Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?3490
  • 26. September 2005 17 1 Min.

Rom Der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Camillo Ruini, ist bei einem Auftritt in Siena von einer runf 50 Personen starken Gruppe ausgebuht worden. Ruini hatte sich in der letzten Woche in die Debatte um einen Vorstoß von Romani Prodi zur Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft für Homo- wie Heteropaare in Italien eingeschaltet und sich gegen Homo-Ehen ausgesprochen. Zugleich hatte sich Ruini für eine Ehe Light ausgesprochen, die nur Heterosexuellen offenstehen soll. Bei einer Preisverleihung am letzten Freitag schrien die Studenten "Freie Liebe in einem freien Staat" sowie "Wir sind alle homosexuell", bis sie aus dem Saal geführt wurden. Politiker mehrerer Parteien verurteilten daraufhin den Affront gegen den Kardinal, das deutsch-erzkatholische Portal "kreuz.net" nannte die Protestierer "Extremisten". (nb)

-w-

#1 Stefan K.Anonym
  • 26.09.2005, 15:58h
  • Die Frage ist doch nur, wer hier wen mit Recht als Extremisten bezeichnen kann. Gott-sei-Dank hat sich das Volk zu 51 % für die Homoehe ausgesprochen. Ein deutliches Anzeichen dafür, dass Ratzingers Machtreich langsam zerfällt... :-)
  • Direktlink »
#2 AngelpowerAnonym
  • 26.09.2005, 18:17h
  • @StefanK: DAs Volk hat sich mit 51% für die HomoEhe ausgesprochen? Na erstens ist das nicht ganz richtig, da nur eine Unfrage und 51 zu 49 ist ja nicht grade eine tolle Mehrheit.
    Extremisten sind beide, wer sich nicht im Dialog streiten kann, benutzt andere Mittel.
    Und das Reich Bendikts zerfällt ganz sicher nicht, das ist wohl eher der Wunsch eines Protestanten aus der Provinz. Auch wenn viele es nicht wahr haben wollen, ist sein Recih eher am wachsen. Wie viele Europäer und vor allem Deutsche denkst du nur in europäischen Dimensionen, das katholische Reich umfasst aber viele Länder auf der ganzen Welt. Und bis dort die Reformen gefordert werden , wie in Europa wird es längst einen liberalen Papst geben. Als Christ der du ja angeblich bist, so wie du es hier oft zitierst , sollte es nicht dein Streben sein- das die Religionen weiter auseinander driften, sondern eher im Dialog eine Dualität aller christlichen Kirchen zu erreichen; das erreicht man nicht dadurch das man alles katholische schlecht man. Weil du solltest wissen, jemanden zu negieren führt dazu das er sich in eine Verteidungsrolle fühlt und was unterstützt was er eventuell sogar für falsch hält!
  • Direktlink »
#3 SvenAnonym
  • 26.09.2005, 18:58h
  • Also mal ein paar Statistik-Hinweise:
    Wenn 51 % dafür sind, sind nicht 49 % dagegen, denn es gibt immer noch eine große Prozentzahl von Personen, die nicht antworten und dann noch die Gruppe derer, denen es egal ist.
    Dafür 51 %
    49 % verteilen sich auf: egal, keine Antwort und dagegen
  • Direktlink »