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Kommentare zu:
"Steh nicht auf Männer": Prügel-Attacke im Regenbogenkiez


#1 FinnAnonym
  • 21.10.2019, 13:18h
  • Die Politik redet bei solchen Taten immer gerne von "Alarmzeichen".

    Meine Frage dazu:
    Wieviele Alarmzeichen braucht es noch, bis die Politik endlich aus ihrem Dornröschenschlaf aufwacht und aktiv wird?
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#2 mactorProfil
  • 21.10.2019, 13:51hBerlin
  • Antwort auf #1 von Finn
  • Berlin wir rot/rot/grün regiert. Der Bezirk Schöneberg wo die Szene ist von rot/grün. Der Bezirk grenzt an Kreuzberg wo grün regiert.
    Das sind die Parteien die von der "Szene" dort und der "Community" Deutschlandweit auch unbedingt seit Jahren gewollt und gewählt werden.
    Solange das so ist wird es wohl auch nicht besser.
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#3 N8EngelProfil
#4 AmurPrideProfil
  • 21.10.2019, 15:28hKöln
  • Antwort auf #2 von mactor
  • Mein lieber mactor,

    ein homophobes Arschloch haut mitten in der Nacht, wohlgemerkt ohne angemacht, ja sogar auch nur angesprochen worden zu sein, urplötzlich einem Barbesucher voll in die Fresse, nur weil er diesen für sich explizit als schwul identifiziert hat, und Du machst als geistigen Urheber ""..rot/rot/grün.." dafür verantwortlich?

    Einfach unfassbar in was für Parallelwelten hier einige von uns zu leben scheinen!
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#5 ZenkimausAnonym
#6 IngoAnonym
  • 21.10.2019, 18:46h
  • Ohne Zweifel muss mehr für die Sicherheit, die Unversehrtheit, die Selbstbestimmung und die Freiheit queerer Menschen getan werden. In der Schule (Pädagog_innen), von der Polizei, ganz klar von der Politik und auch von allen Mitmenschen, die bei verbalen und körperlichen Übergriffen anwesend sind.
    Der beschriebene Vorfall hätte aber m. E. von gar niemandem der oben genannten verhindert werden können. Eine impulsive Tat eines Vollpfosten, der vermutlich betrunken war.
    Mich würde eher interessieren, wie schnell die Polizei gerufen wurde, wie schnell sie da war, was sie tat und warum andere Anwesende den Täter nicht festhielten.
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#7 FinnAnonym
  • 21.10.2019, 20:01h
  • Antwort auf #2 von mactor
  • Ist es eigentlich zu viel verlangt, auch mal den Artikel zu lesen, den man kommentieren möchte?

    Wie queer.de in jedem Artikel über LGBTI-feindliche Gewalt in Berlin schreibt, erfahren wir nur deshalb so viel darüber, weil die Berliner Polizei das dankenswerterweise separat auswertet.

    Das heißt nicht, dass das ein Berliner Problem ist und es anderswo besser sei. Von anderswo erfährt man es nur nicht.

    Übrigens haben Grüne (!) und Linkspartei (!) schon mehrfach Anträge in den Bundestag eingebracht, das deutschlandweit zu erfassen, damit man überhaupt weiß, wie groß das Problem überhaupt ist. Aber das wird regelmäßig von Union und SPD abgelehnt.
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#8 FinnAnonym
  • 21.10.2019, 20:07h
  • Antwort auf #4 von AmurPride
  • Auch wenn ich den Beitrag von mactor ebenfalls unsinnig fand, so würde ich dennoch nicht generell eine Mitschuld der Politik ablehnen.

    Natürlich ruft kein Politiker explizit zu Gewalt gegen LGBTI auf. (Zumindest nicht demokratische Parteien.) Aber wenn man z.B. volle rechtliche Gleichstellung ablehnt, dann hat das Auswirkungen auf das gesellschaftliche Klima - indirekt auch auf diejenigen, die gar nichts von Politik mitkriegen. Das ist alles in soziologischen Studien belegt.

    Und man könnte natürlich auch mit Bildungsplänen, Aktionsplänen, etc. gegensteuern. Wer das blockiert ist natürlich dennoch nicht direkt für Gewalt verantwortlich, trägt jedoch indirekt dazu bei.

    Deswegen haben blockierende Parteien und Politiker durchaus eine Mitschuld. Denn es gibt eben nicht nur direkte Beteiligung, sondern auch indirekte Verantwortung.
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#9 Carsten ACAnonym
  • 21.10.2019, 20:42h
  • Antwort auf #8 von Finn
  • Ja, andere Staaten zeigen vorbildhaft, wie man mit homo- und transphober Gewalt umgeht. Das kann nicht alles verhindern, aber einiges. Und steigert vor allem die Sensibilität der anderen Bürger und das Selbstbewusstsein der Betroffenen.

    Aber ausgrechnet das Land des rosa Winkels ist wieder mal Entwicklungsland, weil Union und SPD nicht mal beim Thema Gewalt aktiv werden.
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