecht, sondern nur Liebe!
    Und was Dein komisches altes Buch, die Bibel ist, die kennt auch nicht Homosexualität, wie wir es HEUTE verstehen. Die sah Homosexualität immer im Zusammenhang mit der Abkehr von Gott, und dem Hinwenden zu heidnischen Göttern, inklusive Tempelprostitution. Der Paule erklärt das ganz gut in seinem ersten Kapitel des Römerbriefs. Solltest Du wirklich mal KOMPLETT lesen, und nicht nur "pick and choose".
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#10 DramaQueen24Profil
#11 DramaQueen24Profil
#12 DramaQueen24Profil
#13 TheDadProfil
  • 19.10.2019, 10:28hHannover
  • Antwort auf #6 von Gerrit
  • ""Erstens geht es bei Liebed nicht um "Lüste und Vergnügungen", sondern um tiefe Gefühle.""..

    Warum muß man das eigentlich immer erst voneinander trennen, um es anschließend einzeln als "wertvoll" zu begründen ?

    Ergibt sich denn der Wert von "Lüste und Vergnügungen" nicht schon einfach aus der "Liebe" selbst, weil das Eine originärer Teil des Anderen ist ?
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#14 TheDadProfil
  • 19.10.2019, 10:33hHannover
  • Antwort auf #10 von DramaQueen24
  • ""Nicht nur! Heinrich wollte sich vom Papst nicht mehr vorschreiben lassen, wie er zu leben hat. Der wollte poppen, wenn er Lust drauf hatte, und vor allem, selbst entscheiden, mit wem!""..

    Das ist eine recht eigentümliche Auffassung über eine Strategie die dazu diente einen Stammhalter zu produzieren, und damit eine Dynastie zu begründen..

    In der Rückschau ist Heinrich VIII dann plötzlich der "Verfechter der freien Liebe", obwohl er für seine dogmatische Haltung sein Königreich an einen Männlichen Nachfolger übergeben zu müssen nicht nur bereit war eine Scheidung einzufordern, sondern auch noch mehrere seiner "Ehe-Frauen" hinrichten ließ ?

    Absurd..
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#15 Ralph
  • 19.10.2019, 11:39h
  • Antwort auf #13 von TheDad
  • Nein, nein. Es geht ja darum, dass solche Typen unsereinem die Fähigkeit absprechen, überhaupt zu lieben. Partnerschaft zwischen Heten liegt Liebe zu Grunde, Partnerschaft zwischen Schwulen die reine Sexgier. Wie schon ein angesehener Bürger zu mir nach der Verpartnerung im Gespräch um Gleichbehandlung bei der Steuer sagte: "Sie können doch nicht erwarten, dass der Staat Ihre Sexgemeinschaft in gleicher Weise fördert wie eine aus Liebe eingegangene Ehe!" Heten haben Liebe und bei Fortpflanzungsbedarf vielleicht mal Sex. Schwule haben von morgens bis abends Sex und wissen gar nicht, was Liebe ist. Es geht nicht darum, ob Liebe und Sex beide wertzuschätzen sind oder eines mehr als das andere, sondern dass unsereinem Liebe überhaupt als Empfindung, die sich letztlich auch im Zusammenleben und in der Verantwortungsgemeinschaft ausdrückt, abgesprochen wird. Ziel ist die staatliche Gesetzgebung, die sich auf die Gleichbehandlung gleicher Sachverhalte stützt, wie das entsprechende Grundrecht es vorgibt. Diese Religioten halten dem entgegen, es gehe eben um ungleiche Sachverhalte, die deshalb auch ungleich zu behandeln seien: einerseits liebevolle Partnerschaft von Mann und Frau, andererseits -man verzeihe mir die sprachliche Brutalität, die sonst nicht meine Sache ist- ekle Arschfickerei. ich kenn doch diese Typen. Ich musste mir das doch lange und oft genug anhören.
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#16 TheDadProfil
  • 20.10.2019, 13:50hHannover
  • Antwort auf #15 von Ralph
  • ""Nein, nein. Es geht ja darum, dass solche Typen unsereinem die Fähigkeit absprechen, überhaupt zu lieben. Partnerschaft zwischen Heten liegt Liebe zu Grunde, Partnerschaft zwischen Schwulen die reine Sexgier.""..

    Das habe ich schon verstanden..
    Die Antwort auf einen solchen Angriff liegt aber nicht in der Erklärung das sowohl Heten als auch Schwule "lieben können", sondern in der Erklärung das ""Lüste und Vergnügungen"" unabdingbarer Bestandteil einer JEDEN Liebe sind, die ALLE miteinander teilen..

