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Kommentare zu:
Uganda: Mob stürmt queere Notunterkunft, Polizei nimmt Bewohner fest


#1 GerritAnonym
  • 24.10.2019, 13:23h
  • Barbarenstaat.

    Wie lange will der Westen (inkl. der schwarz-roten deutschen Bundesregierung) dieses Regime noch stützen?
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#2 tychiProfil
  • 24.10.2019, 14:05hIrgendwo im Nirgendwo
  • Streicht denen endlich sämtliche Gelder!

    Die Entwicklungshilfe muss zwingend an Bedingungen (Menschenrechte) geknüpft werden, die in der Rechtssprechung des Landes auch Niederschlag finden müssen. Keine Erklärungen und Resolutionen mehr, sondern Taten statt Worte.

    Den LGBT-Leuten in Uganda kann es ja nicht mehr schlechter ergehen.

    Die christliche Elite Ugandas lacht sich ins Fäustchen: Homosexualität als westliche Verrohung bestrafen, westliches Geld aber freudig entgegennehmen (und in die eigene Taschen stecken). Verlogenes Pack.

    Lasst diese Elite bluten: Kein Geld mehr, keine Visa mehr, Geschäftskontakte erschweren.
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#3 SchockierendAnonym
  • 24.10.2019, 15:35h
  • >>>578 Millionen Euro EU-Entwicklungshilfe gehen nach Uganda.<<<

    Nicht zu fassen. Wirklich nicht. So ein Nazi-Regime auch noch bei seinen Verbrechen zu unterstützen.
    Wer sich nicht entwickeln will, braucht keine Entwicklungshilfe! Sie müsste an Bedingungen geknüpft werden, die Menschenrechte zu achten.
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#4 PetterAnonym
  • 24.10.2019, 16:45h
  • Antwort auf #2 von tychi
  • Ja, das Geld, das die zum Unterdrücken von LGBTI bekommen, stammt auch von deutschen LGBTI-Steuerzahlern.

    Wie immer:
    unser Geld nehmen die gerne. Darauf sind die nicht fies. Das ist dann auch nicht "unmoralisch", "dekadent" oder was auch immer "der ach so böse Westen" sonst angeblich noch sein soll...
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#5 Alexander_FAnonym
#6 HereWeGoAnonym
  • 25.10.2019, 06:31h
  • Das seltsame daran ist, daß all die extrem restriktiven Gesetze dieser Länder bezüglich Homosexualität aus der Kolonialzeit stammen - warum hält man besessen an was fest, was einem einst aufgezwungen wurde? Mir ein Rätsel - genauso ein Rätsel wie 'Analinspektionen': was glauben die 'da drin' zu finden? Regenbogenflaggen?
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#7 GerritAnonym
#8 YannickAnonym
  • 25.10.2019, 08:44h
  • Dass der Westen keine Sanktionen beschließt (die erwiesenermaßen sehr wirksam sind und schnell wirken) und auch sonst nichts unternimmt, ist schon schlimm genug.

    So ein Regime aber auch noch finanziell zu stützen, ist an Perversität nicht mehr zu überbieten.

    Aber auch von unserer schwarz-roten Bundesregierung erwarte ich mittlerweile gar nichts mehr...
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#9 Alexander_FAnonym
  • 27.10.2019, 09:10h
  • Antwort auf #6 von HereWeGo
  • "Das seltsame daran ist, daß all die extrem restriktiven Gesetze dieser Länder bezüglich Homosexualität aus der Kolonialzeit stammen - warum hält man besessen an was fest, was einem einst aufgezwungen wurde?"

    Psychoanalytisch gesehen handelt es sich um eine klassische Identifikation mit dem Aggressor, die unter dem Namen Stockholmsyndrom allgemein bekannt und eine Erklärung dafür ist, warum Unterdrückungssysteme sich so lange halten: einfach deshalb, weil die Unterdrückten sich mit ihrer Unterdrückung identifizieren und sie mit Händen und Füßen verteidigen.

    Perfide wird die Sache nur deshalb, weil diese sehr gut mit poststrukturalistischer Philosophie getarnt wird. Die amerikanischen Evangelikalen, die diesen Mist verzapft haben, haben den Ugandern nämlich gleichzeitig auch noch eingebläut, es handle sich bei LGBTI um eine Verschwörung des Westens, um die Afrikaner ihrer Identität zu berauben. Der Kampf gegen die "unafrikanische" Liebe, der durch eine eigentlich ursprünglich "unafrikanische" Religion gerechtfertigt wird, wird so zu einer Frage afrikanischer Identität.
    Postmodernde ahoi!
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#10 LotiAnonym
#11 LotiAnonym
#12 Alexander_FAnonym

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