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Euro-Musikfestival

"Open Up" ist das ESC-Motto 2020

Im Frühjahr nächsten Jahres werden Dutzende europäische Songs wieder darum kämpfen, douze points zu erhalten. Für das Großevent in Rotterdam steht nun das Motto fest.


Öffnet euch alle für die Musikleckerbissen, die uns im kommenden Jahr erwarten (Bild: EBU)

Der Eurovision Song Contest 2020 hat ein Motto: Wie die Europäische Rundfunkunion (EBU) am Freitag bekannt gab, soll der nächstes Jahr in Rotterdam ausgetragene Musikwettbewerb unter dem Slogan "Open Up" (Öffne dich) stehen. Das endgültige Logo und das Bühnenkonzept für den ESC werden zurzeit noch erarbeitet. In diesem Jahr hatte das Motto des in Israel ausgetragenen Festivals "Dare to Dream!" (Trau dich zu träumen!) gelautet.

EBU-Supervisor Jon Ola Sand bezeichnete "Open Up" als "perfekten Slogan". Die traditionellen Werte des ESC seien schon immer Integration und Vielfalt durch Musik gewesen: "Jetzt können wir eine neue hinzufügen – die der Offenheit", sagte er. "Open Up" passe deshalb gut zum ESC, weil die Show elf Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg startete, um Europa durch Musik enger zusammenzubringen und sich in den vergangenen Jahren für immer mehr Länder und Technologien geöffnet habe.

"Open Up" soll "Geist unserer Zeit" reflektieren

Das Motto sei vom niederländischen Produktionsteam erarbeitet und von der EBU abgesegnet worden, erklärte Sietse Bakker, der ausführende Produzent des ESC 2020. Man habe einen Slogan gesucht, der widerspiegelt, wofür die Niederlande stehen würden. Dazu habe man im Vorfeld 100 Personen gezielt befragt, wie der ESC besser werden könne. "Wir fanden es wichtig, ein Thema zu wählen, das den Geist unserer Zeit reflektiert. Die Menschen sind besorgt über zunehmende Polarisierung und Freiheit ist nicht für jeden so selbstverständlich, wie es sein sollte", so Bakker. "Open Up" lade die Menschen ein, sich für andere und ihre Meinungen, Geschichten und natürlich Musik zu öffnen. Außerdem könne jeder den Slogan für sich selbst vervollständigen und entscheiden, wofür er oder sie sich öffnen möchte.

Der ESC wird nach dem diesjährigen Sieg von Duncan Laurence in Tel Aviv in den Niederlanden erstmals seit 1980 wieder in den Niederlanden stattfinden. Als Austragungsort wurde im August die Hafenstadt Rotterdam ausgewählt, die sich in einem innerniederländischen Wettbewerb gegen das limburgische Maastricht durchsetzte (queer.de berichtete). Die beiden Halbfinals sind für den 12. und 14. Mai vorgesehen, das Finale am 16. Mai. Bislang haben 39 Länder ihre Teilnahme zugesagt. (pm/cw)

Direktlink | Verkündung des Slogans



#1 GerritAnonym
  • 25.10.2019, 16:22h
  • "Open Up" klingt schön. Aber letztlich ist das Motto immer ziemlich unbedeutend. Soll halt nur ein netter Slogan sein.

    Dennoch freue ich mich, dass der ESC als LGBTI-Großereignis endlich noch mal in den Niederlanden ist. Dem Land, das als erstes die Ehe geöffnet hat und damit eine weltweite Bewegung losgetreten hat.

    Ich hätte mir nur gewünscht, dass man eine touristisch attraktivere Stadt als Rotterdam gewählt hätte. Z.B. Amsterdam, Utrecht, Eindhoven, Maastricht, Den Haag, o.ä. Für die Fernsehzuschauer macht das nicht viel Unterschied, aber wenn man da hin fährt, hätte man noch ein paar Tage mehr dort verbringen können.

    Dennoch bin ich mir sicher, dass die Niederlande eine tolle Show machen und dass das ein phantastischer ESC werden wird.
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#2 holgerjAnonym
  • 07.11.2019, 18:26h
  • Antwort auf #1 von Gerrit
  • Rotterdam ist touristisch durchaus ein attraktives Ziel, wird jedoch meistens unterschätzt.

    Es ist in weiten Teilen eine Art Gegenentwurf zu Amsterdam, aber dennoch schön und interessant.
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