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Erster Trailer veröffentlicht

RuPaul spielt Hauptrolle in neuer Comedyserie

Netflix wird Anfang kommenden Jahres eine neue Serie von und mit RuPaul zeigen, die von einem "Sex and The City"-Produzenten mitentwickelt wurde.


RuPaul ist seit 2009 mit seinem "Drag Race" erfolgreich (Bild: VH1)

  • 20. November 2019, 15:05h, noch kein Kommentar

Die bekannteste Dragqueen der Welt hat ein neues Projekt: Am 10. Januar wird der Streamingdienst Netflix die Comedyserie "AJ and the Queen" zeigen, für die der 59-jährige RuPaul Charles als Hauptdarsteller wieder in den Fummel hüpfen wird. Netflix veröffentlichte am Dienstag den ersten 30-sekündigen Trailer der als "unerhöhrte neue fiktiven Comedyserie" angekündigten Reihe. Die erste Staffel wird aus zehn Episoden bestehen.

Die Handlung: RuPaul ist in der Rolle von Ruby Red zu sehen, einer begabten Dragqueen, die aber vom Glück verlassen wurde. Ihr Traum, einen Drag-Club zu eröffnen, ist gescheitert, nachdem sie von einem Bauernfänger (Josh Segarra) und seiner mit einer Augenklappe versehenen Komplizin Lady Danger (Tia Carrere) betrogen wurde. Ruby muss sich dann auf einen guten alten Roadtrip begeben. Nebenbei muss sie sich auch noch um den zehnjährigen AJ (Izzy G.) kümmern, der sich in ihr Wohnmobil geschlichen hat.

Eine Nebenrolle als Polizist wird der 41-jährige Schauspieler Matthew Wilkas spielen, der von 2015 bis Sommer diesen Jahres mit Gus Kenworth liiert war – und ihm etwa bei den Olympischen Winterspielen mit einem live im TV übertragenen Kuss unterstützt hatte.


(Bild: Netflix)

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Die neue Serie ist von RuPaul gemeinsam mit dem Produzenten Michael Patrick King entwickelt worden. Der im New Yorker Greenwich Village lebende offen schwule 65-Jährige entwickelte unter anderem Erfolgssitcoms wie "2 Broke Girls". Besonders bekannt wurde er als Drehbuchautor, Produzent und Regisseur für "Sex and the City", sowohl für die Serie als auch die zwei Kinofilme.

RuPaul Charles ist derzeit weltweit mit seiner 2009 gestarteten Realityserie "RuPaul's Drag Race" erfolgreich. Er moderiert sowohl die amerikanische Version, von der es bislang elf reguläre Staffeln und vier All-Stars-Staffeln gibt, als auch die vergangenen Monat gestartete britische Version (queer.de berichtete). Außerdem sind weitere englischsprachige "Drag Races" in Kanada und Australien geplant. In Thailand sind bereits zwei Staffeln einer lokalen Ausgabe auf Thai gezeigt worden. Die US-Version ist in Deutschland auf Netflix erhältlich. (dk)