    Sich auf den Sprachgebrauch solcher Religioten einzulassen, und dann in deren Duktus bettelnd zu erklären
    "aber wir sind doch auch menschen"
    führt zu keiner Lösung, aus der heraus der Religiot dann erkennen kann, falsch zu liegen..

    Dieser "Bischof" erklärt über seine "Argumente" :
    ihr seid nichts wert..
    ihr seid keine menschen wie "gott" sie erschaffen hat..

    Und wir fallen darauf herein, und lassen uns in eine Diskussion darüber einwickeln, ob denn dieser "Gott" auch alle LGBTTIQ*-Menschen erschaffen hätte, anstatt einfach Infrage zu stellen, ob es einen solchen "Gott" gäbe, der das "Recht" hätte sich einen Staat zu basteln, wie er ihn sich als "Bischof" vorstellt"..

    Zusätzlich sucht dieser "Bischof" nach einer "einfachen Lösung"..
    Er fordert alle diejenigen, die bereits erkannt haben das es keine Unterschiede in dieser "Liebe" gibt, zu einem Austritt aus dieser "Kirche" auf..

    Einfacher wäre hier dann auch, er selbst tritt aus, denn er befindet sich ja auch seiner eigenen Aussage nach, inzwischen in einer "bedrohten Minderheit", deren Positionen unterzugehen drohen..

    Soll er doch mit Gleichgesinnten eine eigene "Kirche" gründen..
    Mal sehen ob er dann noch so vorzüglich leben können wird, mit einem akzeptablem Gehalt, eigenem Haus, Wagen und Chauffeur, und allem drum und dran..

    ""Es geht nicht darum, ob Liebe und Sex beide wertzuschätzen sind oder eines mehr als das andere, sondern dass unsereinem Liebe überhaupt als Empfindung, die sich letztlich auch im Zusammenleben und in der Verantwortungsgemeinschaft ausdrückt, abgesprochen wird.""..

    Und exakt damit fällt man dann auch auf die Argumentations-Strategie dieser Religioten schon so lange herein..
    Und kommt gar nicht zu dem Punkt, um den es sich dreht..

    Dieses
    "wir haben höchstens mal sex zur fortpflanzung"
    ist der Knackpunkt der Neidstrategie, die hier Zutage tritt..
    "Liebe" wird zu etwas Größerem erklärt, zu einem "hehrem Ziel" welches mittels Sex nur dazu dient Nachwuchs zu erzeugen, und die Maschine Mensch als Bevölkerung am Laufen zu halten..

    Und genau dazu erzeugen Heten seit Millionen Jahren schon LGBTTIQ*-Menschen UND Hetero-Nachwuchs..

    ""Diese Religioten halten dem entgegen, es gehe eben um ungleiche Sachverhalte""..

    Jepp..
    Aber eben NICHT weil es "Staat" wäre, sondern weil es um "Gott" geht..

    Lassen wir uns weiterhin darauf ein, ein "sub-diskussion" um die Gestaltung eines "Gottesstaates" führen zu sollen, und damit schon nach deren Strategie zu handeln, und damit auch seine Auffassungen durch Anerkenntnis als solche als richtig zu bestätigen, oder beenden wir diese "sub-diskussionen" endlich damit, denen zu erklären das Staat mit "Gott" nichts zu tun hat ?

    Und blöderweise lassen wir uns immer wieder auf diese Termini ein, die die vorbringen um "Unterschiede" zu erklären, um sie dann über diesen "Gott" zu rechtfertigen..

    Das ist eine "ungleiche" Diskussion, denn Staat hat dem Fakt "Bibel" immer noch nichts entgegenzusetzen, aus dem heraus er erklären könnte, wieso "Bibel" und "Gott" keine Rechtfertigungsgründe für die Ungleichbehandlung von Bürger*innen in einem Staat sein können..

    Religioten führen IMMER "Gott" und "Bibel" als solche Rechtfertigung an, und ignorieren ebenso IMMER die Tatsache das Staat mit Recht und Gesetz ÜBER diesen falschen Rechtfertigungsgründen stehen..
    Und nach wie vor versuchen Politiker*innen überall auf der Welt "das Eckige durch das Runde" zu bringen, und verkrümmen ihr Rückgrat in so dusseligen Formulierungen, wie sie schon unser Grundgesetz als Präambel aufbieten hat :

    ""Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen,
    von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.""..

    Solche Sätze müssen raus aus den Gesetzen, raus aus den Verfassungen..

    Denn das "deutsche Volk" welches eine Verantwortung hat, hat diese Verantwortung vor ALLEN seinen Mitgliedern dieser Bevölkerung, und vor keinem "Gott"..

