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Familienplanung

Roland Emmerich: Hund statt Kind

Der schwäbische Hollywood-Regisseur kann sich mit dem Kinderwunsch seines Ehemanns Omar DeSoto nicht anfreunden. Als Kompromiss kaufte er nun einen zweiten Vierbeiner.


Roland Emmerich hatte Omar DeSoto 2009 in Los Angeles kennen und lieben gelernt, seit 2017 ist das Paar verheiratet (Bild: Warner Bros. Pictures)

  • 25. Oktober 2019, 04:31h 20 2 Min.

Die Ehe von Hollywood-Regisseur Roland Emmerich wird durch den Kinderwunsch seines Ehemanns Omar De Soto belastet. Er tue sich mit dem Gedanken an Nachwuchs schwer, sagte der 63-Jährige der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch zum Anliegen seines 30 Jahre jüngeren Partners. "Mein Mann will Kinder haben, das muss ich respektieren – wir reden jetzt nicht jeden Tag über dieses Thema, alle halbe Jahre kommt es allerdings wieder auf."

Als Kompromiss kaufte der schwule Regisseur vor zwei Monaten einen zweiten Hund und taufte ihn Bandito. Gegenüber "Bunte" meinte er: "Ich habe gesagt: 'Omar, lass uns doch erst mal schauen, wie das mit den Hunden funktioniert für ein paar Jahre." Wie sein Mann darauf reagierte, verriet Emmerich nicht.

Omar DeSoto als Alleinerbe eingesetzt

Roland Emmerich und Omar DeSoto sind seit 2017 verheiratet. Schon vor der Hochzeit habe er sein Testament zugunsten seines Partners geändert, erklärte der Filmemacher. "Das hat etwas damit zu tun, dass man Verantwortung für den anderen übernimmt. So bin ich erzogen worden, mein Vater hat dafür Sorge getragen, dass meine Mutter abgesichert ist und wir Kinder dann alles von ihr bekommen."

Der aus Sindelfingen bei Stuttgart stammende Emmerich gehört zu den erfolgreichsten Hollywood-Regisseuren der letzten Jahrzehnte. Mit Katastrophenfilmen wie "Independence Day", "Godzilla", "The Day After Tomorrow", "2012" oder Produktionen wie "Stargate" und "Der Patriot" hat er weltweit dreieinhalb Milliarden Dollar an den Kinokassen eingespielt.

Nicht so erfolgreich war sein Ausflug in den schwulen Film: 2015 floppte sein Herzensprojekt "Stonewall", das von den Ausschreitungen in der Christopher Street im New York des Jahres 1969 handelt, sowohl bei Kritikern als auch an der Kinokasse (queer.de berichtete). Emmerichs neuer Mega-Actionfilm "Midway" startet am 7. November im Kino. (cw/AFP)

#1 RickyDeanAnonym
  • 25.10.2019, 08:13h
  • Das macht der schon mit Bedacht. Selbst wenn sie ein Kind adoptierten, wenn das volljährig wird, ist er in seinen Achtzigern. Was passiert, wenn er vorher einen Infarkt erleidet oder sonstwie krank wird?
    Sicher, die Möglichkeit gibt es in jedem Alter und bei jedem Paar. Solange man sich aber selbst nicht sicher ist, ob man mit Kindern umgehen möchte, sollte man es den Kindern zuliebe auch bleiben lassen. Zwischen Wunsch, Vorstellung, Planung und Wirklichkeit sind dann Welten. Das muss auch Omar erkennen.
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#2 felix-baerlinAnonym
  • 25.10.2019, 09:18h
  • Lass uns doch erst mal schauen, wie das mit den Hunden funktioniert, sagt er. Damit drückt er aus, was viele Lesben und Schwule tun. Sie schaffen sich den Kind-Ersatz an. Beides finde ich problematisch.

    Ist es Sinngebung, dass ein Wesen von einem abhängig ist? Oder es in seinem Geiste zu erziehen? Noch doller wird der Wahn, man denkt, sich reproduzieren zu müssen. Okay, ich frage meine Freundinnen und Freunde nicht, ob sie ihre Gene so toll und wichtig nehmen, dass sie sich reproduzieren müssen. Aber sie sollten sich es schon fragen.

    Immerhin gibt es Menschen genug auf dem Planeten. Und Hunde auch.
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#3 DramaQueen24Ehemaliges Profil
  • 26.10.2019, 00:46h
  • Kinder bereichern das Leben ungemein. Nur diejenigen, die unfähig sind, Kinder zu erziehen, sollten keine Kinder haben. Omar scheint in sich viel Liebe zu haben und, wenn er tief in sich hineinhorchst, vielleicht auch Roland. Vielleicht sollten beide, zur Probe, ein Pflegekind bei sich aufnehmen?
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