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Kakerlakenjagd

Caitlyn Jenner geht in den Dschungel

Die Transaktivistin konnte sich offenbar die bislang höchste Gage für die Teilnahme an der britischen Version der Dschungelshow sichern.


Caitlyn Jenner in ihrer kurzlebigen Realityserie "I Am Cait", von der 2015 und 2016 nur 16 Folgen produziert worden sind (Bild: E! Entertainment)

Caitlyn Jenner wird am 17. November an der 19. Staffel der Realityshow "I'm a Celebrity … Get Me Out of Here!" – der britischen Originalversion von "Ich bin ein Star – holt mich hier raus!" – teilnehmen. Das berichten mehrere britischen Boulevardmedien. Die 70-Jährige soll demnach mit einer Rekordgage von den Produzenten gelockt worden sein: Allein für ihre Teilnahme soll sie 500.000 Pfund (580.000 Euro) erhalten.

"Sie ist ein großer Name und großartig für die Produzenten", so zitiert etwa "The Sun" einen Insider. Der Privatsender ITV habe Jenner bereits seit Jahren angefragt, nun aber zum ersten Mal eine Zusage erhalten. Offenbar erhoffen sich die Macher der Show, dass Jenner über ihre langjährige Ehe mit Kris Jenner ebenso berichtet wie über ihre Beziehung mit anderen Mitgliedern ihrer Promi-Familie, insbesondere Kim Kardashian.

Jenner feierte erst vor wenigen Tagen ihren 70. Geburtstag (queer.de berichtete). Sie war bereits in den Siebzigerjahren ein großer Star in den USA, als sie bei den Olympischen Sommerspielen in Montreal die Goldmedaille im Zehnkampf der Männer holte. Nach ihrer sportlichen Karriere heiratete Jenner in den Kardashian-Clan ein und wurde ein beliebter Realitystar in der Reihe "Keeping Up With The Kardashians", von der erst am Sonntag die 250. Folge ausgestrahlt wurde.

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Umstrittene Unterstützung für Donald Trump

2015 outete sie sich als trans und änderte ihren Vornamen in Caitlyn. Seither engagierte sie sich für Transgender-Rechte in den USA, sorgte aber mit ihrer Unterstützung von transphoben Republikanern wie Senator Ted Cruz und dem späteren Präsidenten Donald Trump immer wieder für Kopfschütteln unter LGBTI-Aktivisten. Vergangenes Jahr erklärte sie allerdings, dass sie wegen der transphoben Politik der Trump-Regierung ihre Unterstützung für den Republikaner inzwischen bedaure (queer.de berichtete).

In Deutschland wird die Dschungelshow wieder im Januar 2020 bei RTL zu sehen sein. In der 14. Staffel soll mit Hubert Fella erneut ein offen schwuler Kandidat teilnehmen (queer.de berichtete). Mit Lorielle London und Giuliana Farfalla haben bereits zwei trans "Stars" am deutschen Dschungelcamp teilgenommen. (dk)



#1 Klaus LeberhartingerAnonym
  • 05.11.2019, 04:41h
  • Sie ist keine "Transaktivistin", sondern einfach nur ein (peinlicher) Promi. Genau richtig also für das Camp.

    Bitte streicht das Wort "Transaktivistin" aus dem Artikel. Es gehört da wirklich nicht hin.
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#2 KeinDschungeldaAnonym
  • 05.11.2019, 06:41h
  • Ist zwar eine schöne Ecke, das alte Farmgelände an der Dungay Creek Road, aber mit Dschungel hat das nix zu tun.

    Wieder Arbeit für halb Murwillumbah.
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#3 DominikAnonym
  • 05.11.2019, 08:47h
  • Viel Geld für nichts. Dafür muss eine Krankenschwester, beispielsweise, glatt 20 Jahre lang hart und ohne Unterbrechung arbeiten. Eine absurde Welt.
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#4 TheDadProfil
  • 05.11.2019, 10:49hHannover
  • Antwort auf #1 von Klaus Leberhartinger
  • ""Sie ist keine "Transaktivistin", sondern einfach nur ein (peinlicher) Promi.""..

