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Runder Geburtstag

Georg Roth wird 70

Jahrzehntelang engagierte sich der Künstler aus Köln, den viele noch als Sister George kennen, für LGBTI-Rechte.


Georg Roth bei einer Rede vor dem Mahnmal für die schwulen und lesbischen Opfer des Nationalsozialismus in Köln (Bild: Norbert Blech)

Der Künstler und Aktivist Georg Roth, der praktisch aus der LGBTI-Szene im Rheinland nicht mehr wegzudenken ist, feiert am Mittwoch seinen 70. Geburtstag. Den größten Teil seines Lebens verbrachte der Kölner damit, sich für queere Rechte zu engagieren. Seit Ende der Siebzigerjahre ist er in der schwulen Emanzipationsbewegung aktiv – und Gründungsmitglied vieler Vereine wie Triviatas, dem ersten schwulen Männerchor der Domstadt, dem früheren Lesben- und Schwulenzentrum SchuLZ, der Aidshilfe Köln oder später der Arcus-Stiftung.

Seit 1986 ist er zudem bekannt als Sister George, der Bühnen- und HIV-Präventionsfigur, in deren Namen er auch eine Kolumne für ein Schwulenmagazin verfasste. Jahrelang moderierte Sister George viele Veranstaltungen der queeren Community, etwa den CSD-Empfang in Köln. Für sein Engagement wurde er 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet (queer.de berichtete).

Engagement für Seniorenarbeit

In den letzten Jahren engagierte sich Roth vor allem in der von ihm 2015 mitgegründeten Bundesinteressenvertretung schwuler Senioren e.V. (kurz BISS). Hier setzte er sich insbesondere für die Rehabilitation von schwulen Männern ein, die in der Bundesrepublik und der DDR wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt worden waren. Ein entsprechendes Gesetz trat schließlich 2017 in Kraft (queer.de berichtete). Erst im September wurde Roth für zwei weitere Jahre zum BISS-Vorstandsvorsitzenden wiedergewählt. (cw)