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Kommentare zu:
19 Personen wegen CSD-Teilnahme angeklagt


#1 TomDarkProfil
  • 05.11.2019, 19:19hHamburg
  • Für den Sultan und seine Paladine ist ja auch alles rechtswidrig und terroristisch, was nicht auf deren Linie ist.

    Hinzukommt die hohe Inflation, die Sanktionen und der Streit mit den USA und der Nato. Da müssen natürlich noch ein paar Schuldige mehr gefunden werden, die daran glauben müssen.

    Altbekannte faschistische Strategie.

    "Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich." (Mark Twain)
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#2 DramaQueen24Profil
  • 06.11.2019, 02:46hBerlin
  • Der Dekan hat nun mal das Hausrecht, kann bestimmen, was er auf dem Gelände des Campus erlaubt, und was nicht. So ist nun mal die Gesetzeslage (auch in der BRD wäre das so).
    Ich halte es mit Abraham Lincoln, der sinngemäß sagte, dass man unrechtmäßige Gesetze ändern müsse, man sich aber daran halten soll, so lange sie bestehen.
    Mir ist bewusst, dass es in diesem Thema viele geben wird, die anderer Meinung als ich sind. Und das ist auch gut so!!!
    Denn nur in einer Gesellschaft, wo man sich austauschen kann, kann man unterschiedliche Meinungen haben.
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#3 TyrianAnonym
#4 Rechtssediment-WatchAnonym
#5 Leon 4Anonym
#6 vulkansturmAnonym
  • 06.11.2019, 09:52h
  • Antwort auf #2 von DramaQueen24
  • Ihr Vergleich hinkt. Der Dekan wird in Deutschland von den zuständigen Gremien der Hochschulselbstverwaltung demokratisch gewählt. In der Türkei werden die Dekane von dem von Erdogan kontrollierten zentralen Hochschulkontrollrat YÖK ernannt.
    Insgesamt ist der demokratische Rechtsstaat in der Türkei weitgehend abgebaut worden. Das Land ist mittlerweile eher eine Diktatur als eine Demokratie. Die Möglichkeiten auf demokratischen und rechtsstaaatlichen Weg Regeln zu ändern sind stark eingeschränkt.
    Da bleibt aus Notwehr nur die Regelüberschreitung als Ausweg, wenn Grundrechte verwehrt werden.
    Sind Sie tatsächlich der Auffassung, dass man sich in jeder Form von Gesellschaft immer an die Regeln halten muss? Auch in einer Diktatur? Etwa auch im Driiten Reich?
    Hätten die Widerstandskämpfer im Dritten Reich auf eine Änderung der Gesetze und Vorschriften warten müssen?
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#7 Leon 4Anonym
#8 Rechtssediment-WatchAnonym
#9 Ralph
  • 06.11.2019, 11:02h
  • Ich erinnere mich an eine Aktion an meiner eigenen Hochschule damals in den frühen 80ern. Die fand auf der vor dem Gebäudekomplex der Hochschule gelegenen Freifläche statt, die zum Grundstück gehörte, d.h. die Hochschulleitung hatte das Recht, dortige Veranstaltungen zu verbieten. Tat sie aber nicht. Sie beließ es bei einer Distanzierung von der Aktion und tat so, als wüsste sie nicht, dass auch die Freifläche zu ihrem Grundbesitz gehörte. Das ging natürlich bei lauter linksliberalen Professoren und einem Rektor, der an dem Tag "zufällig" nicht im Hause war. Diese Neigung zum Laisser-faire ist in der Türkei natürlich nicht da, aber wohl auch nicht an manchen deutschen Unis.
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#10 TheDadProfil
  • 06.11.2019, 11:05hHannover
  • Antwort auf #6 von vulkansturm
  • ""Ihr Vergleich hinkt. Der Dekan wird in Deutschland von den zuständigen Gremien der Hochschulselbstverwaltung demokratisch gewählt. In der Türkei werden die Dekane von dem von Erdogan kontrollierten zentralen Hochschulkontrollrat YÖK ernannt.""..

    Ob dieser Kontrollrat dann von Erdogan dominiert, zusammengesetzt, und auch kontrolliert wird, oder wie hier von den
    "zuständigen Gremien der Hochschulselbstverwaltung", macht im Zweifel keinen Unterschied, wenn diese Gremien den "Richtlinien" der jeweiligen Landeregierungen gehorchen, und sogar mit "politischen Beamten" aus diesen Reihen besetzt sind..

