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Familienplanung

Roland Emmerich: Hund statt Kind

Der schwäbische Hollywood-Regisseur kann sich mit dem Kinderwunsch seines Ehemanns Omar DeSoto nicht anfreunden. Als Kompromiss kaufte er nun einen zweiten Vierbeiner.


Roland Emmerich hatte Omar DeSoto 2009 in Los Angeles kennen und lieben gelernt, seit 2017 ist das Paar verheiratet (Bild: Warner Bros. Pictures)

Die Ehe von Hollywood-Regisseur Roland Emmerich wird durch den Kinderwunsch seines Ehemanns Omar De Soto belastet. Er tue sich mit dem Gedanken an Nachwuchs schwer, sagte der 63-Jährige der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch zum Anliegen seines 30 Jahre jüngeren Partners. "Mein Mann will Kinder haben, das muss ich respektieren – wir reden jetzt nicht jeden Tag über dieses Thema, alle halbe Jahre kommt es allerdings wieder auf."

Als Kompromiss kaufte der schwule Regisseur vor zwei Monaten einen zweiten Hund und taufte ihn Bandito. Gegenüber "Bunte" meinte er: "Ich habe gesagt: 'Omar, lass uns doch erst mal schauen, wie das mit den Hunden funktioniert für ein paar Jahre." Wie sein Mann darauf reagierte, verriet Emmerich nicht.

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Omar DeSoto als Alleinerbe eingesetzt

Roland Emmerich und Omar DeSoto sind seit 2017 verheiratet. Schon vor der Hochzeit habe er sein Testament zugunsten seines Partners geändert, erklärte der Filmemacher. "Das hat etwas damit zu tun, dass man Verantwortung für den anderen übernimmt. So bin ich erzogen worden, mein Vater hat dafür Sorge getragen, dass meine Mutter abgesichert ist und wir Kinder dann alles von ihr bekommen."

Der aus Sindelfingen bei Stuttgart stammende Emmerich gehört zu den erfolgreichsten Hollywood-Regisseuren der letzten Jahrzehnte. Mit Katastrophenfilmen wie "Independence Day", "Godzilla", "The Day After Tomorrow", "2012" oder Produktionen wie "Stargate" und "Der Patriot" hat er weltweit dreieinhalb Milliarden Dollar an den Kinokassen eingespielt.

Nicht so erfolgreich war sein Ausflug in den schwulen Film: 2015 floppte sein Herzensprojekt "Stonewall", das von den Ausschreitungen in der Christopher Street im New York des Jahres 1969 handelt, sowohl bei Kritikern als auch an der Kinokasse (queer.de berichtete). Emmerichs neuer Mega-Actionfilm "Midway" startet am 7. November im Kino. (cw/AFP)



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#1 RickyDeanAnonym
  • 25.10.2019, 08:13h
  • Das macht der schon mit Bedacht. Selbst wenn sie ein Kind adoptierten, wenn das volljährig wird, ist er in seinen Achtzigern. Was passiert, wenn er vorher einen Infarkt erleidet oder sonstwie krank wird?
    Sicher, die Möglichkeit gibt es in jedem Alter und bei jedem Paar. Solange man sich aber selbst nicht sicher ist, ob man mit Kindern umgehen möchte, sollte man es den Kindern zuliebe auch bleiben lassen. Zwischen Wunsch, Vorstellung, Planung und Wirklichkeit sind dann Welten. Das muss auch Omar erkennen.
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#2 felix-baerlinAnonym
  • 25.10.2019, 09:18h
  • Lass uns doch erst mal schauen, wie das mit den Hunden funktioniert, sagt er. Damit drückt er aus, was viele Lesben und Schwule tun. Sie schaffen sich den Kind-Ersatz an. Beides finde ich problematisch.

    Ist es Sinngebung, dass ein Wesen von einem abhängig ist? Oder es in seinem Geiste zu erziehen? Noch doller wird der Wahn, man denkt, sich reproduzieren zu müssen. Okay, ich frage meine Freundinnen und Freunde nicht, ob sie ihre Gene so toll und wichtig nehmen, dass sie sich reproduzieren müssen. Aber sie sollten sich es schon fragen.

    Immerhin gibt es Menschen genug auf dem Planeten. Und Hunde auch.
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#3 DramaQueen24Profil
  • 26.10.2019, 00:46hBerlin
  • Kinder bereichern das Leben ungemein. Nur diejenigen, die unfähig sind, Kinder zu erziehen, sollten keine Kinder haben. Omar scheint in sich viel Liebe zu haben und, wenn er tief in sich hineinhorchst, vielleicht auch Roland. Vielleicht sollten beide, zur Probe, ein Pflegekind bei sich aufnehmen?
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#4 stromboliProfil
  • 26.10.2019, 09:02hberlin
  • Antwort auf #3 von DramaQueen24
  • "zur Probe, ein Pflegekind .."
    Was ist denn das?
    Umtauschrecht noch hinzugefügt und zwecks kostengünstigem wegfall von lagerungskosten bei einen onelineanbieter oder amazon bestellt.. und schon ist das queere glück perfekt.

