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Kommentare zu:
Proteste gegen Kollegah-Konzert in Köln


#1 WahrheitIstRelativAnonym
  • 12.11.2019, 12:18h
  • Na wenigstens halten dann mal alle zusammen...

    Wieso ist ein Gay eigentlich ein Mo' fucker? Ne Mother ist doch weiblich... (Stirnrunzelnd) Nicht logisch !
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#2 SemiKaledonierAnonym
  • 12.11.2019, 14:13h
  • Antwort auf #1 von WahrheitIstRelativ
  • Mit Mo'fucker meint er seinen Battle-Kontrahenten. Die habens bloß nicht so mit klaren Sätzen in diesen Proll-Tracks. Das hat da mehr sowas wie Drohgebärden gegen einander.

    Der Spruch :
    >>>"Ihr seid wie Schotten. Männer, die die Hosen nicht anhaben"<<<

    ist ja schon doppelt beleidigend. Sowohl geht das gegen Schwule, aber auch gegen Schotten.
    Zeigt auf, dass dieser Kollegahdude noch nicht mal begriffen hat, dass ein Kilt als Beinkleid schon eine ganze Zeit vor der modernen Form der Hose da war, und in Schottland, aber auch anderswo, vom Träger mit ganzem Stolz und selbstverständlich maskulin getragen wird.
    Die Anspielung zeichnet den Herrn Kollegah daher als relativ unkundig aus. Man könnte auch "dumm" dazu sagen.

    Bei den Katholen frage ich mich, ob sie auch über Schmähungen gegen Homosexuelle und Inter*Trans aus dem eigenen Kanon so denken, wie gerade über Antisemitismus in zu sein scheint. Alles andere macht das Hervorheben etwas aschfahl.
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#3 KiltAnonym
#4 mactorProfil
  • 12.11.2019, 14:55hBerlin
  • Musik ist Kunst und Kunst ist relativ.

    Ist eher ein Fanproblem als wieder mal den Verbotshammer der Parteien zu schwingen.
    Das ist lächerlich weil man damit nur den Auftrittsort ändert, sein Image als Stadt versaut und den Künstler für seine Texte mehr Raum gibt als nötig.

    Solange es Gegenden gibt -und gerade in und um Köln gibt es die reichlich- wo solche Musik als Wegweisend und absolut Hip gehalten und gern gehört wird, kann das niemand verbieten. Ist heute digital eh schwierig geworden Musik zu verbieten.

    Dieser und viele andere Künstler die ja ähnlich knapp an der Meinungsfreiheit und dem Strafgesetzbuch entlang-singen, verkaufen schließlich Ihren Mist sehr gut und teuer im Land.

    Mit anderen Worten: Solange die Fans diese Texte gern und zufrieden hören und dafür viel Geld bezahlen wird sich nichts ändern.
    Man muss in den Fan-Clubs und der Fan-Basis was erreichen.
    Die erreicht man aber nicht mit Verboten oder Petitionen sondern nur mit Überzeugung.
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#5 Patrick SAnonym
  • 12.11.2019, 15:13h
  • Der Mann weis, womit man in Deutschland Geld machen kann. Denn offensichtlich werden seine widerlich vertexteten Lieder ja hunderttausendfach verkauft.
    Und genau das sollte uns viel mehr zu denken geben: nicht der eine Rapper, der antisemitsche/rassistische/frauenfeindliche/homophobe Ressentiments schürt, sondern die gigantische Menge Menschen, die den Dreck abfeiert und ihr Geld dafür ausgibt.
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#6 KaktusAnonym
  • 12.11.2019, 16:47h
  • Das E Werk also der Hallenvermieter hätte sehr wohl den Auftritt verbieten können. Die Stellungnahme ist einfach nur dumm. Seit wann entscheidet ein Plattenlabel wo sein Künstler Auftritt. Das Plattenlabel bietet seinen Künstler den Vermieter an und dann entscheidet der Vermieter ob er seine Halle an den Künstler vermietet. In Rastatt hat das super geklappt und der Künstler durfte dort nicht auftreten. Armes E Werk ihr scheint es ja bitter nötig zu haben. Hoffe das heute Abend richtig Stimmung gegen den Künstler gemacht wird.
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#7 FinnAnonym
  • 12.11.2019, 19:39h
  • Alle reden immer gerne davon, man müsse was gegen Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transphobie unternehmen. Aber dann lässt man die geistigen Brandstifter ungehindert ihren Hass verbreiten und zündeln...
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#8 JanVAnonym
  • 13.11.2019, 14:49h
  • Ich finde den Protest gegen Kollegah absolut daneben. Personen die 3 Zeilen aus seinen Texten vorgelesen bekommen und dann den Mund aufmachen. Keiner der Kritiker hat sich auch nur Ansatzweise mit der Person Felix Blume auseinandergesetzt sonst wüssten diese, dass er kein schlechter Mensch ist und mehr gutes tut als man denkt. Deutschrap und dessen Ausdruck im allgemeinen ist nun mal kein Kindergeburtstag. Man muss solche Musik nicht gut finden. Das erwartet niemand. Aber Kollegah nun anzugreifen weil man sich so schön über seine Texte aufregen kann ist wirklich arm.
    Ein Quentin Tarantino Film erntet für 2 Stunden brutales Morden Lob und Oscars. Warum? Weil die Kunstform wie der Regisseur es verpackt diese Gewalt rechtfertigt !!! Genauso ist es bei Kollegah. Man muss es wie gesagt nicht gut finden, aber für mich ist Kollegah der lyrische Gott des Deutschraps mit unbeschreiblichem Wortwitz und einer Komplexität in seinen Lines die seines gleichen sucht. Aber wer sich nicht damit beschäftigt versteht es halt nicht!!!
    Ich selbst war gestern auf dem Konzert und distanziere mich klar von Schwulen oder Frauenhass. Als ich mich im Saal umgesehen habe, waren auch verdächtig viele Frauen anwesend. Sehr komisch..... ;-)
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#9 SemiKaledonierAnonym
  • 13.11.2019, 15:20h
  • Antwort auf #3 von Kilt
  • Danke fürs Bildchen. Da gibt es auch noch andere Kulturen, die Kiltähnliches oder sogar richtige Röcke, etwa Fustanella in Albanien, tragen. Hat dann ja was Befreiendes und man ratscht sich in der unbedachten Grätsche nie den Zwickel.

    Kollegah dagen würde alt aussehen, falls er von der Bühne grätscht. Autsch.
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#10 LotiAnonym
  • 14.11.2019, 09:07h
  • Antwort auf #8 von JanV
  • Wenn dieser Tölpel meint seine Texte zur Kunstform erheben zu müssen, muß er auch mit voller Breitseite Kritik einstecken. So ist das nun mal und das ist auch gut so. Im übrigen soll es ja Frauen geben, die sich gerne vom Manne schlagen lassen und dabei so richtig angetörnt werden. Ist aber hier nicht das Thema. Oder etwa doch? Ein Schelm der Böses dabei denkt.
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#11 Phylax2Anonym

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