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Umfrage

Selbstbefriedigung unter Schwulen und Lesben populärer als unter Heterosexuellen

Schwule wichsen lieber als ihre schürzenjagenden Geschlechtsgenossen – bei lesbischen Frauen ist der Unterschied zu Heteras sogar noch größer.


Statistisch sieht man einen Mann jeden zweiten Tag beim Absaften (Bild: Pixabay)

  • 14. November 2019, 15:36h 36 2 Min.

Lesben masturbieren fast zwei Mal so oft wie heterosexuelle Frauen – und schwule Männer rubbeln statistisch jeden zweiten Tag ihren Johannes. Das sind einige der Ergebnisse einer vergangene Woche veröffentlichten großen Selbstbefriedigungsumfrage unter 1.040 erwachsenen Amerikanerinnen und Amerikanern, die von Bespoke Surgical durchgeführt wurde. Dabei handelt es sich um eine private chirurgische Klinik in New York City, die sich auf den Analbereich und schwule Kundschaft spezialisiert hat.

Die genauen Zahlen: Heterosexuelle Frauen befriedigen sich mit durchschnittlich 6,89 Mal im Monat am wenigsten. Lesbische Frauen bringen es auf 10,93 Masturbationen. Hetero-Männer rubbeln sich dagegen 14,6 Mal zum Höhepunkt. Am geilsten sind schwule Männer: Sie massieren ihr bestes Stück pro Monat 16,14 Mal – und damit elf Prozent öfter als der gemeine Mann, der auf Frauen steht.

Damit werden ähnliche Ergebnisse aus der Vergangenheit bestätigt: Der japanische Sextoy-Produzent Tenga hatte vergangenes Jahr bereits bei einer Umfrage unter mehr als 13.000 Personen aus 18 Ländern festgestellt, dass schwule und bisexuelle Männer im Schnitt sogar 23 Prozent häufiger onanieren als heterosexuelle Männer (queer.de berichtete).

In der neuen Umfrage gibt es weitere faszinierende Details: So gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, dass sie beim Selbstbefriedigen schon mal gerne mit Erwachsenen-Spielzeugen hantierten. Acht Prozent spielen sogar jedes Mal mit Toys, wenn sie an sich fummeln. Knapp jeder und jede Dritte nimmt dabei auch Gleitgel zur Hilfe.


(Bild: Bespoke Surgical)

Ein Drittel der Befragten hat auch mindestens einmal Sexting während der Selbstbefriedigung ausprobiert, also das Versenden von Textnachrichten. Fast genau so viele geben an, dass sie während des Runterholens schon mal mit einem Video-Anruf via Facetime, Skype oder anderen Dienstleistern verbunden sind.

Zudem sagt ein Viertel der Befragten, dass sie bei jedem Rubbeln einen Pornofilm ansehen. Männer tun dies fast doppelt so häufig wie Frauen. Besonders interessant: 18 Prozent der schwulen Männer schauen sich hauptsächlich heterosexuelle Pornofilme beim Yockeln an. (cw)

-w-

#1 ErstauntAnonym
  • 14.11.2019, 16:52h
  • Ich wundere mich immer wieder, wie selten andere scheinbar wichsen.

    Also für mich gehört täglicher Sex dazu. Und wenn ich solo bin, hol ich mir halt jeden Tag einen runter.

    Ich komme also auf 30 mal pro Monat. (Früher in der Pubertät natürliich noch deutlich öfter, aber jetzt mit Anfang 40 genügt mir einmal pro Tag. Aber weniger sollte es auch nicht sein.)
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#2 NickAnonym
  • 14.11.2019, 19:13h
  • Yockeln.

    Soso. Wieder was gelernt! :-)
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#3 Julian SAnonym
  • 14.11.2019, 19:43h
  • Ehrlich gesagt gehört für mich auch Sex zum Tagesablauf dazu.

    Es mag auch mal Tage ohne Sex geben, so dass ich nicht ganz auf 30 mal pro Monat komme, aber das ist eher die Ausnahme. Insgesamt sind es bei mir sicher 25-28x im Monat.

    Wenn ich einen Partner habe, ist es natürlich schön, mit dem Partner zu kommen. Aber ohne Partner rubbel ich mir dann halt einen.

    Das schöne ist: jeder kann selbst bestimmen, wie viel Sex er pro Monat braucht bzw. haben will. Ich hatte mal einen Freund, dem genügte es 1x pro Woche. Ich hatte aber auch mal einen Freund, der es 2x pro Tag brauchte. (Gut, damals waren wir Mitte 20, da ist der Sexualtrieb bei uns Männern ja noch stärker als später im Leben.)

    Und man sollte Selbstbefriedigung auch nicht tabuisieren. Das ist völlig normal und es wichtig, einen unverkrampften Umgang dazu zu haben.
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