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Einzelkommentar zu:
Homophobes Bushido-Album bleibt auf dem Index


#7 Leon 4Anonym
  • 31.10.2019, 14:20h
  • Antwort auf #6 von Gerrit
  • Wenn du dich schreiend auf den Marktplatz stellst macht dich das auch noch nicht zu einem Kunstwerk!

    Der "promi" hat keinen sonderstatus, sein Schaffen - hier ein Album - ist jedoch wie jede Kunst immer erstmal sowohl unter dem Aspekt der künstlerichen Freiheit als auch im Kontext des Gesamtwerkes zu betrachten. Wenn man anfängt Kunst per se den der zum Entstehungszeitpunkt gängigen Sittsamkeit zu unterwerfen hat Kunst schon verloren, dann gibt's nur noch auf maximale Gefälligkeit runtergebrochenen Plastikmüll (wovon es ja schon erstmal genügend gibt, was wir unter Garantie nicht brauchen sind noch mehr Fischers, Connors oder Bendzkos!)

    Also ja, Kunst darf und sollte mehr dürfen als du oder ich, die grenzen wie weit Kunst gehen darf sind gesetzlich geregelt... Das diese Regelungen im Bezug auf Kunst weiter und weicher gefasst sind als im Bezug auf den einzelnen ist daher nur richtig!
    Hier wurde die Grenze überschritten, also weg damit und gut ist!

    Das man mit so einer Aktion einem Herren Bushido allerdings wieder einen Teil seiner jüngst völlig verspielten "Street Credibility" zurück gibt und das Album jetzt unter Garantie wieder mehr Aufmerksamkeit generiert ist eben der negative Beigeschmack den so ein Verfahren nach sich zieht!

    Die Frage in wie weit ein bushido album als Kunst anzusehen ist steht auf nem anderen Blatt! . Mal abgesehen von ein paar bombastischen beat-gerüsten fällt es mir persönlich auch sehr schwer hier eine "künstlerische Relevanz" festzustellen, jedoch bin ich mir auch bewusst das mein persönliches Missfallen kein allgemeingültiges Kriterium ist!
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