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- 26. September 2005 1 Min.
Rom Der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Camillo Ruini, ist bei einem Auftritt in Siena von einer runf 50 Personen starken Gruppe ausgebuht worden. Ruini hatte sich in der letzten Woche in die Debatte um einen Vorstoß von Romani Prodi zur Einführung der Eingetragenen Lebenspartnerschaft für Homo- wie Heteropaare in Italien eingeschaltet und sich gegen Homo-Ehen ausgesprochen. Zugleich hatte sich Ruini für eine Ehe Light ausgesprochen, die nur Heterosexuellen offenstehen soll. Bei einer Preisverleihung am letzten Freitag schrien die Studenten "Freie Liebe in einem freien Staat" sowie "Wir sind alle homosexuell", bis sie aus dem Saal geführt wurden. Politiker mehrerer Parteien verurteilten daraufhin den Affront gegen den Kardinal, das deutsch-erzkatholische Portal "kreuz.net" nannte die Protestierer "Extremisten". (nb)
Links zum Thema:
» Bericht von kreuz.net










