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  • 26. September 2005 26 1 Min.

Warschau Nach dem deutlichen Wahlsieg von zwei konservativen Parteien und dem dramatischen Verlust der jahrelang regierenden Linken steht Polen vor einem politischen Neuanfang. Bei der Wahl am Sonntag erhielt die nationalkonservative Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen 26,9 Prozent und ist damit vor der liberalkonservativen Bürgerplattform (PO) stärkste Partei im Parlament. Offen blieb aber, ob der PiS-Vorsitzende Jaroslaw Kaczynski das Amt des Ministerpräsidenten antreten wird, da bei der Präsidentschaftswahl in zwei Wochen sein Zwillingsbruder Lech zu den aussichtsreichsten Kandidaten gehört. Lech Kaczynski, derzeit Bürgermeister Warschaus, hatte in den letzten beiden Jahren den CSD in Warschau verboten, da er gegen die "Propagierung homosexueller Orientierung" sei. Im Wahlkampf nutzte er Bilder vom CSD für seine Zwecke: "Statt den provokativen Paraden der Homosexuellen wollen wir Hilfen des Staates für polnische Familien", lautete der Slogan in einem TV-Spot. Etwa gleichzeitig wurden die Gerüchte, sein Bruder Jaroslaw sei selbst homosexuell, immer lauter - so zitierte sie etwa die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung". (nb/pm)

-w-

#1 Stefan K.Anonym
  • 26.09.2005, 16:02h
  • @Redaktion

    Dem ist noch hinzuzufügen, dass nur 40 % der Wahlberechtigten zur Wahl gegangen sind! Erschreckend eigentlich. Das heißt, die Wähler sind mit keiner Partei zufrieden.
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#2 madridEUAnonym
  • 26.09.2005, 16:06h
  • Gott bewahre uns vor klerikalen, nationalistischen und verklemmten polnischen Politikern, die sich obendrein mit ihren Neigungen noch im Schrank befinden. Da kommt wohl eine Menge auf uns zu im Europa-Parlament.......
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#3 aslakAnonym
  • 26.09.2005, 16:07h
  • das schlimme ist nur, das ausgerechnet 2 schwule die regierung führen und selbst wehement gegen schwule vorgehen
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