    ""Seither engagierte sie sich für Transgender-Rechte in den USA, sorgte aber mit ihrer Unterstützung von transphoben Republikanern wie Senator Ted Cruz und dem späteren Präsidenten Donald Trump immer wieder für Kopfschütteln unter LGBTI-Aktivisten. Vergangenes Jahr erklärte sie allerdings, dass sie wegen der transphoben Politik der Trump-Regierung ihre Unterstützung für den Republikaner inzwischen bedaure ""..

    Wie geht man hier in den Communitys eigentlich mit solchen "Aktivist*innen" um, die seit 16 Jahren oder gar mehr die Politik der Merkel, respektive der UNION, oder der CDU und der CSU in den Bundesländern unterstützen/unterstützt haben ?

    Oder aktiven "Kirchen-Mitgliedern" ?

    Gesteht man denen den eigenen Aktivismus dann auch nicht zu ?
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#5 Leon 4Anonym
  • 05.11.2019, 11:07h
  • Antwort auf #3 von Dominik
  • Dennoch war dein Interesse groß genug um nen Artikel zu kommentieren dessen Inhalt schon in der Überschrift zusammengefasst war.... Und genau deswegen hat die Frau n höheren Marktwert als Krankenschwester X!
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#6 DominikAnonym
  • 05.11.2019, 21:23h
  • Antwort auf #5 von Leon 4
  • Ja, aber ich habe ihn ja kritisch kommentiert.

    Ich konsumiere sonst wirklich nichts, was solche Promis (und den Werbe-Absatzmarkt dahinter) am leben hält: Ich kaufe keine Klatsch-Magazine, ich ignoriere konsequent Clickbaits, ich schaue praktisch nie Reality-TV-Formate, ich erwerbe von solchen Sternchen auch keine Mode- oder Parfumartikel oder sonst was in der Art, usw.

    Ich erlaube mir lediglich eine kritische Beobachterrolle von derartigen Medienphänomenen einzunehmen.
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#7 Leon 4Anonym
  • 06.11.2019, 15:11h
  • Antwort auf #6 von Dominik
  • Medienphänonen? Sowohl DschungelCamp als auch die Kardashian Show gibt's doch jetzt auch schon seit 15+ Jahren... Des sind beides doch inzwischen mehr Institution als Phänomen!

    Und die Frau hat immerhin ne verdammte, olympische Goldmedaille... Würde ich jetzt schon als außergewöhnliche Leistung nennen, aber ok...
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#8 DominikAnonym
  • 06.11.2019, 15:47h
  • Antwort auf #7 von Leon 4
  • Ja, das stimmt. Aber die Spitzensportler-Karriere ist auch schon Ewigkeiten her. Ihre gegenwärtige Medienpräsenz hat nichts mehr mit den alten Leistungen zu tun. Das ist ähnlich wie bei Boris Becker. Der hat vor Urzeiten auch mal Wimbledon gewonnen, hat sich aber längst auch zur Witzfigur gemausert. Jemand, der sich einst beachtliche Meriten erworben hat, im fortgeschrittenen Alter aber im Reality-TV landet, gehört für mich auch in diese Kategorie, wo man eher nur noch mitleidig denn bewundernd drauf schaut, was der oder die so treibt.
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#9 Leon 4Anonym
  • 06.11.2019, 17:04h
  • Antwort auf #8 von Dominik
  • Hmm... Siehste mal, ich zb hab keinerlei Mitleid mit leuten die ins Camp gehen (würde sofort mitmachen ey) , ich sehe die auch nicht als "gescheiterte Existenzen"... Is ne gameshow in der - wenn richtig gecastet - verschiedene, oft polarisierende Charaktere aufeinandertreffen und.... Eselpisse trinken!

    Das Konzept ist zwischenzeitlich natürlich absolut durchgenudelt, vom Prinzip her aber immer noch klasse!
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#10 DominikAnonym
  • 06.11.2019, 17:39h
  • Antwort auf #9 von Leon 4
  • Mit persönlicher Würde und sinnhaftem Tun hat das alles aber nichts mehr zu tun. Mir tun diese Gestalten schon ein wenig leid. Der Preis dafür, nämlich für ein bisschen Medialität, Geld und Narzissmus-Befriedigung seine Seele zu verkaufen, ist am Ende des Tages immer ein hoher. Aber ok, es sind erwachsene Menschen; die sollen tun, was sie nicht lassen können.
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