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ProSieben-Show

Das sind die zehn "Queen of Drags"-Kandidatinnen

Mitte November geht die Show mit Heidi Klum, Conchita Wurst und Bill Kaulitz los. Bereits jetzt gibt Pro Sieben erste Eindrücke der Show – und stellt hochrangige Gaststars vor.


Die Siegerin der Realityshow erhält unter anderem 100.000 Euro und mehrere Sachpreise (Bild: ProSieben)
  • 30. Oktober 2019, 14:57h, noch kein Kommentar

Der Unterföhriger Privatsender ProSieben hat diese Woche den ersten Trailer für die Reality-Show "Queen of Drags" veröffentlicht, in der zehn Dragqueens gegeneinander antreten. Die erste Folge soll am 14. November zur Hauptsendezeit um 20.15 Uhr gezeigt werden.

ProSieben setzt offenbar große Hoffnungen in die neue Show: "Queen of Drags" hat den quotenstarken Donnerstagabend als Sendeplatz erhalten, an dem jetzt der Casting-Dauerbrenner "The Voice of Germany" zu sehen ist. Die Dreharbeiten zu "Queen of Drags" hatten bereits im letzten Monat in Heidi Klums Wahlheimat Los Angeles begonnen (queer.de berichtete).

Auch die zehn Kandidatinnen sind jetzt bekannt: Bei ihnen handelt es sich um Katy Bähm, Bambi Mercury, Candy Crash, Hyden Kryze, Catherrine Leclery, Vava Vilde, Yonce Banks, Samantha Gold, Aria Adams und Janisha Jones.

Der Siegerin von "Queen of Drags" winkt eine Prämie in Höhe von 100.000 Euro, ein Titelseitenfoto auf der deutschen Ausgabe der "Cosmopolitan", eine Reise nach New York sowie eine große Kosmetikkampagne. Juroren sind Heidi Klum, Conchita Wurst und Bill Kaulitz.

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Hollywood-Glamour mit La Toya Jackson und Co.

Auch mehrere englischsprachige Stars sollen der Show Hollywood-Glamour verleihen, darunter die Sängerinnen Leona Lewis und La Toya Jackson. ProSieben hat auch bekannt gegeben, dass in der erste Folge Deutschlands bekannteste Dragqueen Olivia Jones auftreten wird.


(Bild: ProSieben)

Die Sendung hatte bereits bei der ersten Ankündigung von ProSieben im Sommer für Irritationen in der LGBTI-Community geführt. Insbesondere die Wahl von Heidi Klum als Jurorin wurde kritisiert, da sie bislang nicht mit Drag in Verbindung gebracht wurde und ihre Methoden mit Kandidatinnen in ihrer Show "Germany's Next Topmodel" wiederholt kritisiert wurden. Mehrere Dragqueens befürchteten einen "Ausverkauf der Drag-Community an ein heteronormatives Publikum" und sammelten sogar Unterschriften gegen die Produktion (queer.de berichtete). Bislang haben mehr als 27.000 Menschen die Petition mit dem Titel "Kein Foto für Heidi" unterzeichnet.

Die Show ist eine Eigenproduktion von ProSieben, erinnert aber in Konzept, Aufmachung und Stil an die 2009 gestartete amerikanische Kultshow "RuPaul's Drag Race", die in den letzten Jahren zum US-Kritikerliebling geworden und mit Fernsehpreisen überschüttet wurde (queer.de berichtete). Wie beim "Drag Race" müssen die Kandidatinnen in der ProSieben-Show in jeder Folge Aufgaben erfüllen, etwa einen Comedysketch einstudieren, um am Ende nicht rauszufliegen. Auch über persönliche Erfahrungen etwa mit Homophobie dürfen sie berichten. Im Unterschied zu "Drag Race" entscheidet bei "Queen of Drags" aber nicht eine Person (RuPaul), wer weiter kommt. Diese Aufgabe fällt der Jury zu, in der auch Gastjuroren auftreten. (dk)