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Liberale Schwulen und Lesben

Kauch mit 96 Prozent als LiSL-Chef wiedergewählt

Die schwulen und lesbischen Liberalen wollen sich künftig besonders mit dem öffentlichen Dienst und Diversity Management beschäftigen.


FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg, Tagungsleiter Helmut Metzner und LiSL-Vorsitzender Michael Kauch bei der Bundesmitgliederversammlung (Bild: LiSL)

Die Liberalen Schwulen und Lesben (LiSL) haben bei ihrer Bundesmitgliederversammlung am Wochenende in Berlin einen neuen Bundesvorstand gewählt und inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Der bisherige LiSL-Bundesvorsitzende Michael Kauch wurde mit 96 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt.

Kauch war erstmals im November 2013 zum Chef der FDP-Vorfeldorganisation gewählt worden (queer.de berichtete). Wenige Woche zuvor war er wegen des Scheiterns seiner Partei an der Fünf-Prozent-Hürde aus dem Bundestag geflogen – nach zehn Jahren Mitgliedschaft im Parlament. Heute leitet er den FDP-Bundesfachausschuss Arbeit und Soziales und ist FDP-Kreisvorsitzender in Dortmund. Er arbeitet als selbständiger Unternehmensberater in der Medizintechnik-Branche.

Stellvertretende Bundesvorsitzende bleiben Armin Grabs aus Berlin (für Organisation), Ralf Fröhlich aus Berlin (für Internationales) und René Oehler aus Stuttgart (für Programmatik). Neu hinzu kommt Jörg Welling aus Hamburg (für Mitglieder). Neuer Schatzmeister ist Lucas Zurheide aus Berlin. Zu weiteren Mitgliedern des Vorstandes wurden gewählt: Camilla Joyce Thiele (Hamburg), der Bundestagsabgeordnete Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar-Region), Manfred Krönauer (München), Rolf Würz (Frankfurt) und Jörg Höhn (Berlin).

Heute haben wir bei LiSL Deutschland einen neuen Bundesvorstand gewählt und angeregt mit FDP Generalsekretärin Linda…

Gepostet von Michael Kauch am Sonntag, 24. November 2019
Facebook / Michael Kauch

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Auch Parteilose können sich bei LiSL engagieren

Inhaltliche Schwerpunkte der Tagung waren Verbesserungen für lesbische, schwule, bisexuelle, trans und inter Beschäftigte im öffentlichen Dienst sowie notwendige Leistungen des öffentlichen Dienstes für diese Gruppe. Diversity Management in der Politik stand im Mittelpunkt der Diskussion mit FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg. Außerdem öffnete LiSL mit eine Satzungsänderung einen Teil der Vorstandspositionen für parteilose Mitglieder. Bereits zuvor war es für Parteilose möglich gewesen, sich in LiSL zu engagieren.

LiSL ist offizielle LSBTI-Vorfeldorganisation der Freien Demokraten und sowohl im Bundesvorstand als auch in den Bundesfachausschüssen der FDP vertreten. Europäische Dachorganisation sind die LGBTI Liberals of Europe. (pm/dk)



#1 FredericAnonym
#2 stromboliProfil
  • 25.11.2019, 15:29hberlin
  • was braucht es mehr als 96% um uns an die inhaltlosigkeiten der SED parteitagskrönungen denken zu lassen.
    Wenn aber solche "zustimmungen zum allgemeinen wertekanonon schrumpfen, wo soll dann noch politik ihre hand im spiel haben geschweige denn emanzipative zukunftsbilder an die weißen wände der parteizentralen werfen.
    Oder gilt für die "queere" mitläuferschaft hier der spruch: "nuschen füllen nischen...
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#3 Ralph
#4 MaikAnonym
  • 25.11.2019, 17:11h
  • Antwort auf #2 von stromboli
  • "was braucht es mehr als 96% um uns an die inhaltlosigkeiten der SED parteitagskrönungen denken zu lassen."

    Bei der SED waren die letzten Wahlen bei Weitem nicht so eindeutig. A. Mohamed Ali hat mit nur 55% den Co-Parteivorsitz gewonnen, weit entfernt von den 98%+ vergangener Tage.
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