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Polizeibericht

Berlin: Mann homofeindlich und rassistisch beleidigt und geschlagen

Die Polizei nahm den mutmaßlichen Angreifer auf einen 42-Jährigen noch vor Ort fest.


Wie die Berliner Polizei am Sonntag meldet, wurde am Samstagabend in Niederschönhausen ein Mann homophob sowie rassistisch beleidigt und geschlagen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand passierte die Tat um kurz vor 21 Uhr in der Dietzgenstraße.

Ein tatverdächtiger 42-Jähriger wurde noch vor Ort durch die alarmierte Polizei festgenommen. Er kam in ein Gewahrsam, in dem er erkennungsdienstlich behandelt wurde und eine richterlich angeordnete Blutentnahme erfolgte. Anschließend kam er wieder auf freien Fuß.

Der gleichaltrige Geschlagene erlitt leichte Verletzungen im Gesicht und wollte sich zu einer Behandlung selbst zu einem Arzt begeben. Wie bei mutmaßlichen Hassvergehen üblich hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die weiteren Ermittlungen übernommen. Ebenfalls wie üblich machte die Erstmeldung keine weiteren Angaben zu den Beteiligten.

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Fahndung nach Schlägern erfolgreich

Erst am letzten Wochenende hatte die Berliner Polizei berichtet, wie ein Fahrgast in einer U-Bahn schwulenfeindlich beleidigt und zum Ausstieg gedrängt wurde (queer.de berichtete). In dieser Woche hatte die Polizei zudem mit Bildern nach zwei Männern gefahndet, die im März eine Gruppe in einer U-Bahn homo- und transfeindlich beschimpft und geschlagen haben sollen (queer.de berichtete). Nach Hinweisen aus der Bevölkerung wurde inzwischen ihre Identität ermittelt.

Die Berliner Polizei macht mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt in Polizeimeldungen publik und meldet diese daher regelmäßig und vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner für LGBTI. (cw/pm)