    Regierung hat Einfluß..
    Immer..
    Überall..
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#11 TheDadProfil
  • 07.11.2019, 09:55hHannover
  • Antwort auf #2 von DramaQueen24
  • ""Der Dekan hat nun mal das Hausrecht, kann bestimmen, was er auf dem Gelände des Campus erlaubt, und was nicht.""..

    Aha..
    Demonstrationen Pro Erdogan sind also erlaubt..

    Demonstrationen Pro Freiheit für alle Bürger*innen nicht..

    Dein "moralischer Kompass" hinkt immer noch massiv, wenn er Sätze wie
    "das ist halt verboten"
    enthält !

    Dieser Dekan leitet eine Universität..

    Er könnte auch ein KZ leiten..
    Der Unterschied fiele gar nicht auf..
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#12 TheDadProfil
  • 07.11.2019, 10:00hHannover
  • Antwort auf #5 von Leon 4
  • ""Das lässt sich aus dem sicheren Deutschland halt auch echt einfach sagen @ 'wehren"...""..

    Es sind auch hier genügende Menschen versammelt die ihre Erfahrungen mit einem Deutschland gemacht haben, welches lange Zeit nicht so "sicher" für die LGBTTIQ*-Menschen war, und wenn man sich z.B. auf Intergeschlechtliche- und Trans*-Menschen bezieht, auch immer noch nicht wirklich sicher ist..

    Ein
    "das läßt sich aus der sicheren entfernung einfach sagen"
    ist daher auch kein wirkliches Argument gegen die Kritik an den Gesellschaftlichen Verhältnissen in anderen Ländern, egal ob nun Türkei oder USA..
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#13 Leon 4Anonym
  • 07.11.2019, 19:37h
  • Antwort auf #12 von TheDad
  • Die Aussage war auch kein "Argument", sondern eine Tatsache, einfach beruhend auf die jetzige Situation! Hier, von Deutschland aus, zu sagen das Menschen sich wehren sollen ist eben einfacher als der Mensch zu sein der sich dann wehrt und die Konsequenzen trägt!

    Wann gab es so eine Situation wie im Artikel beschrieben das letzte Mal in Deutschland? Staatliche Verfolgung.... dürfte hier doch schon ein wenig her sein!

    Und ich möchte klar stellen das ich selbstredend das "sich wehren" vollends unterstütze, aber ich vollkommen verstehe wenn Betroffene sich anderweitig entscheidet!
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#14 TheDadProfil
  • 07.11.2019, 21:34hHannover
  • Antwort auf #13 von Leon 4
  • ""Die Aussage war auch kein "Argument", sondern eine Tatsache, einfach beruhend auf die jetzige Situation! Hier, von Deutschland aus, zu sagen das Menschen sich wehren sollen ist eben einfacher als der Mensch zu sein der sich dann wehrt und die Konsequenzen trägt!""..

    Das stimmt sicher..
    Doch ich wüßte nicht, wo das jetzt irgendwie Infrage gestellt wäre ?

    Vor allem wenn man bedenkt das die Türkische Community seit Jahren gegen alle Verbote trotzdem immer wieder CSD's und andere Demos organisiert, sich dann verprügeln und verhaften läßt, und sich jetzt noch vor Gericht rechtfertigen soll, dann sind deren Aktionen deutlich mutiger, als alles was derzeit in der BRD passiert..

    Das war aber eben nicht immer so..

    ""Wann gab es so eine Situation wie im Artikel beschrieben das letzte Mal in Deutschland?""..

    Äh ?
    Neulich erst bei dem CSD, bei dem das Tragen von Fetisch-Masken mit absurden Begründungen untersagt worden ist, und dann noch als "Wiederholungs-Tat" der Polizei, denn schon ein Jahr zuvor gab es eine ähnlich illegale Aktion (gerichtlich festgestellt) in einer anderen Stadt..

    Oder vor 3 Jahren in Köln, als ein CSD-Teilnehmender in einem Fast-Food-Restaurant mit rigiden Mitteln durch die Polizei "behandelt" wurde..

    Weder dort noch im Fall der Türkei ist dann die Idee der "sicheren Entfernung" wirklich nützlich..
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