    Die kapitalistische warenmoral ist schon tief in uns eingesickert.
    Leihmütter, samenbanken, katalogbestellung inclusive...
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#5 TheDadProfil
  • 26.10.2019, 11:30hHannover
  • Antwort auf #3 von DramaQueen24
  • ""Vielleicht sollten beide, zur Probe, ein Pflegekind bei sich aufnehmen?""..

    "stromboli" hat dazu ja schon einiges angerissen, doch das geht mir nicht weit genug..

    Bevor man sich in die Nähe von Kindern begibt. sollte man sich zunächst erst einmal fragen, ob man das diesen Kindern zumuten kann ?

    Wer ein Pflegekind aufnimmt muß sich darüber im Klarem sein, das es sich damit GENAU SO verhält, wie mit einer Adoption, oder einem eigenem Kind..
    Man hat Verantwortung für dieses Kind, und das so lange, bis dieses Kind diese Verantwortung eines Tages selbst übernehmen kann..

    Diese Verantwortung dann auch weiter zu geben, und damit auch "loslassen" zu können, das bringen allerdings nicht viele Zustande..

    Wie heißt es hier Sinngemäß in einem anderem Artikel dazu ?

    "Wir leiden lebenslang unter unseren Müttern, und das nicht so lange sie leben, sondern so lange wir leben"..

    Das gilt analog selbstverständlich auch für Väter..
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#6 JohanAnonym
  • 26.10.2019, 16:43h
  • Antwort auf #5 von TheDad
  • The DAD: Dein Satz "vielleicht sollten beide zur Probe ein Pflegekind" aufnehmen ist wirklich sehr sehr ungeschickt. Und ich bin mir sicher Du hast es nicht so gemeint, wie es leider nach aussen ankommt.
    Auch Deine erklärenden Worte helfen nicht.
    Gerade bei der Aufnahme eines Pflegekindes sollte man sich VORHER schon im Klaren sein ob man die Verantwortung für ein Lebewesen tatsächlich übernehmen will und auch kann. Jedes Pflegekind hat eine (vielleicht problematische) Vorgeschichte, deswegen kommt es ja ein eine Pflegefamilie und ist nicht mehr in der leiblichen Familie.
    Auch die Aussage von Herrn Emmerich es erst Mal mit einem Hund zu versuchen ist respektlos. Selbstredend ist zwischen der Erziehung eines Hundes und der Erziehung eines Kindes ein Riesenunterschied.
    Die beiden sollten ihre (anscheinend) glückliche Ehe weiter geniessen und sich Filmprojekten widmen, wie sie es bei der Hochzeit angekündigt haben.
    Herr Emmerich zeugt von Verantwortungsgefühl wenn er sich unsicher über den Kinderwunsch von Omar ist, ob das wirklich eine gute Idee (auch für das Kind) ist.
    Er hat auch Verantwortung gezeigt, dass er Omar geheiratet hat und dieser abgesichert ist ( wobei ich gar nicht weiß, ob es vielleicht einen Ehevertrag gibt, wie das viele reiche Heteros machen).
    Ich bin zuversichtlich, dass die beiden die "richtige" Entscheidung treffen werden.
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#7 TheDadProfil
  • 26.10.2019, 23:09hHannover
  • Antwort auf #6 von Johan
  • ""The DAD: Dein Satz "vielleicht sollten beide zur Probe ein Pflegekind" aufnehmen ist wirklich sehr sehr ungeschickt.""..

    Hübsch gemacht..
    Doch richtet sich das gar nicht an mich, denn der Satz ist nicht von mir !

    Kuckst Du, liest Du, und dann wiederholst Du das noch mal bitte :

    www.queer.de/detail.php?article_id=34749&kommeinzel=5573
    99


    Steht übrigens auch so im Kommentar :

    ""Antwort auf #3 von DramaQueen24""..

    Macht sich also immer gut dann beides zu lesen..
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#8 JohanAnonym
  • 26.10.2019, 23:39h
  • Antwort auf #7 von TheDad
  • Bitte tausend Mal um Entschuldigung lieber DAD. Sollte eher die DramaQueen treffen, denn die hat das geschrieben und Du nur zitiert.

    Vielleicht verzeihst Du mir und stimmst mir vielleicht sogar inhaltlich zu.
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#9 TheDadProfil
#10 DramaQueen24Profil
  • 27.10.2019, 08:43hBerlin
  • Antwort auf #4 von stromboli
  • Warum so negativ? So könnten beide sehen, ob sie bereit für ein Kind sind. Denn ein Kind zu haben, heißt auch, viel Verantwortung zu tragen. Und das Kind lernt nebenbei ein schwules Paar kennen, und kann sehen, ob es damit umgehen kann? Eine Gewinn-Situation für alle Beteiligten.
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