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Interview

"Ihre Message gegen Bodyshaming war wichtig"

Deutschlands Drag-Mutter Olivia Jones zum Ausscheiden von "Queen of Drags"-Kandidatin Samantha Gold, die als Host in ihrer Bar und ihrem Show-Club in Hamburg arbeitet.


Die 35-jährige Dragqueen Samantha Gold arbeitet unter anderem als Host in der Bar und im Show-Club von Olivia Jones. Am Donnerstag wurde sie von der "Queen of Drags"-Jury nach Hause geschickt (Bild: ProSieben / Boris Breuer)

Olivia Jones ist Deutschlands bekannteste Dragqueen, in Hamburg-St. Pauli betreibt sie "Olivias Show Club" (Bild: avda-foto / flickr)

Was sagt du zum Ausscheiden von Samantha Gold?

Olivia Jones: Natürlich ist das schade, aber die Show ist ja so etwas wie die Olympiade der deutschen Drag-Szene. Da ist schon dabei sein eine große Ehre.

Was sagst du zur Jury-Wertung? War die Entscheidung gerecht?

Es wirkt jetzt vielleicht so, als wären es Samanthas Schuhe gewesen. Aber es ging ja um das Gesamtpaket. Schade, weil ich weiß, dass in Samantha mehr steckt. Sie begeistert ja jedes Wochenende mit Livegesang die Gäste in unseren Bars und Clubs auf St. Pauli. Aber diesmal haben die anderen einfach mehr abgeliefert und sie hatte leider immer noch eine angezogene Handbremse. So hat es für die Jury gewirkt, als hätte Samantha ihre Tänzer die ganze Arbeit machen lassen.

Ihr Kostüm ist zwar gut angekommen und ihre Message gegen Bodyshaming war wichtig. Aber das hat halt nicht gereicht. Egal. Ich habe in meinem Leben auch öfter verloren als gewonnen. Das Entscheidende ist jetzt, daraus zu lernen, wieder aufzustehen, das Krönchen zu richten und mutig seinen Weg weiter zu gehen. Wichtiger als die Frage, wie du mit deinen Erfolgen umgehst, ist, wie du mit deinen Misserfolgen umgehst und was du daraus für Schlüsse ziehst.

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Samantha Gold ungeschminkt (Bild: ProSieben / Boris Breuer)

Bist du enttäuscht?

Nein. Die Konkurrenz ist hart. Und allein schon durch die Teilnahme zählt Samantha ja zu einer der zehn besten Drags in Deutschland. Sie bleibt unser Olivia-Jones-Familien-Goldstück. Sam, wir sind stolz auf dich. Und an alle anderen Drags, die noch im Rennen sind: Ihr seid der Hammer, die ganze Olivia-Jones-Familie wünscht Euch viel Glück und noch mehr Glamour!

Wie geht es Samantha?

Es war für sie insgesamt schwer: Das erste Show-Projekt, dann gleich so eine große Nummer, eine Riesen-Chance, aber weit weg von zu Hause und der Familie, von den Menschen, die ihr wichtig sind und ihr Halt geben. Sie hat wirklich darunter gelitten, und der Druck war einfach zu groß. Aber sie wird das meistern und wir helfen, wo wir können.

Wer sind momentan deine Favoriten?

Die Mädels waren alle toll, Katy, Candy, Bambi… Aber diesmal hat mich vor allem Aria Addams begeistert, weil sie mich diesmal am meisten überrascht hat. Ich bin gespannt, wie es nächste Woche aussieht.

Wöchentliche Umfrage

» Wie findest Du Queen of Drags auf ProSieben?
    Ergebnis der Umfrage vom 18.11.2019 bis 25.11.2019


#1 JarJarProfil
  • 23.11.2019, 11:45hKiel
  • Weiß nicht, ich fand die Message hat sie nicht gut rüber gebracht. Sie hat einfach Playback gesungen und sich dabei nicht bewegt, während um sie herum die Tänzer hüpften. Wenn man das so macht MUSS das Outfit zu 100% perfekt und so aufwendig sein dass man da verzeiht dass die Hauptfigur in der Mitte sich nicht bewegt. Wenn da eine Dragqueen in Turnschuhen steht ist das schon ein ziemlich großes Manko was zu recht kritisiert wird.
    Klar sind flache Schuhe bequemer und an kann sich besser in ihnen bewegen, aber da sich kaum bewegt wurde kann man damit nicht argumentieren. Nicht mal wenn sie ein so langen Rock trägt dass man die Schuhe nicht sieht sollte sie das in der Fernsehsendung tragen. Man sollte da einfach das volle Programm auffahren, immer oder man fliegt raus. Egal wie gut man in den Kneipen in Hamburg ist (da möchte ich ihr das Talent nicht absprechen).
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#2 GerritAnonym
#3 JuNiAnonym
  • 23.11.2019, 15:45h
  • Ihre Message ist wichtig, kam aber leider durch ihre Darbietung null rüber. Schade auch, dass sie sich nicht mehr getraut hat live zu singen.
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