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Musikfestival

41 Länder beim Eurovision Song Contest dabei

Wie in Tel Aviv sollen nächstes Jahr wieder 41 Staaten am europäischen Musikfestival teilnehmen, das Mitte Mai 2020 in Rotterdam stattfinden wird.


Die Vorfreude steigt: Nur noch sechs Monate bis zur 65. Ausgabe des Eurovision Song Contest

Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat am Mittwoch eine Liste mit 41 Teilnehmerländern beim Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam veröffentlicht. Damit bleibt die Zahl im Vergleich zum letzten Wettbewerb in Tel Aviv stabil. Es gibt allerdings Veränderungen: Mit Ungarn und Montenegro haben zwei Länder, die in diesem Jahr noch dabei waren, ihre Teilnahme abgesagt. Dafür nehmen die Ukraine und Bulgarien, die dieses Jahr ausgesetzt haben, erneut teil.

Im vergangenen Jahr hatten ursprünglich 42 Länder ihre Teilnahme für den ESC 2019 bestätigt (queer.de berichtete). Die Ukraine sagte aber im Februar nachträglich ab, nachdem sich der Sender UA:PBC und die Vorentscheidsgewinnerin Maruv im Streit um ihre Haltung zu Auftritten in Russland nicht einigen konnten.

Ungarn verzichtete zuletzt 2010, Montenegro 2010 und 2011. Beide Länder waren zuletzt wenig erfolgreich: Ungarn verpasste in diesem Jahr den Einzug ins Finale, Montenegro scheiterte sogar bei den letzten vier Anläufen.

Twitter / eurovisionde

Die beiden ESC-Halbfinals werden am 12. und 14. Mai 2020 stattfinden. Das Finale, für das Deutschland als einer der großen Beitragszahler wieder automatisch qualifiziert sein wird, ist dann auf den 16. Mai angesetzt. Bislang haben nur zwei Länder ihre Interpreten ausgewählt: Die Trip-Hop-Band Hooverphonic wird Belgien vertreten, Popsänger Blas Cantó fährt für Spanien nach Südholland. Ihre Lieder sind allerdings bislang noch unbekannt.

Der Eurovision-Schlagerwettbewerb steht nächstes Jahr unter dem Motto "Open Up", zu Deutsch: "Öffne dich" (queer.de berichtete). Damit wollen die Veranstalter den "Geist unserer Zeit" reflektieren. "Open Up" lade die Menschen ein, sich für andere und ihre Meinungen, Geschichten und natürlich Musik zu öffnen, erklärte dazu Produzent Sietse Bakker. (dk)



#1 Leon 4Anonym
  • 14.11.2019, 12:03h
  • "Open Up" lade die Menschen ein, sich für andere und ihre Meinungen, Geschichten und natürlich Musik zu öffnen"...

    Rühmt sich die Veranstaltung nicht damit das sie grundsätzlich unpolitisch ist? (auch wenn das real natürlich nicht möglich ist)... Ist es nicht der Sinn (politische) Differenzen an dem Abend ruhen zu lassen??

    Aber davon abgesehen., hfftl schicken wir endlich mal wieder jemand taugliches...
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#2 EuroverschwendungAnonym
  • 14.11.2019, 13:59h
  • Die Seilschaftrepublik Deutschland wird über undurchsichtige Votings wieder Viertklassiges ins Rennen schicken, denn als Geldesel müssen sich die für Deutschland Startenden nicht im Halbfinale beweisen, sondern starten qua Geldüberweisung gleich im Finale, wo sie sonst aus guten musikalischen Gründen nie gelandet wären.

    Gewinnen wird am Ende wieder ein qualitativ armseliges Liedchen, das den Sprung ins reguläre internationale Radioprogramm zu Recht nicht schafft und nach wenigen Tagen als Rohrkrepierer verdorrt.

    Das Ganze ist eine durch und durch unmoderne, erbärmliche Veranstaltung, die maßgeblich aus deutschen und britischen Zwangsgebühren finanziert wird. Es wäre besser, sie endlich in Ruhe sterben zu lassen.
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#3 Leon 4Anonym
  • 14.11.2019, 15:43h
  • Antwort auf #2 von Euroverschwendung
  • Klar, weil Menschen auch den ESC einschalten weil die Musik so gut ist....

    Der ESC ist bunt, schrill, übertrieben, oft trashig.... und genau deswegen so unterhaltsam, eben weil die Versuche durch Musik und Auftritt rauszustechen oft in einem gigantisches fest der Absurditäten endet! So skurril das alles im einzelnen ist kommt am Ende ein oft sehr lustiges und in seiner offenen Absurdität auch sehr hochwertige Show zustande, neben Dschungelcamp egtl des einzige TV Ereignis im Jahr bei dem ich mal noch ins lineare Fernsehen schalte....

    (aber ey, all die Gründe die ich gerade für die Show gebannt habe kann man natürlich auch gegen die Show verwenden, is wirklich so n love it or hate it teil)
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#4 Patroklos
  • 14.11.2019, 23:11h
  • Antwort auf #1 von Leon 4
  • Es wird ja derzeit spekuliert, ob der federführende Sender NDR einen Vorentscheid oder eine interne Nominierung durchführt. Derzeit hüllt sich der NDR in Schweigen und es wird sicherlich noch eine Weile dauern, bis Details veröffentlicht werden.

    Mittlerweile sind andere Länder in Sachen Finden von Interpreten schon viel weiter, denn Estland hat in dieser Woche seine 24 Kandidaten für den "Eesti Laul" bekanntgegeben. Belgien hat als ersters Land seinen Teilnehmer veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die Gruppe Hooverphonic. Aus Albanien wurden die Teilnehmer ebenfalls benannt, nur die Titel stehen noch nicht fest. Slowenien veranstaltet einen Wettbewerb, bei dem sich die besten zwei Titel für den nationalen Vorentscheid EMA nächstes Jahr qualifizieren.
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