    Und wenn wir schon dabei sind :

    Art 1
    (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar.
    Art 2
    (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit,
    Art 3
    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

    Zwischen diese Grundrechte geht NICHTS dazwischen..
    Kein Gesetz, keine "Religion" keine noch so blöde und umständlich formulierte Idee des
    "es gibt aber menschen die etwas gleicher sind"..

    Art 4
    (1) Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
    (2) Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

    Dieser Staat "schützt" zwar die "Religionsfreiheit" und mit ihr die "ungestörte Religionsausübung", aber schon nicht mehr die "ungestörte Gewissensfreiheit" und die des "weltanschaulichen Bekenntnisses", welches sich eben auch dadurch ausdrücken kann, an keinen der über 1564 "Götter" zu "glauben"..

    Mission wie sie diverse vor allem "Christliche Gemeinschaften" betreiben, verstößt gegen diesen Artikel des GG..

    Wann schreitet der Staat dort ein ?
    Wann nimmt er das Grundgesetz endlich mal ernst ?

    Das ist meines Erachtens die Argumentations-Strategie die wir einer solchen Forderung eines solchen "Bischofs" entgegensetzen müssen, und nicht die Idee sich darüber zu "streiten" ob denn auch Schwule "lieben" "können", auch dann, wenn sie damit keinen Nachwuchs schaffen..
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#17 Ralph
  • 20.10.2019, 17:25h
  • Antwort auf #16 von TheDad
  • Das Problem ist in der Tat die Privilegierung der Religionen und ihrer Protagonisten/Propagandisten. Wir erleben es in aller Krassheit bei unserer Bundeskanzlerin, für die Vielfalt sich allein auf eine solche von Religionen beschränkt. Das wird sich wohl auch nicht in absehbarer Zeit ändern. Man denke nur daran, dass das unselige Staatskirchenrecht nach der Vereinigung auch in den östlichen Ländern, wo Religion in absoluter Minderheitenposition besteht, eingeführt wurde, und bundesweit Anstrengungen unternommen werden, auch den Islam in dieses System einzubeziehen. Sogar die ewigen Geldzahlungen an die Kirchen, die noch heute mit der Säkularistaion von vor über 200 Jahren begründet werden, stehen nicht einmal ansatzweise zur Disposition.
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#18 TheDadProfil
  • 21.10.2019, 10:10hHannover
  • Antwort auf #17 von Ralph
  • ""Sogar die ewigen Geldzahlungen an die Kirchen, die noch heute mit der Säkularistaion von vor über 200 Jahren begründet werden, stehen nicht einmal ansatzweise zur Disposition.""..

    Doch, sie stehen..
    Es gibt tatsächlich in einzelnen Bundesländern entsprechende Anträge dazu, die man natürlich zur Beratung in die entsprechenden Ausschüsse verwiesen hat, und einen Antrag der Linken Bundestagsfraktion auf ausführliche Beratung im Plenum des Bundestages..

    Aber diese Anträge werden nicht viel bringen, denn es ist wie bei vielem Ländersache diese Zahlungen einzustellen..

    Allgemein kann man aber davon ausgehen, immer dann wenn die Frage danach laut wird diese Einflüße zurückzudrängen, und auch die Zahlungen einzustellen, kommen irgendwelche Leute auf die Idee der Ausweitung auf andere "Religionsgemeinschaften" um "ihren eigenen Anspruch" zu zementieren..

    Erst unlängst wurde den "Zeugen Jehova" rechtlich der Zustand einer solchen "Körperschaft" zugestanden, und damit sind diese quasi berechtigt ihre Einnahmen als "Kirchensteuer" einzutreiben..

    Was nicht das eigentliche Problem ist, denn die Mitglieder zahlen ihren Obolus ja schon seit langem..
    Aber mit dieser Rechts-Änderung verbunden kann nun Jedes dieser Mitglieder seine persönlich geleistete "Kirchensteuer" auch von der Lohnsteuer absetzen, und so die Zahlungen also auf die Allgemeinheit abwälzen..
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#19 Harmloser BoyAnonym
  • 22.10.2019, 00:38h
  • Ey, da wird sich der Herr Bischof über den World Pride 2023 in Sydney ja bestimmt sehr "freuen" ...!
    So hat der liebe Gott dem Sydneyer Bischof ja echt was beschert: erst die gleichgeschlechtliche Ehe, dann den World Pride dort!

    Vielleicht mag Gott ganz einfach manche strohdummen, dämlichen, rückständigen, boshaften Bischöfe nicht ...

    ... Und ich bin schwul, und ich bin sehr stolz auf meine schwule Identität!
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#20 Religioten-WatchAnonym

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