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USA

Chick-fil-A will nicht länger an Homo-Hasser spenden

Nach jahrelangen Protesten stoppt die US-Fastfoodkette offenbar ihre Unterstützung von homophoben Organisationen. Viele LGBTI-feindliche Konservative fühlen sich verraten.


Schwule Aktivisten 2012 bei einem Kiss-in-Protest vor einer Chick-fil-A-Filiale (Bild: Elvert Barnes / flickr)

Die amerikanische Schnellrestaurantkette Chick-fil-A hat am Montag angekündigt, nicht mehr an LGBTI-feindliche Organisationen zu spenden. Der von einem tiefgläubigen Südstaatenbaptisten gegründete Fastfoodladen mit mehr als 2.000 Filialen in den USA steht seit Jahren in der Kritik, weil er sogar "Homo-Heiler" unterstützt (queer.de berichtete).

Chick-fil-A erklärte, man werde sich künftig in seiner Spendenpolitik auf die Themenbereiche Bildung, Obdachlosigkeit und Hunger konzentrieren. Die Firma gab keine Gründe für die neue Strategie an. Sie erklärte lediglich, so werde "mehr Klarheit" geschaffen.

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Konflikt schwelt seit 2012

Der Konflikt um das Schnellrestaurant war 2012 explodiert, als Firmenchef Dan Cathy erklärte, man spreche sich als christliches Unternehmen gegen die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht aus. Daraufhin riefen Homo-Hasser einen "Tag der Wertschätzung" für die Fastfood-Kette aus und stürmten die Filialen (queer.de berichtete). LGBTI-Aktivisten organisierten wiederum Kiss-ins vor dem Hähnchenbräter.


Im Frühstücksfernsehen des Fox News Channel isst man schon mal Chick-fil-A-Burger, um seine Unterstützung zu verdeutlichen

Heute befürchtet das Unternehmen offenbar, mit seiner Homophobie mehr Chickenburger-Fans zu verprellen als anzuziehen. Auch die internationale Expansion der Kette geriet deswegen ins Stocken: In England muss etwa die erste Filiale nach Protesten wieder schließen (queer.de berichtete).

Homophobe Politiker zeigten sich über die veränderte Spendenpolitik von Chick-fil-A entrüstet. Der texanische Gouverneur Greg Abbott teilte etwa auf Twitter einen Artikel über die neue Spendenpolitik von Chick-fil-A und erklärte: "Ich gehe heute Abend zu Bill Miller [ein texanisches Barbecue-Restaurant]."



Mike Huckabee, ehemaliger republikanischer Gouverneur von Arkansas und Organisator des "Tages der Wertschätzung", schrieb entrüstet: "Heute hat Chick-fil-A loyale Kunden für Geld betrogen. Ich bedaure, dass ich geglaubt habe, dass die Kette den wahren Überzeugungen von Gründer Truett Cathy treu bleibt. Traurig." In einem weiteren Tweet erklärte er, dass die Fastfoodkette vor "antichristlichen Hassgruppen" kapituliert sei. (dk)



#1 TheoAnonym
  • 19.11.2019, 19:01h
  • Da sieht man mal wieder: Für das liebe Geld, tut jemand fast alles... mal schauen, wann sie wieder zurückrudern, weil die tollen Homos doch nicht sintflutartig die Filialen stürmen...
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#2 Alexander_FAnonym
  • 19.11.2019, 19:14h
  • Diese reaktionären Choleriker sollten bei ihrem Bluthochdruck eh mal etwas mehr Gemüse essen. Das stärkt dann auch gleichzeitig die Denkleistung und macht es wahrscheinlicher, dass sie den Unsinn verwerfen, an den sie glauben.
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#4 KommerzgrundAnonym
  • 20.11.2019, 00:41h
  • Die sind mir noch gar nie aufgefallen. Doch wenn man vorher nicht hin konnte, weil sie Homohassern zudienen, weshalb sollte man nun?

    Die machen das doch bloß wegen Image-Polish nicht mehr.

    Hähnchen kriegt man auch anders.
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#5 PeerAnonym
  • 20.11.2019, 12:28h
  • Absolut durchschaubar, dass die das nur aus finanziellen Gründen machen und nicht aus Überzeugung.
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#6 Religioten-WatchAnonym