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Keine Aufwertung

CDU-Parteitag in Leipzig: AKK lässt LSU im Stich

Der Antrag der Berliner CDU, die Lesben und Schwulen in der Union (LSU) als offizielle CDU-Vereinigung im Parteistatut anzuerkennen, wurde in eine Struktur- und Satzungskommission überwiesen.


"Wir sind, wie wir sind": Wagen der LSU beim Berliner CSD (Bild: LSU Berlin)

  • 23. November 2019, 12:50h 17 2 Min.

Entscheidung vertagt: Der Interessenvertretung Lesben und Schwule in der Union (LSU) wird weiterhin der Status einer offiziellen Vereinigung im Parteistatut der CDU verwehrt. Der Bundesparteitag in Leipzig lehnte es am Samstag ab, über die von der Berliner CDU beantragte Aufwertung abzustimmen. Stattdessen wurde der Antrag in eine Struktur- und Satzungskommission überwiesen.

Als Vereinigung im Parteistatut wäre die LSU anderen Vereinigungen wie der Jungen Union, der Frauen-Union oder der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung gleichgestellt worden. Vereinigungen wahren die Anliegen der von ihnen repräsentierten Gruppen in der Parteipolitik.

LSU von Vertagung der Entscheidung enttäuscht

Die LSU zeigte sich vom Parteitagsbeschluss enttäuscht: "Als LSU hätten wir uns schon heute eine Entscheidung auf dem Bundesparteitag gewünscht", heißt es in einem Facebook-Post. "Eine offizielle Anerkennung durch die Partei wäre mehr als 20 Jahre nach unserer Gründung nicht nur richtig und wichtig, sondern längst überfällig. Eine sofortige Entscheidung hätte zukünftigen Überlegungen einer Kommission nicht entgegengestanden."

Die LSU müsse nun zumindest in dem Gremium vertreten sein, forderte der LSU-Bundesvorsitzende Alexander Vogt. "Das Ergebnis ist für uns jetzt schon klar: Es darf nicht mehr um das OB, sondern nur noch um das WANN gehen. Unsere Antwort darauf ist: 'Besser heute, als morgen!'."

Antrag der CDU Berlin zum Vereinigungsstatus der LSU in Struktur- und Satzungskommission überwiesen. Der CDU…

Gepostet von LSU Bundesverband am Samstag, 23. November 2019
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AKK im Schlingerkurs

Noch im September hatte CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer auf die Frage geantwortet, ob die LSU für sie gleichberechtigter Teil der CDU sei, ohne zu zögern mit einem "Ja" geantwortet (queer.de berichtete). Ein Jahr zuvor hatte die damalige CDU-Generalsekretärin eine Aufwertung der LSU noch blockiert und von einem "falschen Zeitpunkt" gesprochen (queer.de berichtete). (cw)

-w-

#1 YannickAnonym
  • 23.11.2019, 15:09h
  • Wundert das irgendwen bei Miss Homophobie?

    AKK lehnt weiterhin die demokratisch beschlossene Eheöffnung ab (sie hat offenbar ein sonderbares Demokratieverständnis) und macht auf Karnevalssitzungen dumme Witzchen über Trans- und Intersexuelle.

    Da hat doch wohl niemand jetzt etwas anderes erwartet...
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#2 Taemin
  • 23.11.2019, 15:16h
  • Wen wundert's. Leider war meine Suche nach dem Statut der CDU nicht erfolgreich. Ich wollte feststellen, ob die Bildung einer Vereinigung LSU überhaupt zulässig ist. Wo immer ich versucht habe, das Statut zu öffnen, bin ich darüber abgestürzt. Man möchte wohl nicht, dass da jeder Interessierte zugreifen kann. Aber es gibt auch Parteien, die der Öffentlichkeit gegenüber weniger geheimniskrämerisch sind, die AfD z.B., die jedermann gerne Einblick in ihre Satzung gewährt. Dort ist in § 17 II ausdrücklich die Bildung einer Vereinigung von Schwulen und Lesben ausgeschlossen. Vielleicht gibt es eine solche Bestimmung (oder eine, die dahingehend ausgelegt werden kann) ja auch bei der CDU.
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#3 LotiAnonym
  • 23.11.2019, 16:44h
  • Antwort auf #1 von Yannick
  • Bei der Frage zur Urabstimmung zur Kanzler Frage hat die AKK fast geweint und kam damit bei den Delegierten im Saal voll an. Muß man zu so etwas noch mehr sagen? Und dieser Oberschleimer von März weiß wo der Schlüssel hängt. Wartet ab und wird ihr in einem Jahr gewaltig die Leviten lesen. Ihr in den Rücken fallen. Diese Frau als Bundeskanzlerin, das wäre die größte Blamage für Deutschland. Aber der cDU und cSU traue ich echt alles zu.
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